Max Bill

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Eingabedatum: 31.08.2005

bilder

Grundlegender Überblick über das vielförmige Werk des kompromisslos neue Wege gehenden Gestalters Max Bill.
Max Bill s (1908 - 1994) künstlerische Arbeit beruht auf der Vorstellung, dass Schönheit das Resultat einer geistigen, auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basierenden Ordnung sei. Zwischen Gestaltungsproblemen des Alltags und denen in der Kunst sah Max Bill dabei keinen prinzipiellen, sondern lediglich einen graduellen Unterschied. Von diesem Ansatz ausgehend, schuf Max Bill ein vielschichtiges Werk in den Bereichen Architektur, Skulptur und Design, Malerei, Grafik und Typografie.
Die Monografie präsentiert mehr als 250 Einzelobjekte Max Bill s, darunter frühe Zeichnungen aus seiner Zeit am Bauhaus, eine Vielzahl von Gemälden zum Thema Farbrhythmus, 30 Skulpturen und sieben grafische Reihen. Mehr als ein Dutzend seiner Architekturprojekte wird vorgestellt sowie 20 Designobjekte - der Ulmer Hocker ebenso wie Uhren-Klassiker. Bills ungewöhnliche Arbeiten aus dem Bereich Werbung und Plakatgestaltung ergänzen den Band.

Ausstellungen: Max Bill Kunstmuseum Stuttgart 10.9.2005-8.1.2006 · Weitere Stationen in Planung

Max Bill
Maler, Bildhauer, Architekt, Designer
Hrsg. Thomas Buchsteiner, Otto Letze, Text von Marion Ackermann, Vivien Barnett, Jakob Bill, Gerd Fleischmann, Karl Gerstner, Karin Gimmi, Eugen Gomringer, Arthur Rüegg, Angela Thomas-Schmid
Deutsch
2005. ca. 296 Seiten, ca. 300 Abb., davon ca. 240 farbig
23,00 x 27,00 cm
Broschur
€ 35,00, SFR 58,00
ISBN 3-7757-1641-6

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hatje-cantz.de






Daten zu Max Bill:

- Art Basel 2013

- Art Basel 2016

- Art Basel Miami Beach 2013

- Daimler Art Collection

- Dopplereffekt. Bilder in Kunst und Wissenschaft - Kunsthalle zu Kiel

- MACBA COLLECTION

- Migros Museum Sammlung

- MoMA Collection

- Museo Reina Sofía Collection

- Preistraeger Goslarer Kaiserring

- Preistraeger Praemium Imperiale Sculpture

- Sammlung Deutsche Bank Frankfurt

- Sammlung Kunstmuseum Liechtenstein

- Sammlung Würth

- Venedig 2013 Pav

- ZKM Sammlung Karlsruhe

Weiteres zum Thema: Max Bill



Sprengel Museum Hannover: "Science + Fiction" ( - 9.3.03 )


"Zwischen Nanowelt und globaler Kultur" heißt es weiter im Untertitel der als Wanderausstellung geplanten Schau (15.12.02 - 9.3.03), die in Zusammenarbeit zwischen dem Sprengel Museum und der Volkswagenstiftung realisiert wurde. Thema der Ausstellung sind die Bereiche "Wissenschaft und Globalisierung", "Konstruktionen des Fremden und des Eigenen", "Physik, Chemie und Biologie mit Einzelmolekülen" sowie "Dynamik und Adaptivität neuronaler Systeme". Teilnehmende Künstler: Dellbrügge & de Moll, Christoph Keller, Atelier van Lieshout, M+M, Christa Sommerer & Laurent Mignonneau, Ingo Günther, Ken Lum, Peter Kogler und Max Bill.

Presseerklärung / Auszug: "Science + Fiktion ist eine Ausstellung, die die Konstruktion von Wirklichkeit in Wissenschaft und Kunst zum Thema macht. Was ist wirklich? Was ist objektiv? Was ist wahr? Wissenschaftler liefern Bilder, die in hohem Maße künstlich sind, die wir nur allzu oft für bare Münze nehmen und als Abbild der Wirlichkeit verstehen. Die Ausstellung stellt hierzu Fragen: sowohl an die Wissenschaftler, als auch an Künstlerinnen und Künstler, die Wissenschaft für ihre Deutung der Lebenswelt kritisch beleuchten.

