Cy Twombly - Museum für Gegenwartskunst, Basel (12.09.2015 – 13.03.2016)

12.09.2015


bilder

Cy Twombly, Untitled, 1961 (Roma), Öl, Wandfarbe auf Ölbasis, Wachskreide und Bleistift auf Leinwand,
248.5 x 304 cm, Daros Collection, Schweiz © Cy Twombly Foundation, Photocredit: Daros Collection, Schweiz

Malerei & Skulptur

Kurator: Bernhard Mendes Bürgi

Vom 12. September 2015 bis zum 13. März 2016 wird das Kunstmuseum Basel im Museum für Gegenwartskunst Werke des amerikanischen Künstlers Cy Twombly zeigen. Im Fokus der Ausstellung stehen Gemälde der 1950er- bis 1970er Jahre aus der Sammlung des Kunstmuseums Basel, ergänzt um Leihgaben der Emanuel HoffmannStiftung und der Daros Collection. Zum ersten Mal präsentiert wird das hochformatige
Gemälde Untitled aus dem Jahr 1969, welches 2013 als Schenkung von Katharina und Wilfrid Steib in die Sammlung des Kunstmuseums Basel eingegangen ist.

Der amerikanische Künstler Cy Twombly zählt mit Robert Rauschenberg und Jasper Johns, mit denen er eng befreundet war, zu den wichtigsten Vertretern einer Künstlergeneration, die sich in den 1950er-Jahren vom Abstrakten Expressionismus löste und ganz eigene, einflussreiche Bildsprachen entwickelte.

Twombly wurde 1928 in Lexington, Virginia, geboren und starb 2011 in Rom. In einer Zeit, als sich das Kunstzentrum von Paris nach New York verlagerte, zog Twombly 1957 in die umgekehrte Richtung, nämlich nach Rom. Hier fand er mediterranes Licht, aber auch die Geschichte, die Mythen und die Dichtung der Antike, die assoziativ in sein Werk einflossen. Meist weisse Bildfelder werden in einem gestisch-kritzelnden Impetus, der dem Schreiben ähnlich ist, mit Strichen, Zeichen oder Wortfragmenten aktiviert. Es sind Spuren der persönlichen Erinnerung und des kollektiven Gedächtnisses in Verbindung von Schrift und Bild.

Im Fokus der Ausstellung stehen Gemälde der 1950er- bis 1970er-Jahre aus der Sammlung des Kunstmuseums Basel, ergänzt um Leihgaben der Emanuel Hoffmann-Stiftung und der Daros Collection. Sie zeigen auf exemplarische Weise die künstlerische Entwicklungslinie im frühen Schaffen des Künstlers. Den Auftakt bildet ein Gemälde eher intimen Formates, das 1954 noch in New York entstanden ist und in seiner kompakten Farbmaterie und Pinselgestik Twomblys Herkunft vom Abstrakten Expressionismus evident macht. Die ab 1957 mehrheitlich in Rom entstandenen Gemälde schliessen bruchlos an, aber der dunkle Malgrund weicht lichten Bildfeldern in Gross- und Querformaten, freizügig rhythmisiert von Lineaturen aus Bleistift, Kreide oder Öl. Die Bilder, so scheint es, sind Zeugnisse eines während des Herstellungsprozesses durchlebten Zustandes, wobei korrigierende Eingriffe wie Durchstreichungen und Übermalungen auch verworfene Formen präsent belassen. So stellt sich eine Ambivalenz ein zwischen Darlegen und Verbergen.

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Museum für Gegenwartskunst (MGK)
mit Emanuel Hoffmann-Stiftung

Di–So 10–18 Uhr / Mo geschlossen

St. Alban-Rheinweg 60
CH-4010 Basel
Tel. +41 61 206 62 62
Fax +41 61 206 62 52
kunstmuseumbasel.ch

Presse



Daten zu Cy Twombly:

Cy Twombly
- A Tale of Two Worlds 2017;
- Art Basel 2013;
- Art Basel 2016;
- Art Basel Hong Kong 2014;
- Art Basel Hong Kong 2018;
- Art Basel Hong Kong, 2016;
- Art Basel Miami Beach 2013;
- art basel miami beach, 2014;
- art berlin 2017;
- art cologne 2015;
- Das achte Feld, Köln ;
- documenta 7, 1982;
- Gagosian Gallery;
- Japan und der Westen. Die erfüllte Leere - Kunstmuseum Wolfsburg, 2008;
- MoMA Collection;
- onLine - MoMA 2010;
- Preisträger 2008, Gerhard-Altenbourg-Preis;
- Preistraeger Goslarer Kaiserring;
- Preistraeger Praemium Imperiale Painting;
- Preistraeger Rubenspreis der Stadt Siegen;

Auf der Karte finden Sie folgende Standorte:

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    Max Beckmann. Das Vermächtnis Barbara Göpel - Kulturforum, Berlin (26.10.18-13.1.19)

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    Egon Schiele - Orangerie, Unteres Belvedere, Wien (19.10.18-17.2.19)

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    Florenz und seine Maler.Von Giotto bis Leonardo da Vinci, Alte Pinakothek München (17.10.18-27.1.19)

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    Nach Rubens Druckgraphik aus drei Jahrhunderten - Kunstmuseum Heidenheim (14.10.18-10.2.19)

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    Victor Vasarely - Städel Museum, Frankfurt am Main (26.9.2018 -13.1.2019)

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    Komödie des Daseins - Kunsthaus Zug (23.9.2018 bis 6.1.2019)

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    Lotte Laserstein - Städel Museum, Frankfurt am Main (19.9.18-17.3.19)

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    Gabriele Münter. Malen ohne Umschweife - Museum Ludwig, Köln (15.9.2018 – 13.1.2019)

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    Nagasawa Rosetsu -Museum Rietberg, Zürich ( 6.9.-4.11.2018)

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    Robert Delaunay und Paris - Kunsthaus Zürich (31.8. bis 18.11.2018)

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    Käte Schaller-Härlin / Mathilde Vollmoeller-Purr, Kunsthalle Vogelmann, Heilbronn (7.07.–21.10.2018)

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    Josef Scharl. Zwischen den Zeiten - Ernst Barlach Haus, Hamburg (17. Juni – 21. Oktober 2018)





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