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Franciska Zólyom als Kuratorin des deutschen Beitrags für Venedig Biennale 2019 berufen

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Eingabedatum: 23.01.2018

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Die Kunsthistorikerin und Leiterin der Galerie für Zeitgenössische Kunst Leipzig Franciska Zólyom wurde von Bundesaußenminister Sigmar Gabriel als neue Kuratorin des deutschen Beitrags für die Kunstbiennale Venedig 2019 berufen. Sie folgt auf Susanne Pfeffer.

Biografisches:
Franciska Zólyom (*1973 in Budapest) studierte Kunstgeschichte in Köln und Paris. Nach einem Rave-Stipendium am Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart, Berlin war Franciska Zólyom drei Jahre lang Direktorin des Institute of Contemporary Art – Dunaújváros in Ungarn. Dort hat sie in Zusammenarbeit mit internationalen Künstlerinnen und Künstlern zahlreiche orts-und kontextspezifische Ausstellungen und Recherchen initiiert. Seit 2012 ist sie Direktorin der Galerie für Zeitgenössische Kunst Leipzig, außerdem ist sie u.a. Mitglied im Universitätsrat der Bauhaus-Universität Weimar und im Sächsischen Kultursenat. (PM)

Über den Deutschen Pavillon
Seit 1971 koordiniert und realisiert das ifa (Institut für Auslandsbeziehungen) im Auftrag des Auswärtigen Amts den Länderbeitrag Deutschlands auf der Biennale Venedig. International renommierte Künstlerinnen und Künstler wie Gerhard Richter, Joseph Beuys, Jochen Gerz, Ulrich Rückriem, Hanne Darboven, Bernd und Hilla Becher, Hans Haacke, Nam June Paik, Katharina Fritsch, Gerhard Merz, Rosemarie Trockel, Martin Kippenberger, Candida Höfer, Tino Sehgal, Isa Genzken und Ai Weiwei haben den Deutschen Pavillon auf der Biennale Venedig bespielt. Der deutsche Beitrag gewann bereits sechs goldene Löwen: 1984 Lothar Baumgarten und A. R. Penck (Kommissar: Johannes Cladders), 1986 Sigmar Polke (Kommissar: Dierk Stemmler), 1993 Hans Haacke und Nam June Paik (Kommissar: Klaus Bußmann), 2001 Gregor Schneider (Kommissar: Udo Kittelmann), 2011 Christoph Schlingensief (Kuratorin: Susanne Gaensheimer) und 2017 Anne Imhof (Kuratorin: Susanne Pfeffer). (PM)

ifa.de


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The Golden Masters


Zur Eröffnung sprechen Prof. Dr. Ana Dimke, Rektorin der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig, und Franciska Zólyom, Direktorin der Galerie für Zeitgenössische Kunst Leipzig.


„The Golden Masters“, die Meisterschülerausstellung im Jubiläumsjahr der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig (HGB), wird am Mittwoch, den 8. Oktober 2014, um 19 Uhr, eröffnet. Die Meisterschülerausstellung findet traditionell zum Beginn des Wintersemesters statt und vereint Arbeiten der Meisterschülerinnen und Meisterschüler, die im Wintersemester 2013/2014 sowie im Sommersemester 2014 ihre Meisterschülerprüfung erfolgreich abgelegt haben.
Die Ausstellung ist bis zum 25. Oktober 2014 in Galerie, Lichthof und Festsaal der HGB zu sehen – der Eintritt ist frei.

In der Ausstellung sind Arbeiten zu sehen von:

Malerei / Grafik
Rania Akl (Prof. Heribert C. Ottersbach), Mona Broschár (Prof. Annette Schröter), Stephan Jäschke (Prof. Astrid Klein), Marie-Carolin Knoth (Prof. Neo Rauch), Mandy Kunze (Prof. Neo Rauch), Falk Messerschmidt (Prof. Ingo Meller), Simon Reimann (Prof. Heribert C. Ottersbach), Robert Schwark (Prof. Annette Schröter), Claus Stabe (Prof. Neo Rauch), Martin Ziegler (Prof. Neo Rauch)

