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Zaha Hadid - Architektur

zaha-hadid
Eingabedatum: 30.05.2003

bilder

Eine umfassende Werkschau - mit den aktuellsten Projekten der renommierten irakischen Architektin.
Zaha Hadid. Architektur erscheint anlässlich der gleichnamigen Einzelausstellung im MAK, Wien. Der Band dokumentiert erstmals die neuesten Projekte und gibt einen umfassenden Überblick über das Gesamtwerk einer der renommiertesten Vertreterinnen wegweisender zeitgenössischer Architektur: Zaha Hadid ist stets auf der Suche nach einer visionären Ästhetik, die alle Bereiche, von der Stadtplanung bis zu Inneneinrichtungen und Möbeldesign, einschließt.
Die Publikation enthält zahlreiche durchgehend farbige Abbildungen von Entwürfen, Modellen und - bislang großteils unpublizierten - Major Paintings Hadids sowie Fotografien sowohl realisierter als auch im Bau befindlicher Gebäude. Dies ermöglicht einen grundlegenden Einblick in alle Stadien der Projektentwicklung vom abstrakten Konzept bis zu seiner technischen Umsetzung. Wichtiger Bestandteil sind die Texte des Architekturkritikers Andreas Ruby und Patrik Schumachers, Projektpartner von Zaha Hadid Architects, London, die das Schaffen der Architektin in profunder Weise beleuchten.
Eine Besonderheit bildet die Dokumentation der eigens für die Ausstellung im MAK entwickelten Installation Ice-Storm - ein »Raumexperiment« mit 300 m2 Fläche, acht Tonnen schwer und sieben Meter hoch -, die eine aktive Annäherung des Publikums an Hadids radikal neue Formen- und Raumsprache ermöglicht.
Zur Architektin:
Zaha Hadid *1950 in Bagdad. 1972-1977 Studium an der renommierten Architectural Association (AA) in London. Anschließend wurde sie Partner im Office for Metropolitan Architecture (OMA) und unterrichtete an der AA mit den OMA-Mitarbeitern Rem Koolhaas und Elia Zenghelis. Parallel dazu betreibt sie seit 1979 ihr eigenes Büro; bis 1987 führte sie ihr eigenes Studio an der AA. Seit diesem Zeitpunkt hält sie den Kenzo Tange Chair an der Graduate School of Design der Harvard University und den Sullivan Chair an der University of Chicago School of Architecture. Seit dem Wintersemester 2000/2001 steht sie dem Ordinariat für Architekturentwurf-1 an der Universität für angewandte Kunst in Wien vor. Größte internationale Anerkennung erhielt sie erstmals 1983 mit dem ersten Preis des Wettbewerbs für das Projekt The Peak in Hongkong. Das erste realisierte große Projekt, mit dem sie ebenfalls international für Aufsehen sorgte, war das 1993 fertig gestellte Vitra-Feuerwehrhaus in Weil am Rhein.
Die vorgestellten Projekte (Auswahl):
Zentrum für zeitgenössische Kunst, Rom (seit 1998), Rosenthal Center for Contemporary Art, Cincinnati, Ohio (1998- 2003), The Temporary Guggenheim, Tokio (2001), Nationalbibliothek Québec, Montreal (2000), Mind Zone, Millennium Dome, London (1999-2000), Fährterminal, Salerno (seit 2001), Vitra-Feuerwehrhaus, Weil am Rhein (1991-1993), Bergisel Sprungschanze, Innsbruck (1999-2002), Science Center, Wolfsburg (seit 2000), Vista Master Plan, Singapur (seit 2001), Spittelau-Viadukt, Wien (seit 1994), BMW-Zentralgebäude, Leipzig (seit 2002), Ausstellung: MAK, Wien 14.5.-17.8.2003


Zaha Hadid
Architektur
Hrsg. Peter Noever
Deutsch / Englisch
192 S., 191 Abb., davon 185 farbig
24,00 cm x 32,00 cm
Broschur
2003, lieferbar
EUR 34,00 SFR 56,00
ISBN 3-7757-1364-6

Titel bestellen

Hatje Cantz.de






Daten zu Zaha Hadid:

