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Ebenbilder. Kopien von Körpern - Modelle des Menschen

ebenbilder
Eingabedatum: 26.03.2002

bilder


Das Ruhrlandmuseum Essen zeigte vom 26. März bis 30. Juni 2002 die Ausstellung "Ebenbilder, Kopien von Körpern, Modelle des Menschen". Begleitend zu dieser Ausstellung ist im Hatje Cantz Verlag die Publikation "Ebenbilder" erschienen.

Der Bogen der Ausstellung umspannt neuntausend Jahre. Von den ältesten Bildnissen der Welt, den "plastered skulls" von Jericho aus dem 7. Jahrtausend v.Chr., die erstmals in Deutschland zu sehen sind, bis zu den jüngsten Arbeiten der britischen Künstler John Isaacs und Ron Mueck. Ausgestellt werden 150 plastische Bildnisse, Modelle, Abgüsse oder Abdrücke von menschlichen Körpern oder Körperteilen.
Im Begleitkatalog widmen sich namhafte Archäologen, Ethnologen, Kunsthistoriker, Literaturwissenschaftler, Mediziner und Historiker den damit verbundenen existenziellen Fragen wie dem Verhältnis von Raum und Zeit, Leib und Seele, Innen und Außen, Teil und Ganzem, Leben und Schöpfung.


Museumsinformation:
ausstellung-ebenbilder.de

Ebenbilder.
Kopien von Körpern - Modelle des Menschen
Hrsg. Jan Gerchow, Texte von Hans Belting, Hartmut Böhme, Georges Didi-Huberman, Thomas Schnalke, Charlotte Trümpler, Dietrich Wildung, Anja Zimmermann u.a.
Deutsch
304 S., 310 Abb., davon 220 farbig,
22,5 x 30,5 cm, Leinen mit Schutzumschlag
EUR 49,80, SFR 87,-
ISBN 3-7757-1141-4


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Daten zu Ron Mueck:

- Art Basel 2013

- Art Basel Miami Beach 2013

- art basel miami beach, 2014

- Das imaginäre Museum, 2016

- Frieze LA 2019

- Ngorongoro 2015

- Tate Post War Collection ,London

Weiteres zum Thema: Ron Mueck



Ron Mueck - Im Hamburger Bahnhof, Berlin vom 10.9.-2.11.03


Im Hamburger Bahnhof in Berlin werden vom 10.9.-2.11.2003 die außergewöhnlichen, hyperrealen Skulpturen von dem australischen Künstler Ron Mueck gezeigt.

Ron Muecks faszinierende Figuren machten ihn rasch zum Publikumsliebling; das Katalogbuch zeigt alle seine bisherigen Arbeiten, deren emotionaler Wirkung man sich nicht entziehen kann.

Von der fast fünf Meter hohen Skulptur Boy des in London lebenden Künstlers Ron Mueck (*1958 in Melbourne) zeigten sich die Besucher der Biennale von Venedig im Jahr 2001 sehr beeindruckt. Harald Szeemann nannte die Plastik »die Sphinx der Ausstellung«; sie wurde schnell zu deren Wahrzeichen. Die monumentale, kauernde Figur eines Jugendlichen wirkt verletzlich, abwehrend, und doch scheint ihrem wachsamen Blick nichts zu entgehen.
Muecks menschliche Figuren sind stets technisch perfekt, absolut realistisch, bewusst unter- oder überformatig. Er modelliert sie zunächst in Ton und nimmt dann eine Hohlform ab, die er mit Silikon oder Fiberglas füllt. Die fertigen Modelle haben feinste Äderchen, einzelne sichtbare Härchen, scheinen zu atmen. Ihre Perfektion dient jedoch immer dem Transport von Inhalten: Die Emotionalität von Figuren wie Pregnant Woman oder Dead Dad - vom Künstler nach dem Tod seines Vaters geschaffen, berührt den Betrachter und stimmt ihn nachdenklich. Muecks Skulpturen sind von großer Präsenz, autonom. Von menschlicher Gestalt und doch künstlich verweisen sie auf grundsätzliche Fragen, lassen vielfältige Assoziationen zu.



Ron Mueck
Hrsg. Heiner Bastian, Text von Heiner Bastian, Susanna Greeves
Deutsch/Englisch
2003. 84 Seiten, 64 Abb., davon 23 farbig
22,40 x 28,50 cm
Broschur
Lieferbar
€ 20,00, SFR 34,00
ISBN 3-7757-1337-9

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Buy British! - Künstler Stuart Semple revoltiert gegen deutsche Übermacht bei Saatchi


Der britische Künstler Stuart Semple, 24, hat genug vom Trend der deutschen Malerei: Am Tag der Eröffnung des zweiten Teils der "Triumph of painting"-Serie machte er sich auf den Weg zur Londoner Saatchi Gallery, passierte die Wachmänner am Eingang und enthüllte sein neuestes Werk mit der Aufschrift: "British painting still rocks". Semple will damit gegen Saatchis Hang zur deutschen Malerei protestieren. In besagter Ausstellung dürfen sich fünf deutsche und ein polnischer Maler präsentieren - Künstler der Brit Art sucht man dagegen vergebens.
Dabei hatte Saatchi bis vor wenigen Jahren noch maßgeblich Anteil am Erfolg der Brit Art, schließlich gilt der PR-Mäzen als Englands größter Sammler und "Entdecker" von Künstlern wie Ron Mueck oder Damien Hirst. Doch die Zeiten von in Formaldehyd eingelegten Tieren und ungemachten Betten scheint vorbei, Saatchis "Triumph of painting"-Serie spart mit britischen Künstlern. Lieber präsentiert der ehemalige Wahlkampfhelfer von Margaret Thatcher nun Bilder von Ackermann, Scheibitz, Baumgartel oder Meese.
"Buy British!" hat Stuart Semple da entgegenzusetzen und zeigt sich echauffiert über die angreifbare Sammlerpersönlichkeit. Erst hätte dieser junge britische Künstler aufgekauft, anschließend eine Menge Geld mit ihnen gemacht und nun ignoriere er sie. Dabei gebe es heute allein im Osten Londons mehr talentierte Maler als in der Renaissance, behauptet der politisch motivierte Maler.
Nach einer halben Stunde war Semples künstlerisch-patriotischer Zauber dann schon wieder vorbei: Das Werk liegt fortan im Archiv der Saatchi Gallery, nachdem Semple es dem Sammler überlassen hat. Auf der Rückseite hat er "For Charles. With all my love, Stuart." vermerkt - zeigen will es Saatchi jedoch vorerst nicht. Im Gegenteil: Dessen Sprecher hat bereits verlautbart, dass der Künstler es "jederzeit wieder abholen könne".

M.M.





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