Buchkunst / Grafik-Design
Florian Göthner (Prof. Oliver Klimpel), Timo Grimberg und Joachim Bartsch (Prof. Günter Karl Bose), Christian Hoffelner (Prof. Oliver Klimpel), Katharina Triebe (Stephan Müller/Fred Smeijers), Stefan Walter (Thomas Matthäus Müller)

Fotografie
Ahmed Kamel (Prof. Tina Bara), Sandra Schubert (Prof. Tina Bara)

Medienkunst
Sven Bergelt (Prof. Alba D`Urbano), Molina Ghosh (Prof. Alba D`Urbano), Orsolya Horváth (Prof. Alba D`Urbano), Franziska Jyrch (Prof. Helmut Mark)


Öffnungszeiten: Dienstag – Freitag 14–18 Uhr, Samstag 12–16 Uhr
Ort: Galerie, Festsaal und Lichthof der Hochschule für Grafik und Buchkunst
Wächterstraße 11, 04107 Leipzig

Pass-Stücke + Gaudiopolis – Versuch einer guten Gesellschaft


Pass-Stücke

Künstlerische Arbeiten, die sich in der Sammlung eines Museums befinden, sind manchmal gar nicht (ausschließlich) für den institutionellen Rahmen geschaffen, einige sind vielmehr auf eine größere Verbreitung angelegt, beziehen Populäres, Alltagskulturelles mit ein, wollen in den öffentlichen wie privaten Raum hineinwirken oder gar vom Publikum in Gebrauch genommen werden.

Die Ausstellung Pass-Stücke zeigt Werke aus der GfZK-Sammlung, die sich explizit an ein breiteres Publikum richten und zur Auseinandersetzung oder zum Handeln herausfordern. Betrachtet werden ihre Produktionszusammenhänge und Rezeptionsbedingungen, und die Frage nach den Möglichkeiten ihrer Re-Aktivierung im Museum wird gestellt.

10. März 2018
bis 31. März 2019

ERÖFFNUNG: 9. März, 19 h
OPENING: MARCH 9th, 7 pm
Künstler*innen
Klaus vom Bruch, Christine Hill, Ernst Wilhelm Nay, Gregor Peschko, Dan Peterman, Suse Weber, Franz West, Künstler*innen der Editionen Texte zur Kunst u. a.

Kuratorinnen
Vera Lauf und Julia Schäfer

Kuratorische Assistenz
Nora Becker und Mengting Ying

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Gaudiopolis – Versuch einer guten Gesellschaft

Stunde Null: Nach dem Zweiten Weltkrieg formiert sich eine Gemeinschaft in Budapest. Die Kinderrepublik Gaudiopolis nimmt Hunderte von Waisenkindern auf – unabhängig von ihrer Religion, sozialen Zugehörigkeit oder Nationalität. Der besondere Moment von Zusammenhalt und Mitgestaltung, für den Gaudiopolis und frühere Kinderrepubliken im zwanzigsten Jahrhundert stehen, wird im historischen Teil der Ausstellung präsentiert. Fragen des respektvollen Zusammenlebens werden durch Arbeiten zeitgenössischer Künstler*innen erörtert und in partizipativen Projekten thematisiert. Vor dem aktuellen Hintergrund von sozialer Spaltung steht Gaudiopolis für eine freudvolle und solidarische Gemeinschaft, die ihre inneren Konflikte kennt und sich dennoch auf ihre Vielfalt konzentriert, um ihre Spielräume auszubauen.

Eine Kooperation mit der OFF–Biennale Budapest und dem Theater der Jungen Welt Leipzig.

10. März 2018
bis 01. Juli 2018

Mit
Gabo Camnitzer, Uta Eisenreich, Alia Farid, gruppe finger, Laura Fröhlich, Ryan Gander, Binelde Hyrcan, Bernd Krauß, Manuel Pelmuş, Michael Rakowitz, Christoph Ruckhäberle, Javier Téllez, Mona Vătămanu & Florin Tudor, Anna Vovan, Anna Witt, architecture uncomfortable workshop

Kuratorin
Franciska Zólyom

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Einzelticket: 5€ / 3€
Kombiticket: 8€ / 4€
Mittwochs freier Eintritt

Karl–Tauchnitz–Str. 9–11
D–04107 Leipzig
Standort
Tel: +49 341 – 140 81 0
Fax: +49 341 – 140 81 11
E-Mail: office@gfzk.de