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documenta 14: Von Athen lernen


Termine und Orte in Athen Eingabedatum: 28.03.2017

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Orte:

Die documenta 14 gründet sich in Athen und Kassel auf verschiedenen wichtigen institutionellen Partnerschaften. Jede dieser individuellen Beziehungen mit den jeweiligen Institutionen - und den Menschen, die sie ausmachen—mündet in einer spezifischen Programmarbeit, Recherche, und gemeinsamen Projekten. Die Zusammenarbeit mit Partnerinstitutionen wendet sich hin zu einer öffentlichen Sphäre die ausschlussfrei und definiert durch Begegnungen und Möglichkeiten ist - eine öffentliche Sphäre, in Raum und Zeit.

In ihrer vierjährigen Vorbereitungszeit hat sich die documenta 14 schrittweise in Athen etabliert - und wird nun sichtbar, hörbar und anderweitig greifbar durch eine Vielzahl von Stimmen, die das Continuum der Ausstellung während der 100 Tage Laufzeit tragen. Räume und Plätze der documenta 14 in Athen umfassen Museen, Kinos, Theater, Bibliotheken, Archive, Schulen, Fernsehen und Radio, universitäre Auditorien, öffentliche Plätze, Straßen, Clubs, Parks und Wege sowie Wohnhäuser - kurzum: all das, was die Stadt in ihrer Dichte, Vielfalt und seltsamen Schönheit einschließt.
Für eine ausführliche Liste aller Ausstellungsorte der documenta 14 in Athen klicken Sie hier

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Termine:

Mittwoch, 29. März 2017
Diskussion mit Akinbode Akinbiyi

Im Rahmen von Elective Affinities, einem Programm, das die documenta 14 in Zusammenarbeit mit der Hochschule der Bildenden Künste Athen (ASFA) ausrichtet, laden wir Sie zu einer öffentlichen Präsentation des Künstlers Akinbode Akinbiyi ein. In einem Vortrag wird der Künstler Beispiele seiner Arbeit zeigen und die Parallelen zwischen seiner Biografie und der Entwicklung seines Interesses für die Fotografie thematisieren.

Akinbode Akinbiyi wurde in Großbritannien geboren und wuchs in einer Zeit, als sein Geburtsland noch als sogenannte „Weltmacht“ galt, in Lagos (Nigeria) auf. Die Frage nach seiner Sicht auf diese Konstellation beantwortet er so: „Wir wurden in der Ordnung der Dinge als zweit- und drittklassigen Bürger_innen erzogen. Viele von uns aber weigerten sich, einer solchen Vorstellung zu folgen. War man schwarz und selbstbewusst, war das an sich schon subversiv und lief dem System total zuwider. Das war – und ist immer noch – ein fortgesetzter Prozess, ein Aufwachsen und Herauswachsen, die Arbeit an einem lebenswerten und menschlichen Dasein und Leben. Künstler_in zu sein ist auf vielfache Weise ein Privileg, vor allem im sogenannten Globalen Süden. Wir singen, tanzen, schreiben und schaffen Bilder an vorderster Front, unmittelbar über einem Abgrund, dessen Ränder scharf sind — und im Grunde ist uns die ganze Zeit klar, dass wir ständig Gefahr laufen, entzwei geschnitten zu werden oder, im endlos freien Fall, in diese Kluft hinabzustürzen.“

Die Präsentation findet in englischer Sprache statt und ist der Öffentlichkeit frei zugänglich. Aufgrund des begrenzten Sitzplatzangebots bitten wir das Publikum, rechtzeitig zu kommen.

Hochschule der Bildenden Künste Athen (ASFA)
Pireos 256, 18233 Athen
Neue Bibliothek
Mittwoch, 29. März 2017
18 Uhr
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Donnerstag, 30. März 2017
Borosana Shoe Issue

Yugoexport ist ein „blindes, blockfreies, mündliches Unternehmen“, das von der documenta 14 Künstlerin Irena Haiduk 2015 gegründet wurde. In den USA (wo Unternehmen Personen sind) handelsgerichtlich eingetragen, in Paris eröffnet und mit Firmensitz in Belgrad, geht es seinen unternehmerischen Zielen weiterhin nach.

Yugoexport setzt diese Firmenziele bei der documenta 14 grundsätzlich fort - es geht um die Verteilung von ergonomischem Schuhwerk an die weibliche Belegschaft der documenta gGmbH in Athen.

Alle Frauen (oder vielmehr all jene, denen unabhängig von Gender die Aussicht auf ergonomisches Damenschuhwerk verlockend scheint), die für die documenta 14 arbeiten, sind berechtigt, ein Paar Borosana-Schuhe unter der Rubrik Nine Hour Delay zu bestellen, einer Arbeit, die Haiduk in kleinerem Maßstab 2012 ins Leben gerufen hat und die jetzt von Yugoexport übernommen wurde.
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Parko Eleftherias, Städtisches Kunstzentrum Athen
Vassilissis Sofias, 11521 Athen
Donnerstag, 30. März 2017
17 Uhr

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www.documenta14.de

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Vom 12. bis 17. Juni findet in Basel zum 33. Mal die internationale Kunstmesse Art Basel statt. Rund 900 Galerien aus allen Kontinenten haben sich um die Teilnahme beworben. 260 wurden vom Auswahlgremium für die Teilnahme ausgewählt. Sie werden Kunstwerke von über 1000 Künstlern des 20. und 21. Jahrhunderts präsentieren. Spezielle Sektoren zeigen Einzelausstellungen junger Künstler, Druckgrafik und Film. Die Plattform "Art Unlimited" für aussergewöhnliche Kunstprojekte wird auch dieses Jahr wieder ein Bestandteil der Art 33 Basel sein.
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Eine "Rückkehr zu den Ursprüngen meines Sehens" nennt Ulrich Erben seine neuen Bilder aus Italien. Es handelt sich um kleinformatige Leinwände, auf denen er sich mit den Kulturlandschaften Roms auseinandersetzt. Von den rund 300 Arbeiten, die zu diesem Thema existieren, präsentiert das Museum Kurhaus Kleve erstmals eine Auswahl von 120 Werken.
Ulrich Erben (geb 1940) zählt zu den profiliertesten Malern Deutschlands; er lebt und arbeitet in Düsseldorf. Seit seiner Teilnahme an der Documenta VI ist er bekannt für eine äußerst reduzierte, gleichwohl beziehungsreiche Formensprache und für den intensiven Dialog mit den Möglichkeiten der Farbe.
Museum Kurhaus Kleve
Tiergartenstr. 41
47533 Kleve
Tel.: 02821-75010
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