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Henri Matisse Ausstellung in Düsseldorf und Basel

matisse-duesseldorf
Eingabedatum: 27.10.2005

bilder

Keinem anderen Sujet hat sich Henri Matisse (1869-1954) während seines gesamten künstlerischen Schaffens leidenschaftlicher gewidmet als der weiblichen Figur im Interieur. Zahlreiche Darstellungen von Innenräumen zeigen Frauen beim Lesen, Tagträumen oder Schlafen, passive Figuren, die, oft in orientalische Stoffe gehüllt, auf Chaiselongues lagern.
Die Publikation nimmt dieses Hauptmotiv, an dem Matisse seine reiche Form- und Farbfantasie entwickelt und immer wieder aufs Neue erprobt hat, umfassend in den Blick. Sie versammelt hierfür meisterliche Gemälde aus allen Schaffensphasen, ergänzt um dichte Ensembles seiner Bronzeskulpturen, seiner delikaten Zeichnungen, Papierschnitte und druckgrafischen Arbeiten. Historische Fotografien von Cartier-Bresson, Brassaï, Hélène Adant und anderen geben die Sicht bedeutender Künstlerfotografen auf Matisse' Modelle und seine kunstvoll inszenierten Atelierräume frei. Eine bebilderte Biografie rundet den exquisiten Band ab. (Englische Ausgabe erhältlich ISBN 3-7757-1601-7)

Ausstellungen: K20 Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf 29.10.2005 - verlängert bis 26.02.2006 · Fondation Beyeler, Riehen/Basel 19.3.-9.7.2006


Henri Matisse
Figur Farbe Raum
Hrsg. Pia Müller-Tamm
Deutsch
2005. 384 Seiten, 380 Abb., davon 260 farbig
24,50 x 30,00 cm
Leinen mit Schutzumschlag
Erscheinungstermin: November 2005
€ 39,80, SFR 66,00
ISBN 3-7757-1600-9


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hatje-cantz.de






Daten zu Henri Matisse:

- Art Basel 2013

- Art Basel 2016

- Art Basel Hong Kong 2014

- Art Basel Hong Kong 2018

- Art Basel Hong Kong, 2016

- Art Basel Miami Beach 2013

- art basel miami beach, 2014

- KIAF 2016

- Manifesta 10, 2014

- MoMA Collection

- Sammlung Deutsche Bank, Frankfurt

- Solomon R. Guggenheim Collection

Weiteres zum Thema: Henri Matisse



August Macke und die Rheinischen Expressionisten (18.1.-6.4.03)


Unter dem Titel "August Macke und die Rheinischen Expressionisten" zeigt die Kunsthalle Tübingen rund 170 Gemälde, Aquarelle und Zeichnungen der Künstler in einer vom Brücke-Museum Berlin organisierten Ausstellung.

Presseerklärung / Auszug: "Im Sommer 1913 organisierte August Macke die heute legendäre "Ausstellung Rheinischer Expressionisten" in Bonn. Es war ihm gelungen, zum ersten Mal die jungen, fortschrittlichen Künstler und Künstlerinnen der rheinischen Moderne zusammenzuführen. Im Rheinland hatte sich seit etwa 1909 eine eigenständige Variante des Expressionismus herausgebildet. Die stilistische Nähe zu Frankreich ist unübersehbar. Insofern unterscheidet sich der Rheinische Expressionismus wesentlich vom impulsiveren Ausdrucksverlangen der Dresdener "Brücke", eher lässt sich eine Verwandtschaft zur Kunst des "Blauen Reiter" in München feststellen.

In den vordersten Reihen der rheinischen Expressionisten steht August Macke (1887-1914). Er kann als der französischste aller deutschen Künstler des 20. Jahrhunderts bezeichnet werden. Auf keinen anderen Maler hat das Zeitlos-Klassische und das Elegante der großen französischen Vorbilder so sehr gewirkt, wie auf ihn. Gleich den Impressionisten und den Fauves, die er zeit seines Lebens bewunderte - vor allem Henri Matisse -, brachte er in seinen Bildern die ganze Schönheit des Lebens zum Ausdruck; er schilderte das Dasein in einer nahezu paradiesischen Heiterkeit und Leichtigkeit. ...

Die 15 Künstler und Künstlerinnen, die Macke in der Bonner Ausstellung von 1913 vereinte, vertraten wie er den Aufbruch der Rheinischen Avantgarde. Teils stärker vom Fauvismus, teils eher den futuristischen Tendenzen verpflichtet, dominiert bei allen ein ausgeprägtes expressives Stilempfinden: Heinrich Campendonk (1889-1957), Ernst Moritz Engert (1892-1986), Max Ernst (1891-1976), Otto Feldmann (unbekannt), Franz Seraph Henseler (1883-1918), Franz M. Jansen (1885-1958), Joseph Kölschbach (1892-1947), Helmuth Macke (1891-1936), Carlo Mense (1886-1965), Heinrich Nauen (1880-1940), Clara-Maria Nauen-Malachowski (1880-1943), Olga Oppenheimer (1886-1941), Paul Adolf Seehaus (1891-1919), William Straube (1871-1954) und Hans Thuar (1887-1945)."