- Fondation Frances

- Istanbul Biennial, 1995

- MoMA Collection

- Sammlung Deutsche Bank, Frankfurt

Weiteres zum Thema: Zaha Hadid



Kunstmuseum Wolfsburg


Die in der Zaha Hadid Lounge des Kunstmuseum Wolfsburg eingerichtete Medienlounge hat den Charakter eines Experimentierfeldes, sie ist virtuelle Lounge und Medienwerkstatt zugleich und kann sowohl von Einzelbesuchern als auch in Workshops und Seminaren genutzt werden. Eine spannende Mischung unterschiedlichster Angebote soll den Besucher zum praktischen Ausprobieren verführen.
Begleitend zur Medienlounge gibt es ein vielfältiges Programm:
beispielsweise Mittwoch, den 24.07.2002 15.00 - 17.00 Uhr Wo ist die Polizei im Netz? - Virtueller Rundgang für Eltern zum Thema Jugendschutz
oder Donnerstag, den 25.07.2002 11.00 - 13.00 Uhr Kunst im Computer? - Einstieg ins Internet für Senioren Auf der Basis ausgewählter Websites zu Kunstthemen werden die Grundprinzipien des Internet erklärt.

20.07.2002 - 29.09.2002 Medienlounge
weitere Informationen: kunstmuseum-wolfsburg.de

The Guggenheim Architecture - KAH, Bonn (26.9.-12.11.06)


Asymptote, Shigeru Ban, Coop Himmelb(l)au, Frank O. Gehry, Richard Gluckman, Vittorio Gregotti, Charles Gwathmey, Zaha Hadid, Hans Hollein, Arata Isozaki, Rem Koolhaas, Enrique Norten, Jean Nouvel, Frank Lloyd Wright

Diese Ausstellung erzählt die aufregende Geschichte internationaler Museumsarchitektur und innovativer Ausstellungskonzeptionen anhand von Plänen und Modellen. Nach dem berühmten Bau von Frank Lloyd Wright, dessen Errichtung von 1946 bis 1959 andauerte, schufen im Auftrag von Thomas Krens - seit 1988 Direktor der Guggenheim Foundation - große Architekten wie Frank O. Gehry, Zaha Hadid, Jean Nouvel, Enrique Norten und Rem Koolhaas weitere Bauten und Projektentwürfe in Europa und Amerika, die für den Museumsbau Maßstäbe setzten.
The Guggenheim Architecture präsentiert eine reiche Auswahl gebauter und nicht verwirklichter Projekte für Museumsbauten mit besonderem Schwerpunkt auf dem Thema des Entwerfens von Architektur für die bildende Kunst. Es wird die erste Ausstellung sein, die einen ausführlichen Überblick der Architekturprojekte im Auftrag der Guggenheim Foundation bieten wird - von Hilla Rebay’s erstem Museum of Non-Objective Painting bis zu Frank Lloyd Wrights Meisterwerk, von Frank O. Gehry’s Guggenheim Bilbao bis zu den jüngsten Architekturwettbewerben wie dem Guggenheim Taichung und dem Guggenheim Guadalajara.
Die Vielfalt der zur Skizzierung der Geschichte der Guggenheim-Architektur ausgewählten Objekte betont die Entwicklung der Techniken architektonischer Darstellung, von der frühen Perspektivzeichnung und der Blaupause bis zu den letzten Entwicklungen architektonischer Bildgebungen, Animationen und virtuellen Raumsimulationen. Diese im Vergleich zur Erzählung anhand einer Abfolge von Bauwerken weniger offensichtliche Geschichte findet ihren Höhepunkt in Gehry’s Guggenheim Bilbao, in seinem Design "von der Datei zur Fabrik" und seiner Konstruktionsweise.
Diese Ausstellung ist eine Kooperation zwischen der Solomon R. Guggenheim Foundation, New York, und der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland, Bonn

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Maja Majer-Wallat
Pressesprecherin

Kunst -und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland
Friedrich-Ebert-Allee 4
D-53113 Bonn
Tel. 0049 (0)228 9171 204

bundeskunsthalle.de






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