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B3 Biennale


IRAN. Frühe Kulturen zwischen Wasser und Wüste - Bundeskunsthalle, Bonn (13.4.-20.8.2017)

13.04.2017


bilder

Paneel mit Elfenbeineinlagen, Teil eines Möbelstücks, Tschogha Zanbil, Palast, Hypogaeum, 13. Jh. v. Chr., Elfenbein, aufmontiert, 53,7 x 35,7 cm,
Teheran, National Museum of Iran, © The National Museum of Iran/Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland GmbH, Foto: Neda Hossein Tehrani, Nima Mohammadi Fakhoorzadeh

Die Exponate für die Ausstellung „Iran. Frühe Kulturen zwischen Wasser und Wüste“ sind heute in der Bundeskunsthalle eingetroffen. Die Ausstellung präsentiert ab dem 13. April 2017 Schätze der iranischen Kulturen der Frühzeit vom 7. Jahrtausend v. Chr. bis zum Aufstieg der Achämeniden im 1. Jahrtausend v. Chr. Sie öffnet Perspektiven auf eine in Europa wenig bekannte Bildwelt aus einem über Jahrzehnte verschlossenen Land. Nach jahrelanger Vorbereitung konnte in Zusammenarbeit mit dem National Museum of Iran, Teheran, und der Iranian Cultural Heritage, Handicrafts and Tourism Organization die Ausstellung konzipiert werden.

Besondere Highlights sind die Exponate aus den Gräbern zweier elamischer Prinzessinnen und die Funde aus den Gräberfeldern von Dschiroft, die erstmals den Irans verlassen haben. Die Besonderheiten der iranischen Bildwelten, die der Natur entlehnten Motive, die kontinuierliche Aufnahme äußerer Einflüsse und die Freilandheiligtümer werden in Objekten und Kunstwerken aus dem Iranischen Nationalmuseum Teheran und in Rekonstruktionen erfahrbar. Die Ausstellung wird von mehreren wissenschaftlichen Projekten begleitet.

Kulturstaatsministerin Prof. Monika Grütters erklärt: „Die Ausstellung in unserer Bundeskunsthalle verspricht eine Reise in eine der ältesten Hochkulturen der Welt. über 400 Exponate der Ausstellung offenbaren vielfältige gemeinsame kulturelle Wurzeln der Menschheit. So erzählt die Ausstellung auch vom Beitrag des alten Persiens und des heutigen Iran zu einer übernationalen Kulturgeschichte, die Menschen auf der ganzen Welt jenseits vieler kultureller Unterschiede und Konflikte verbindet. Ich bin überzeugt: Ein solcher kultureller Austausch zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Iran trägt hier wie dort zu mehr Weltoffenheit und zur Auseinandersetzung mit dem gemeinsamen kulturellen Erbe der Menschheit bei. Es ist ein Glücksfall, dass es der Bundeskunsthalle in Bonn gemeinsam mit den Partnereinrichtungen in Iran gelungen ist, diese über mehrere Jahre vorbereitete Ausstellung in vorbildlicher Weise zu realisieren.“

Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland GmbH
Museumsmeile Bonn
Friedrich-Ebert-Allee 4
53113 Bonn
T +49 228 9171–200
bundeskunsthalle.de




Presse



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