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B3 Biennale

Projekte

Der Mexikanische Pavillon mit Carlos Amorales

La Biennale di Venezia 2017
Eingabedatum: 06.01.2017

bilder

Nach und nach wird bekanntgegeben, wer zur nächsten Venedig Biennale die Länderpavillons bespielt. Der Mexikanische Pavillon zeigt Carlos Amorales mit der Arbeit "Life in creases".

Carlos Amorales (geboren in Mexico City, 1970) ist einer der meistbeachtetsten mexikanischen Künstler der Gegenwart. Er beschäftigt mit hybriden Formen der visuellen Kommunikation, schafft archetypische und einprägsame Bilder, die er zur öffentlichen Diskussion stellt und mit deren Hilfe er Fragen nach dem Austausch und der Vermittlungvon Ideen stellt.

http://estudioamorales.com/



Presse



Daten zu Carlos Amorales:

- 12th Havana Biennial 2015
- Art Basel 2013
- Art Basel Miami Beach 2013
- art basel miami beach, 2014
- Berlin Biennale 2001
- Berlin Biennale, 2014
- Biennale Venedig 2017 Pav
- Galleries ART DUBAI CONTEMPORARY 2015
- kurimanzutto - Gallery
- Liverpool Biennal 2010
- Liverpool Biennale 2012
- Manifesta 9
- Migros Museum, Sammlung
- MoMA Collection
- Sharjah Biennial 11, 2013



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Weiteres zum Thema: Carlos Amorales



Die Nacht und ihre Kinder - Neues Museum Weimar (27.8. - 5.11.06)


Die »Nacht«, seit der Antike verbunden mit dem Motivkreis von Schlaf, Traum und Tod, ist eines der ältesten Themen der Kunstgeschichte. In einer gemeinsamen Ausstellung der Staatlichen Museen zu Berlin und der Klassik Stiftung Weimar im Rahmen von »pèlerinages« Kunstfest Weimar wird die Nacht zum Mittelpunkt eines Panoramas der dunklen Seiten der Kunst, das bis in die Bilderwelt des 21. Jahrhundert reicht. Rund 200 Exponate aus den Berliner und Weimarer Beständen zeigen geistige Verbindungslinien eines Themas auf, das bildende Künstler, Dichter, Philosophen und Musiker zu unterschiedlichen Zeiten gleichermaßen fesselte.
Große Namen sind mit bedeutenden Meisterwerken vertreten, darunter Albrecht Dürer, Asmus Jacob Carstens, Francisco de Goya, Johann Heinrich Wilhelm Tischbein, Caspar David Friedrich, Arnold Böcklin, Franz von Stuck, Giorgio de Chirico, Otto Dix, Arnulf Rainer und Anselm Kiefer. Sie begegnen dem Besucher etwa als Saturnkinder, die bereits im 15. Jahrhundert unter der Herrschaft des finsteren Planetengottes ihr mühseliges Leben fristen, als überzeugte Melancholiker, verzweifelte Liebeskranke oder als rastlose Wiedergänger.

Ein Kabinett ist der Radierfolge „Los Caprichos“ von Francisco de Goya gewidmet, der mit dem Blatt Nr. 43 »Der Traum/Schlaf der Vernunft bringt Ungeheuer hervor« eine der berühmtesten Interpretationen des Themas schuf. In drei weiteren Kabinetten werden Mondzeichnungen und Briefe von Johann Wolfgang von Goethe, Autographen von Franz Liszt sowie Erstausgaben der Schriften Friedrich Nietzsches präsentiert. Renommierte wie auch junge Positionen der aktuellen Foto- und Videokunst, u.a. von Helmut Newton oder Carlos Amorales, veranschaulichen abschließend die bis heute währende Faszination der Kunst für die Nachtseiten der Vernunft als Paradigma einer entfesselten künstlerischen Kreativität.

