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Susanne Gaensheimer wird Direktorin der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen

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März 2017 Eingabedatum: 08.03.2017

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Prof. Dr. Susanne Gaensheimer wird Direktorin der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen. Die Kunsthistorikerin, die zuletzt acht Jahre das MMK Museum für Moderne Kunst in Frankfurt leitete, wechselt zum 1. September 2017 nach Düsseldorf. Sie folgt damit auf Prof. Dr. Marion Ackermann, die im vergangenen Jahr die Aufgabe der Generaldirektorin der Staatlichen Kunstsammlung Dresden übernahm. Eine von Kulturstaatssekretär Bernd Neuendorf geleitete Findungskommission hat die Kunsthistorikerin Prof. Dr. Susanne Gaensheimer vorgeschlagen. Die Empfehlung der Kommission ist durch das Kuratorium der Kunstsammlung NRW bestätigt worden. Das Landeskabinett unter der Leitung von Ministerpräsidentin Hannelore Kraft hat der Berufung von Susanne Gaensheimer ebenfalls zugestimmt.
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Susanne Gaensheimer, 1967 in München geboren, studierte Kunstgeschichte in München und Hamburg. Von 1995 bis 1996 absolvierte sie das Independent Study Programme des Whitney Museum of American Art in New York. 1998 wurde sie mit einer Dissertation über Bruce Naumann promoviert. Ab 2001 leitete sie sieben Jahre die Sammlung für Internationale Kunst nach 1945 in der Städtischen Galerie im Münchner Lenbachhaus. Seit Januar 2009 ist sie Direktorin des MMK Museums für Moderne Kunst Frankfurt am Main. In dieser Zeit ist es ihr gelungen, das Museum für Moderne Kunst um eine Dependance, das MMK 2, zu erweitern.

In Nordrhein-Westfalen war Susanne Gaensheimer bereits von 1999 bis 2001 als Direktorin des Westfälischen Kunstvereins in Münster tätig.
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kunstsammlung.de




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Jürgen Ponto-Stiftung vergibt Stipendien für Bildende Künstler


" Andrea Faciu (27) und Astrid Nippoldt (30) erhalten die diesjährigen Arbeitsstipendien der Jürgen Ponto-Stiftung im Bereich der Bildenden Kunst. Die Förderung von monatlich je 1.300 Euro soll es den Künstlerinnen ermöglichen, sich für ein Jahr ganz ihrem künstlerischen Werk zu widmen.

Für die Vergabe der Stipendien hatten acht Mentoren der Jürgen Ponto-Stiftung jeweils eine Künstlerin oder einen Künstler zur Förderung vorgeschlagen. Die Wahl der Jury fiel dieses Jahr mit Andrea Faciu und Astrid Nippoldt auf zwei Künstlerinnen, die ihre Arbeitsschwerpunkte im Bereich Video-Installationen haben.

Die Bewerber präsentierten ihre künstlerischen Arbeiten einer Jury unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Armin Zweite, Mitglied des Kuratoriums der Jürgen Ponto-Stiftung und Direktor der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf. Der Jury gehörten darüber hinaus Dr. Harald Falckenberg, Kunstsammler aus Hamburg, Udo Kittelmann, Direktor des Museums für Moderne Kunst in Frankfurt am Main, und Ralf Suermann, Mitglied des Vorstands der Jürgen Ponto-Stiftung, an.

Andrea Faciu beendete im vergangenen Jahr ihr Studium bei Olaf Metzel an der Akademie der Bildenden Künste München. Ihr Werk wird durch drei Aspekte gekennzeichnet: Sie beschäftigt sich unter anderem mit Installationen, reagiert mit ihrer vielschichtigen, Sprache und Bild verknüpfenden Arbeit auf die jeweiligen Ausstellungsorte und besticht in ihren kurzen
Videoarbeiten vor allem durch starke emotionale Verdichtung und formale Stringenz. Andrea Faciu wurde von der Kuratorin der Städtischen Galerie im Lenbachhaus München, Dr. Susanne Gaensheimer, zur Förderung vorgeschlagen.

