China und Ägypten. Wiegen der Welt - Neues Museum, Berlin (6.7.-3.12.17)

06.07.2017


Werkabbildung

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Doppelstatue des Nefer-hor und seiner Frau, Kalkstein, Neues Reich, 19.–20. Dynastie, 1292–1070 v. Chr., © Ägyptisches Museum und Papyrussammlung, Staatliche Museen zu Berlin, Sandra Steiß

Museumsinsel Berlin, Neues Museum
Bodestraße, 10178 Berlin
www.smb.museum
Mo, Di, Mi, Fr 10 – 18 Uhr, Do 10 – 20 Uhr, Sa + So 10 – 18 Uhr

China und Ägypten. Wiegen der Welt
6. Juli – 3. Dezember 2017
Eine Sonderausstellung des Ägyptischen Museums und Papyrussammlung – Staatliche Museen zu Berlin in Kooperation mit dem Shanghai Museum

Erstmals werden im Neuen Museum auf der Museumsinsel Berlin altägyptische und altchinesische Exponate gemeinsam präsentiert. Durch bedeutende Leihgaben aus dem Shanghai Museum und ergänzt um Objekte des Ethnologischen Museums und des Museums für Asiatische Kunst der Staatlichen Museen zu Berlin, werden zahlreiche Exponate aus dem „Reich der Mitte“ zum ersten Mal in Berlin zu sehen sein. Die Ausstellung zeigt rund 250 einzigartige Kunstschätze beider Hochkulturen und umfasst einen Zeitraum von 4500 v. Chr. bis in die griechisch-römische Zeit 332 v. Chr. bis 312 n. Chr.

„China und Ägypten. Wiegen der Welt“ zeichnet die Entwicklung beider Regionen nach, die die Grundlage großer Zivilisationen geschaffen haben. Und obwohl es keinen direkten Kontakt zwischen dem Alten China und dem Alten Ägypten gab, treten neben Unterschieden auch überraschend viele Gemeinsamkeiten zu Tage. Jedes der gezeigten Objekte hat seine eigene Geschichte und steht stellvertretend für seine Kultur. Die Ausstellung erzählt diese Geschichten anhand von fünf Themengebieten.

Lebenswelten
Wie sah der Alltag im Alten Ägypten und im Alten China aus? Statuen, Schmuck, Keramik und Kosmetikgefäße geben den Besuchern einen Einblick in das Leben der Menschen in beiden Hochkulturen.

Schrift
Sowohl Ägypten als auch China gehören zu den ältesten Schriftkulturen der Welt. Zu den frühesten Schriftzeugnissen aus China zählen Bambusstreifen und die sogenannten Orakelknochen. Ihnen werden hieroglyphische Zeugnisse aus dem alten Ägypten gegenübergestellt.

Totenkult
Vom Totenkult in beiden Gesellschaften, von Riten und Bestattungsbräuchen, berichten kostbare Grabbeigaben. Jade galt den Chinesen als Stein der Unsterblichkeit. Chinesische Jade-Amulette sollten nicht nur die Lebenden schützen, sondern den Verstorbenen als Talisman auf der Reise ins Jenseits dienen. Als spektakulärer Höhepunkt der Ausstellung wird erstmalig in Deutschland ein Jadegewand mit einer reich bemalten Mumienhülle aus dem Alten Ägypten in Beziehung gesetzt.

Glaubenswelten
Die alten Chinesen verehrten neben einer Vielzahl von Naturgewalten vor allem die verstorbenen Ahnen. Die Grenzen zwischen der irdischen und der göttlichen Welt verschwammen. Zusammen mit ägyptischen Statuen und Stelen zeigt die Ausstellung die verschiedenen Götterwelten, Kulte und religiösen Verehrungsformen.

Herrschaft und Verwaltung
In Ägypten regierte schon frühzeitig der Pharao als gottgleicher Alleinherrscher. Das chinesische Reich dagegen wurde vor den ersten Kaisern lange Zeit von einem weit verzweigten Netzwerk von Adelsfamilien beherrscht. Diese demonstrierten ihre Macht und ihren Wohlstand durch abstrakte Symbole und nicht wie in Ägypten durch Darstellungen des Herrschers. Durch die Gegenüberstellung der Repräsentationsformen werden die unterschiedlichen Herrschaftsstrukturen erfahrbar.

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Zur Ausstellung erscheint eine umfangreiche Publikation im Prestel Verlag.



Presse



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