Die Schätze der Himmelssöhne

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Eingabedatum: 31.07.2003

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Die kaiserliche Sammlung aus dem Nationalen Palastmuseum, Taipeh, Taiwan
Die einzigartige Sammlung der chinesischen Kaiser aus dem Nationalen Palastmuseum, Taipei - in einem Prachtband mit über 500, teilweise noch nie im Ausland gezeigten Kunstschätzen.

Diese opulent bebilderte Publikation führt zu einer Begegnung mit einer der ältesten Kulturen der Welt: Sie stellt die einzigartige Sammlung der chinesischen Kaiser aus dem Nationalen Palastmuseum, Taipei, im Spiegel von ausgesuchten Meisterwerken vor - berühmte Gemälde und Kalligrafien Alter Meister, seltene Siegel, erlesene Porzellane, antike Ritualbronzen und Jadeschnitzereien. Daneben sind noch nie im Ausland gezeigte Buchdrucke, prachtvolle Tapisserien und Bildstickereien, Lack-und Emailarbeiten (Cloisonné), Holzschnitzereien und Sammelkabinette in unterschiedlichen kostbaren Materialien vertreten. Die Auswahl der Werke illustriert nicht nur die Vielfalt und Kreativität der chinesischen Kunst, sondern auch die sozialen, intellektuellen und politischen Strömungen in der chinesischen Geschichte.
Sämtliche Sammlungsstücke werden in Farbe abgebildet und sachkundig beschrieben. Textbeiträge von ausgewiesenen Kennern der chinesischen Kunst widmen sich vertiefend den einzelnen Bereichen der kaiserlichen Sammlung und ihrer Geschichte - etwa der Malerei der Ming- und Qing-Zeit und der buddhistischen Kunst oder den Jadeschnitzereien von der Antike bis in die Neuzeit.
Ausstellungen: Altes Museum, Berlin 18.7.-12.10.2003 · Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland, Bonn 21.11.2003- 15.2.2004

Schätze der Himmelssöhne
Die kaiserliche Sammlung aus dem Nationalen Palastmuseum, Taipeh
Hrsg. Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland GmbH, Bonn, Text von Roger Goepper, Regina Krahl, Wolfgang Kubin, Ursula Lienert, Adele Schlombs, Shih Shou-chien, Ursula Toyka-Fuong, Wang Yao-t'ing u.a.
Deutsch
2003. 472 Seiten, 501 Abb., davon 479 farbig
25,20 x 28,50 cm
Leinen mit Schutzumschlag
Lieferbar
€ 58,00, SFR 96,00
ISBN 3-7757-1318-2

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Weiteres zum Thema: Palastmuseum Taipeh



Vorschau 2003 - Kunst- und Ausstellungshalle, Bonn



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Das Rheinische Landesmuseum Bonn widmet Paul Klee, dem großen schweizerischen Maler, eine Ausstellung, die in dieser Zusammenstellung noch nie gezeigt wurde.
In Kooperation mit der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland werden Gemälde, Aquarelle und Zeichnungen präsentiert, die sowohl in Privatbesitz als auch in den großen Museen der Welt ihre Heimat gefunden haben. Sie entstanden vorwiegend in Paul Klees Düsseldorfer Jahren, bevor der Maler 1933 in die Schweiz emigrierte.
In Zusammenarbeit mit der Paul-Klee-Stiftung und der Familiennachlass-Sammlung in Bern sowie mit Unterstützung unter anderem des Guggenheim Museum New York, dem ART-Institute of Chicago, dem Museum of Modern Art New York und zahlreichen Leihgaben aus privaten britischen, amerikanischen, schweizerischen und japanischen Sammlungen wird ab dem 7. März 2003 eine außergewöhnliche Schau in der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland zu sehen sein.

Herbarium der Blicke - Eine Ausstellung des Deutschen Künstlerbunds 03.04.2003 – 29.06.2003
In den letzten vier Jahren wurden über 100 neue Künstlerinnen und Künstler in den Künstlerbund aufgenommen. Die Ausstellung soll einen Überblick über das Schaffen dieser neuen Mitglieder geben. "Herbarium der Blicke" bedeutet zum Einen, eine Ordnung der Positionen und Sichtweisen, zum Anderen wird mit Herbarium auch Pflanzliches assoziiert. "Pflanzenwelt" nicht nur im Sinne eines Abbildes, sondern als Verweis auf den Wachstumsprozess eines Werkes und künstlerischer Arbeit allgemein.