Der Bremerin Astrid Nippoldt wurde vom Leiter des Kunstvereins Hannover, Dr. Stephan Berg, nominiert. Sie war bis 2003 Meisterschülerin an der Hochschule für Künste Bremen bei Yuji Takeoka. Astrid Nippoldt kann bereits eine ganze Reihe meist kurzer und suggestiver Videoarbeiten vorweisen, die von großem Gespür für das Ungewöhnliche, Bizzare und oftmals Surreale unserer Lebenswelt zeugen. Die gelungene Umsetzung in Bild und Ton, die konzentrierte Schnittfolge und die bestechende Rhythmisierung ihrer Arbeit überzeugten die Jury.

Die Jürgen Ponto-Stiftung

1977 gründeten Ignes Ponto und die Dresdner Bank die Jürgen Ponto-Stiftung, um das mäzenatische Wirken des im gleichen Jahr von Terroristen der RAF ermordeten Vorstandssprechers der Dresdner Bank fortzusetzen. Jürgen Pontos Engagement für junge Künstler und sein Bestreben, der Kunst eine breitere Basis zu verschaffen, sind für die Tätigkeit der Stiftung bestimmend. Die
Jürgen Ponto-Stiftung fördert vorwiegend junge deutsche oder in Deutschland lebende Künstler, die von anderer Seite noch keine wesentliche finanzielle Unterstützung erfahren und die sich noch in einem frühen Stadium ihrer künstlerischen Entwicklung befinden. Die Stiftung unterstützt darüber hinaus die Begegnung junger europäischer Künstler.

Die Tätigkeit der Jürgen Ponto-Stiftung erstreckt sich auf die Bereiche Musik, Bildende Kunst, Literatur, Darstellende Künste." (Quelle: Jürgen Ponto-Stiftung / Presse)

Dresdner Bank AG | Jürgen Ponto-Stiftung | Jürgen-Ponto-Platz 1 | 60301 Frankfurt a.M. | Tel.: 069 263-17616
juergen-ponto-stiftung.de


Susanne Gaensheimer wird neue Kommissarin für den Deutschen Pavillon der 54. Biennale von Venedig


Die Direktorin des MMK Museum für Moderne Kunst Frankfurt a. M., Susanne Gaensheimer, ist zur Kommissarin für den Deutschen Pavillon der 54. Biennale von Venedig 2011 berufen worden.
Unter ihrer Leitung fanden im MMK im letzten Jahr u.a. Ausstellungen von Jack Goldstein, Barbara Klemm, Sarah Morris und Peter Roehr statt.

Susanne Gaensheimer wurde 1967 in München geboren, hat Kunstgeschichte studiert und an der Ludwig-Maximilians-Universität, München, über den amerikanischen Künstler Bruce Nauman promoviert.
Sie war von 2002 bis 2008 Leiterin der Sammlung für Internationale Gegenwartskunst und Kuratorin in der Städtischen Galerie im Lenbachhaus, München. Vor ihrer Tätigkeit im Lenbachhaus war sie von 1999 bis 2001 Direktorin des Westfälischen Kunstvereins, Münster, wo sie Einzelausstellungen u.a. mit Arbeiten von Elizabeth Peyton, Rodney Graham, Olaf Nicolai oder Tobias Rehberger kuratierte und Gruppenausstellungen wie bspw. "Der bessere Mensch" oder "Believe" organisierte.

Zu ihrer Berufung sagt Susanne Gaensheimer: "Seit ihren Anfängen am Ende des 19. Jahrhunderts ist die Biennale in Venedig - bis auf die Zeit zwischen 1934 und 1942 – einer der wesentlichen, international wahrgenommenen Orte, an denen die avantgardistischsten Positionen der zeitgenössischen Kunst präsentiert und im Diskurs mit Interessierten aus der ganzen Welt verhandelt werden. Das Publikum und die Künstler erwarten von dieser Biennale, mit den progressivsten künstlerischen Positionen konfrontiert zu werden. Gerade die Ausstellungen im Deutschen Pavillon haben hierfür meiner Ansicht nach Maßstäbe gesetzt, denkt man an die Beiträge von Joseph Beuys, Gerhard Richter, Hans Haacke oder Isa Genzken. Ich freue mich darauf, diese Möglichkeit zu nützen und gemeinsam mit einem oder mehreren Künstlern den Deutschen Pavillon zu gestalten.“

mmk-frankfurt.de

Abbildung: Dr. Susanne Gaensheimer,
Fotograf: Frank Bauer, München