Ermöglicht durch das Föderale Programm der Stiftung Preußischer Kulturbesitz

Öffnungszeiten: Di–So 11–18 Uhr
Führungen So 11 Uhr sowie nach Voranmeldung
Anmeldung von Gruppen und Führungen unter 03643-545 401, - 402, - 403

Adresse: Neues Museum Weimar, Weimarplatz 5, 99423 Weimar

klassik-stiftung.de
kunstfest-weimar.de
www.smb.museum
staatsbibliothek-berlin.de

Abbildung:
- Eduard Munch, Melancholie aus dem Reinhard-Fries, 1906/07, Tempera auf Leinwand Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie

- Francisco de Goya, Capricho 43: Der Traum/Schlaf der Vernunft bringt Ungeheuer hervor, 1797/98, Radierung und Aquatinta, Staatliche Museen zu Berlin, Kupferstichkabinett

- George Grosz, Nachtstück (Berlin-Südende), 1915, Öl auf Leinwand, Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie, copyright VG Bild-Kunst Bonn 2006

Carlos Amorales, Navid Nuur, San Keller - Kunsthalle Fridericianum, Kassel


Mit den Einzelausstellungen des Mexikaners Carlos Amorales und des Niederländers Navid Nuur bringt die Kunsthalle Fridericianum zwei Künstler zusammen, die sich mit dem Performativen und Prozesshaften in der Kunst beschäftigen. Die Aktion "Pre-, Pre-, Pre-, Pre-, Preview" von San Keller wird die Ausstellungsvorbereitung selbst thematisieren.

Unter dem Titel "Nuevos Ricos" wird ein großer thematisch zusammenhängender Teil des Werkes von Carlos Amorales (geb. 1970 in Mexio City) präsentiert. Den Mittelpunkt seines Oeuvre bildet sein "Liquid Archive", das der Künstler vor 10 Jahren begonnen hat und seither immer weiter entwickelt. Hierbei handelt es sich um ein digitales Bildarchiv, das zur unerschöpflichen Quelle seiner Arbeiten wurde. In immer weiteren Variationen spielt er mit seinem Bilderfundus: Nächtliche, düstere Motive, sowie die Figuration zahlreicher Misch- und Fabelwesen bilden dabei das Kernstück seiner Neukombinationen.
Neben diesen Bildern wird Amorales ein alternatives Plattenlabel in Form von Performances und als Event-Plattform vorstellen. Des weiteren wird in der Ausstellung eine Konzerthalle eingerichtet, die neben ihrer künstlerisch installativen Funktion als Werk auch Raum für Live-Performances bietet.

"The Value of Void" präsentiert das Werk des Niederländers Navid Nuur (geb. 1976 in Teheran). In seinen Arbeiten beschäftigt er sich mit dem Prozess des Entstehens eines Kunstwerks. Die Entwicklung von der Idee bis zu deren Manifestation wird in seinen Werken nachgezeichnet und offengelegt. Der Betrachter hat es daher nicht mit einem abgeschlossenen Werk zu tun, sondern erhält Einblicke in die Prozesshaftigkeit von Kunst: "Für die Räume des Fridericianums hat Nuur die Arbeit ´Let us meet inside you` (2008) neu entwickelt und als Mauer aus 7000 Wasserflaschen in Kisten konzipiert. Auf jeder Flasche ist die Aufforderung des Titels zu lesen und der Prozess rückt in den Mittelpunkt, indem die Flaschen direkt im Fridericianum mit Wasser befüllt werden."

Vom 11. bis 13. Dezember schließlich, wird durch die Kunstaktion von San Keller (geb. 1971 in Bern) eine "Pre-, Pre-, Pre-, Pre-, Preview" der Ausstellung stattfinden. Die Planungsphase der Ausstellung wird zur Schau gestellt, institutionelle Abläufe werden transparent gemacht und reflektiert. Die Besucher sollen in Vorbereitungen miteinbezogen werden, zudem werden Nachbereitungsgespräche organisiert, in denen sich die Besucher über die Ausstellung von Amorales und Nuur austauschen können.

Abbildung: Carlos Amorales: Nuevos Ricos, 2009
Courtesy: the artist, Yvon Lambert, Paris, New York and kurimanzutto, Mexico

Ausstellungsdauer: 5.12.09-14.2.10

Öffnungszeiten:
Mi-So 11-18 Uhr

Kunsthalle Fridericianum
Friedrichsplatz 18
D-34117 Kassel