Wissenschaft und Kunst gehen eine neue Verbindung ein. Für jedes der wissenschaftlichen Themenfelder wurde ein zentrales künstlerisches Statement erarbeitet, das seine Voraussetzungen, Methoden und Ergebnisse problematisiert. Wissenschaft wird durch diese Perspektivbrechung neu befragt und präsentiert. Die Gratwanderung zwischen
Wissenschaftsvermittlung, Kunst und der Reflexion unterschiedlicher Wissensformen in der Kultur ist die Herausforderung, die die Ausstellung Science + Fiction sucht."

Sprengel Museum Hannover / Kurt-Schwitters-Platz / 30169 Hannover
Tel.: (0511) 168 - 4 38 75; sprengel-museum.de

Öffnungszeiten: Dienstag 10 - 20 Uhr, Mittwoch bis Sonntag 10 - 18 Uhr
Montag geschlossen






Joseph Beuys zum 20. Todestag - Museum Schloss Moyland, Bedburg-Hau (21.01. – 23.01.06)


Konzert, Film, Diskussion, Führung, Recherche
(Veranstaltungsprogramm 21.01. – 23.01.2006)

Die bleibende Bedeutung des Werkes und der Person von Joseph Beuys ist heute klar erkennbar. Nach seinem Tod, am 23. Januar 1986, wurde vielfach spekuliert, ob das Fehlen des agierenden Künstlers nicht doch unausweichlich zu einem Niedergang des Interesses an seinem Schaffen führen würde. Heute, 20 Jahre später, bestätigt sich die Zuversicht derer, die keinen Moment daran gezweifelt haben, dass es sich bei Joseph Beuys um einen Künstler handelt, dessen Wirkung keineswegs mit dem 20. Jahrhundert zu Ende gegangen ist.

Von Anfang an war das Museum Schloss Moyland mit dem Joseph Beuys Archiv ein Ort dieser Zuversicht - der Ort der weltweit größten Beuys-Sammlung und die zentrale Quelle für die Beuys-Forschung - und es ist denn auch nicht zuletzt aus diesem Grunde eine Selbstverständlichkeit, dass gerade hier des Todes von Joseph Beuys mit einem mehrtägigen, und vielseitigen Programm gedacht wird, das nicht nur ehrender Rückblick, sondern auch Bestandsaufnahme und anregungsreicher Impuls für die Zukunft sein will.

Joseph Beuys Archiv / Quiz / Recherche
Das Joseph Beuys Archiv ist eine internationale Forschungseinrichtung, deren Aufgabe die Erforschung von unterschiedlichen Themen zu Leben, Werk und Wirken von Joseph Beuys bis in die Gegenwart ist. Der Bestand des Archivs setzt sich aus zahlreichen Archivalien und Dokumenten über das Leben und das künstlerische Schaffen von Joseph Beuys zusammen, wie z.B. Fotografien, Zeitungsartikel oder eine umfangreiche Bibliothek.
Das Joseph Beuys Archiv hat ein Quiz mit zwölf Fragen zu Leben und Werk von Joseph Beuys zusammengestellt, das an den drei Veranstaltungstagen vor Ort gelöst werden kann. Die Beantwortung der zum Teil recht anspruchsvollen Fragen soll Anlass sein, im Joseph Beuys Archiv mit Unterstützung der dortigen Mitarbeiter entsprechend zu recherchieren. Eine Besichtigung des Filmprogramms ermöglicht ebenfalls die Lösung so mancher Frage. Interessante Preise warten auf die Gewinner!

Film
Zahlreiche Filme - Dokumentarfilme sowie Filme über Aktionen von Joseph Beuys - zeichnen an den drei Veranstaltungstagen ein umfassendes Bild desjenigen Künstlers, der wie kein anderer die Synthese von Kunst und Leben praktizierte. Filme über Aktionen von Joseph Beuys, wie »Eurasienstab«, »Celtic« oder »Coyote. I like America and America likes me« sind wichtige Quellen dieser für Beuys charakteristischen Kunstform, die nur in dem Raum und für die Zeit der Aufführung existierte. Zwei Dokumentarfilme geben tiefe Einblicke in das Leben von Joseph Beuys und vermitteln grundlegende Kenntnisse über die zentralen Themen seines künstlerischen Schaffens: der Klassiker unter den filmischen Beuys-Biografien »Jeder Mensch ist ein Künstler« von Werner Krüger, der seinen Film zu Lebzeiten und mit Beuys drehte und einer der jüngsten Beuys-Filme, entstanden in der SWR-Reihe »Deutsche Lebensläufe«, aus dem Jahr 2001 von Thomas Palzer.