Öffnungszeiten: Täglich (außer Montag) 10-18.00 Uhr, Dienstag und Freitag 10-20.00 Uhr
Kunsthalle Tübingen / Philosophenweg 76 / D-72076 Tübingen / Telefon +49 (0)7071 96910

kunsthalle-tuebingen.de

Gary Hume im Kunsthaus Bregenz (24.1.- 21.3.04)


"The Bird had a Yellow Beak" lautet der Titel einer umfassenden Ausstellung des britischen Künstlers, mit der das Kunsthaus Bregenz seine Reihe zu wesentlichen Positionen der zeitgenössischen Malerei fortsetzt.

Pressemitteilung / Auszug: ". . . Mit fast 60 Werken von den späten 80er-Jahren bis heute zeigt das Kunsthaus eine der bisher größten Einzelausstellungen des Künstlers sowie die erste umfassende Schau im deutschsprachigen Raum. 25 großformatige Gemälde, über 30 Zeichnungen sowie eine Skulptur geben einen umfassenden Überblick über das Schaffen dieses wichtigen Vertreters der neuen britischen Kunst.
Gary Hume (geb. 1962 in Kent, England) wurde Ende der 80er-Jahre mit der Serie „Doors“ einer der Shooting Stars der Young British Art. Bis heute entstanden etwa 50 Werke, die zu dieser Serie zählen. In Bregenz ist eine repräsentative Auswahl zu sehen, u.a.: „Door“, 1988, eine der ersten Arbeiten, „Dream”, 1991, „Girl Boy, Boy Girl“, 1991 und „All he knows”, 2000. Den zumeist mehrteiligen, aneinander gereihten Gemälden auf MDF-Platten oder Leinwand liegen Format und formale Struktur real existierender Türen von öffentlichen Institutionen wie Krankenhäusern, Schulen etc. zugrunde. Mit der Aneinanderreihung der Türbilder und ihrer reduzierten Gestaltung nimmt Gary Hume Bezug auf die Heroen der 60er- und 70er-Jahre der amerikanischen „Color Field”-, „Hard Edge”- und „Shaped Canvases”-Bewegung.
Ellsworth Kelly hatte bereits 1949 in einem seiner Schlüsselwerke, „Window, Museum of Modern Art, Paris”, die Proportionen und Maße eines Fensters des Pariser Museums auf zwei zusammengesetzten Leinwänden zum Ausgangspunkt seiner „Anti-Komposition” gemacht. Neben den bekannteren Türbildern schuf auch Gary Hume eine ganze Reihe von Fensterbildern. Gary Humes Spiel mit kunsthistorischen Querbezügen und sein Humor zeigen sich z.B. auch darin, dass die runden Fensteröffnungen und rechteckigen Türgriffe der „door panels” unwillkürlich an die abstrahierte Mickymaus der berühmten Stahlskulptur „Geometric Mouse, Scale A”, 1969, von Claes Oldenburg gemahnen. In „Welcome”, 2002, wird das Türbild tatsächlich zu einem lächelnden Gesicht – einem Smiley, indem der Künstler den beiden runden Fenstern eine halbkreisförmige Linie hinzufügt. Die abstrakten Bildelemente und Formen Quader, Rechteck und Kreis – werden bei Hume inhaltlich doppelt besetzt: Bilder können Fenster oder Türen werden und umgekehrt oder aber auch Gesichter.

Den bislang noch zu wenig beachteten Zeichnungen Gary Humes ist ein ganzes Stockwerk im Kunsthaus gewidmet. Zu den schönsten Arbeiten zählen seine Pflanzen- und Blumenarbeiten. Hier könnte eine Genealogie der Eleganz und Linienschönheit und der Sparsamkeit der Mittel zu den Arabesken eines Henri Matisse sowie den berühmten „plant drawings“ Ellworth Kellys gezogen werden.
Gary Hume entwickelte eine unverwechselbare Maltechnik zur Umsetzung seiner Vorstellungen. Er benutzt im Handel erhältliche Haushaltslacke in bereits gemischten Farbtönen, die er auf den horizontal liegenden Bildträger gießt. Um eine glatte, ebene Oberfläche zu erhalten, verwendet er als Bildgrund Aluminiumtafeln. Grundsätzlich gilt, dass die Malerei Gary Humes nur im Original ihre Wirkung entfalten kann. Durch den Glanz- und Spiegeleffekt der Lackfarbe, die oft nahe beieinander liegenden Farbwerte, die nur im Streiflicht wahrnehmbare Reliefbinnenzeichnung entzieht sie sich weitgehend der Reproduktion durch Fotografie und Druck – eine Strategie zur „Rettung der Malerei“. . . ."

Copyright: Gary Hume, Meadow Sod, 2003, Glanzlack auf Aluminiumplatte, 122 x 99 cm, Privatsammlung, Courtesy Matthew Marks Gallery, New York, Foto: Oren Slor

Ausstellungsdauer: 24. Januar bis 21. März 2004

Öffnungszeiten: Dienstag - Sonntag 10 - 18 Uhr, Donnerstag 10 - 21 Uhr

Kunsthaus Bregenz, Karl Tizian Platz, A-6900 Bregenz
www.kunsthaus-bregenz.at





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