Menschen – Zeiten – Räume. Archäologie in Deutschland 09.05.2003 – 24.08.2003
Die große Ausstellung in Berlin und Bonn, die vom Museum für Vor- und Frühgeschichte, Staatliche Museen zu Berlin, und dem Verband der Landesarchäologen in der Bundesrepublik Deutschland e.V. in Kooperation mit der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland organisiert wird - präsentiert die spektakulärsten und spannendsten archäologischen Entdeckungen und Ausgrabungsergebnisse der vergangenen 25 Jahre aus allen 16 Bundesländern. Nicht weniger als 4000 Funde illustrieren die Erd- und Menschheitsgeschichte vom Landgang der Pflanzen bis ins 20. Jahrhundert. Zu den zahlreichen Höhepunkten der Paläontologie zählen Fossilien der Grube Messel oder das erste Skelett eines Raubsauriers aus Deutschland. Spannende Neufunde von Neandertalern, Brunnen aus der Jungsteinzeit, Schatzfunde aus der Bronzezeit und reiche Gräber aus der Eisenzeit beleuchten die vorgeschichtlichen Epochen. Sensationell sind die keltischen Fürstengräber von Hochdorf und vom Glauberg. Weitere Themen sind die Varus-Schlacht bei Kalkriese, die germanischen Fürstengräber von Hagenow und Gommern, die frühmittelalterliche Siedlung von Lauchheim und die Grabungen im mittelalterlichen Lübeck. Die jüngste Vergangenheit erhellen durch Ausgrabungen erschlossene Hinterlassenschaften aus dem Zweiten Weltkrieg.
Das unkonventionelle Gestaltungskonzept verlässt gewohnte Pfade. Es ist eine Archäologie-Schau der anderen Art, die den Besucher in eine faszinierende Welt zwischen Vergangenheit und Zukunft führt. Durch wohldosierte begehbare Fundensembles werden verloren gegangene und nun wiedergefundene Kontexte erlebbar gemacht.
Das Fach Archäologie zeigt sich als moderne Wissenschaft in all seinen Disziplinen und Facetten: von der Unterwasserarchäologie über die Prospektion aus der Luft und großflächige Siedungsgrabungen bis zur Stadtkern- und Montanarchäologie. Neueste Datierungsmethoden, Vermessungstechnologien und Restaurierungstechniken sowie Prospektionsmethoden ermöglichen einen immer detaillierteren Blick in die Vergangenheit. An der Vorbereitung der Ausstellung waren mehr als 50 Wissenschaftler aus Denkmalpflege, Museen und Universitäten aller 16 Bundesländer beteiligt.

Das alte Japan. Japanische Kunstwerke vom 14. – 17. Jahrhundert 29.08.2003 – 26.10.2003
aus dem Tokyo National Museum. Die großen Sammlungen
Während der Muromachi- und der Momoyama-Perioden in der Zeit vom 15. bis zum Beginn des 17. Jahrhunderts bildete sich die künstlerische Identität Japans heraus. Aus dem verfeinerten Lebensstil der Shogune und Samurai / bushi, der Fürsten und Krieger, entsteht eine eigene Ästhetik. Sie manifestiert sich in Architektur, Malerei und Lackkunst, aber auch in Waffen und Keramik sowie im "Weg des Tees" und dem Noh-Theater mit ihrem vielfältigen Zubehör. Die Ausstellung veranschaulicht anhand von bedeutenden Beispielen aus der Sammlung des Tokyo National Museum sowie Rekonstruktionen von Räumen für die Teezeremonie oder eines Studierzimmers shoin-zukuri die Komplexität dieses goldenen Zeitalters der japanischen Kunst. Die lebendigen Kontraste zwischen einer indirekten, unauffälligen Schönheit – yugen – und glänzender Prachtentfaltung – kenran – , zwischen ländlichem und städtischem Leben, zwischen der Beschaulichkeit der Teezeremonie und dem Prunk einer Residenz lassen ein faszinierend neues Bild der Kunst Japans entstehen, das die bisher vornehmlich von der Kunst der Edo-Zeit geprägte Sicht auf Japan in Europa wesentlich erweitert.

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Kinderbildnisse vom 16. bis 19. Jahrhundert aus der Sammlung Yannick und Ben Jakober
83 Portraits aus Ost- und Mitteleuropa, Frankreich, Italien und Spanien bieten einen spannenden Einblick in die Lebenswelt der Kinder vergangener Jahrhunderte und in die Vorstellungen ihrer Zeit. Prinzen und Prinzessinnen, Sprösslinge des Adels und des gehobenen Bürgertums schauen mit kindlichem Charme und zugleich mit der ihrer Herkunft gebührenden Würde den Betrachter an. Die bezaubernden Bildnisse der wie Kokons gewickelten Säuglinge, von kleinen Mädchen und Jungen in Kleidchen mit Korallenamuletten und von reizenden, herausgeputzten Heranwachsenden wurden einst zur frühzeitigen Anbahnung von Hochzeiten und wegen der hohen Kindersterblichkeit zur Erinnerung geschaffen.
Das international tätige Künstlerehepaar Yannick und Ben Jakober sammelt seit über zwanzig Jahren Kinderportraits mit dem Blick von Kunstschaffenden.