Führung
Für Begegnungen mit den Werken selbst sollen Führungen Anstöße geben: Arbeiten zum Thema "Schmerz, Tod und Erlösung" machen anschaulich, dass Leiden und auch der Tod für Beuys stets auch heilende und hoffnungsvolle Aspekte mit einschließen. Speziell für Familien und für Kinder ab 6 Jahren wird eine Führung "Joseph Beuys und die Tiere" angeboten.

Beuys-Sammler im Gespräch. Eine Podiumsdiskussion
Der Aufbau einer eigenen Sammlung ist eine besondere Art und Weise, sich dem Werk eines Künstlers zuzuwenden und sein Andenken zu bewahren. Der Impetus, zu sammeln und eigene Schwerpunkte zu setzen, kann dabei sehr unterschiedlich sein. Die Brüder van der Grinten haben seit 1951 die weltweit größte Sammlung mit vor allem frühen Werken von Joseph Beuys aufgebaut. Franz Joseph van der Grinten wird sich in diesem Gespräch mit weiteren prominenten Beuys-Sammlern unterhalten: René Block, der, ebenfalls vom Niederrhein stammend, sich auf Fluxus konzentrierte, Prof. Dr. Dr. Axel Hinrich Murken, den insbesondere das Thema Beuys und die Medizin interessierte und Dr. Ludwig Rinn, der ohne die Idee einer ‚Spezialisierung’ aus einem umfassenden und unmittelbaren persönlichen Interesse heraus sammelte und v.a. Vitrinenobjekte und Zeichnungen sein eigen nennt.

Joseph Beuys - Kunst und Antikunst. Eine filmische Podiumsdiskussion
Am 22. Januar 2006 um 19.30 Uhr wird dann Dr.Eugen Blume, Leiter des Joseph Beuys Medien-Archivs im Museum Hamburger Bahnhof, Berlin, den Film einer vehement geführten Podiumsdiskussion mit Joseph Beuys, Max Bill, Max Bense, Arnold Gehlen und Wieland Schmied vorstellen.

Museumspädagogik
Einen Vormittag, den 23. Januar 2006, haben wir speziell für Schulklassen reserviert. Durch die besondere Vielfalt der Veranstaltungen können wir den SchülerInnen ein Angebot über das sonst Übliche hinaus machen, um den Künstler und Menschen Joseph Beuys, das Joseph Beuys Archiv und das Museum Schloss Moyland kennen zu lernen. Vortrag, Film und Führungsgespräch sind thematisch aufeinander abgestimmt und beziehen sich entweder überwiegend auf die Tiere im Werk von Joseph Beuys oder auf von ihm vorgeschlagene Kommunikationsformen. Ein weiteres Highlight ist das Quiz mit Fragen zu Leben und Werk von Joseph Beuys. Für teilnehmende Schulklassen gibt es eine gesonderte Mannschaftswertung mit interessanten Preisen.
Die Kosten für die Teilnahme an diesem Sonderprogramm betragen 1,50 EUR pro SchülerIn.

Konzert
Mit einem Konzert des Kölner Duos Daniela Grenz (Bajan) und Julia Polziehn (Cello) unter dem Titel »Beuys und die Musik« wird am 23. Januar 2006 um 19.30 des 20. Todestages des Künstlers gedacht. Zur Aufführung in der ungewöhnlichen Kombination von Bajan und Cello kommt einerseits »Sports et Divertissements« des von Beuys hoch geschätzten Erik Satie. Im Zentrum des Konzerts stehen zeitgenössische Komponisten, die sich mit dem künstlerischen Werk von Joseph Beuys auseinandersetzen: Stephan Froleyks mit seinen »20 Klängen zu Beuys«, Matthias Pintscher mit seiner auf die Beuys-Installation »dernier espace avec introspecteur« bezogenen Komposition und Bernd Franke mit seinem Joseph Beuys gewidmeten kompositorischen Groß-Unternehmen »Solo XFACH«.
Eine Einführung in die Auseinandersetzung aktueller Komponisten mit dem Werk von Joseph Beuys wird zu Beginn des Konzerts der Kölner Musikwissenschaftler Prof. Dr. Hans-Joachim Wagner geben.

Öffnungszeiten an allen drei Veranstaltungstagen: 10:30 - ca. 22:00 Uhr
Eintritt: 5,50 € / ermäßigt 3,00 € / Familienkarte 12,00 €
Alle Veranstaltungen, auch das Abendprogramm, sind im Eintrittspreis enthalten.

Kartenvorverkauf unter 02824/9510-60 oder kartenvorverkauf@moyland.de

Am Schloss 4
D-47551 Bedburg-Hau

moyland.de







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