Die großen Sammlungen, Schätze der Himmelssöhne 21.11.2003 – 15.02.2004
Die Kaiserliche Sammlung aus dem Nationalen Palastmuseum, Taipeh
Erstmals wird in Deutschland die einzigartige Sammlung der chinesischen Kaiser aus dem Nationalen Palastmuseum, Taipeh, zu sehen sein.
Die Ausstellung zeigt eine der ältesten Kulturen der Welt im Spiegel von ca. 400 Meisterwerken. Die Auswahl der Exponate illustriert die Vielfalt und Kreativität der chinesischen Kunst und die großen sozialen, intellektuellen und politischen Strömungen in der chinesischen Geschichte. Inhaltlich liegt der Schwerpunkt auf dem Beziehungsgeflecht zwischen Mensch, Natur und Gesellschaft. In der Ausstellung kontrastiert die verdichtete Bildsprache in der Tradition des Gelehrtentums mit der sinnenfrohen und symbolreichen Prachtentfaltung der höfischen Kunst. Ein weiterer Fokus beleuchtet das kaiserliche Mäzenatentum im Spannungsfeld zwischen ästhetischen Werten, moralischen Idealen und politischen Zielen und dem Bewahren und Tradieren künstlerischer Errungenschaften von den neolithischen Grabfunden aus Jade bis zum Aufbruch in die Moderne.
Die Ausstellung ist zuerst in Berlin zu sehen: Altes Museum, 18. Juli 2003 bis 12. Oktober 2003.

Änderungen vorbehalten!

Schätze der Himmelssöhne -29.02.04


Die kaiserliche Sammlung aus dem Nationalen Palastmuseum, Taipeh

Das 1965 erbaute Palastmuseum in Taipeh beherbergt die weltweit größte Sammlung chinesischer Kunst. Von den 650.000 Objekten wurden viele bis heute weder ausgestellt noch publiziert. Der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland wurde das Privileg zuteil, eine eigene Auswahl von insgesamt 400 Exponaten zur Ausstellung in Berlin und Bonn zu treffen, die in beiden Städten jeweils 3 Monate lang zu sehen sein wird. Darunter befinden sich zwei separate Kontingente für Berlin und Bonn von jeweils über 80 unterschiedlichen Meisterwerken der Malerei, Kalligraphie, Buchkunst, Seidenbandweberei und Stickerei. Die übrigen Exponate sind an beiden Ausstellungsorten gleich. Gezeigt werden u.a. auch bronzene Ritualgefäße der frühgeschichtlichen Zeit, Jadeschnitzereien aus der Antike bis in die Neuzeit, erlesene Keramik und Porzellane, illuminierte buddhistische Handschriften, seltene Lackarbeiten, frühes Cloisonné und Schnitzereien aus Bambus, Elfenbein und anderen wertvollen Materialien. Auch Kostbarkeiten des Gelehrtenstudios und Tributgaben „aus fernen Ländern“ werden zu sehen sein.
Die Kunstsammlung des chinesischen Kaiserhofes – zum größten Teil im Nationalen Palastmuseum Taipeh, Taiwan, bewahrt – wird in diesem Jahr in Berlin und Bonn erstmals zu sehen sein. Die Tradition der Sammlung als Vermächtnis des imperialen China und Symbol nationalen Kulturerbes verleiht dieser Ausstellung eine herausragende historische Bedeutung. Das wechselvolle Schicksal der kaiserlichen Sammlung veranschaulicht in einzigartiger Weise die Geschichte Chinas unter den Aspekten des Bewahrens und Tradierens künstlerischer Errungenschaften. Präsentiert werden in dieser Ausstellung Meisterwerke aller Epochen der chinesischen Kunst- und Kulturgeschichte vom Neolithikum bis zum Aufbruch in die Moderne.
Die Auswahl der Werke reflektiert die Vielfalt, Kreativität und Funktionen chinesischer Kunst ebenso wie zentrale gesellschaftliche, geistige und politische Strömungen. Thematische Schwerpunkte bilden der Mensch, seine Beziehung zur Natur und seine Stellung in der Gesellschaft. Die komplexe Stilsprache der chinesischen Kunst wird in ihren beiden Hauptströmungen veranschaulicht. Der geistvollen Bildsprache aus der Tradition des Gelehrtentums wird die sinnenfrohe und symbolreiche Prachtentfaltung der höfischen Aristokratie gegenübergestellt. Kaiserliches Mäzenatentum wird im Spannungsfeld zwischen ästhetischen Werten, moralischen Idealen und politischen Zielen hinterfragt. Besonderes Augenmerk gilt hier dem Kaiser und Kunstkenner Kao-tsung der Regierungsära Ch’ienlung (1736-1796).

Öffnungszeiten: Montag geschlossen
Dienstag und Mittwoch 10 bis 21 Uhr
Donnerstag bis Sonntag 10 bis 19 Uhr
Freitag 9 bis 19 Uhr






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