Bestandsaufnahme Gurlitt - Kunstmuseum Bern / Bundeskunsthalle Bonn (3.11.2017 bis 11. März 2018 )

03.11.2017


Werkabbildung

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Privatfoto aus dem Nachlass Cornelius Gurlitts, Fotograf und Zeitpunkt der Aufnahme unbekannt.
Historische Aufnahme aus Cornelius Gurlitts Salzburger Haus. Abgebildet sind Claude Monets Waterloo Bridge, Pablo Picassos Stillleben mit Glas und Früchten, Auguste Rodins Danaide und auf dem Regal die Darstellung eines Falken, ein Uschebti und eine Lekythos


Kunstmuseum Bern: Bestandsaufnahme Gurlitt.
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Bundeskunsthalle, Bonn: Bestandsaufnahme Gurlitt.
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3. November 2017 bis 11. März 2018

Die Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland (Bundeskunsthalle) in Bonn und das Kunstmuseum Bern arbeiten zurzeit an einer gemeinsamen Doppelausstellung, in deren Mittelpunkt eine Auswahl von Kunstwerken aus dem Nachlass von Cornelius Gurlitt steht.

Unter dem Titel „Bestandsaufnahme Gurlitt“ zeigen die beiden Häuser zeitgleich unterschiedliche thematische Schwerpunkte dieses umfangreichen Werkkonvoluts und stellen es somit erstmals einer breiten Öffentlichkeit vor. Die in einen historischen Gesamtkontext eingebetteten Präsentationen basieren auf dem aktuellen Forschungsstand zum „Kunstfund Gurlitt“ und sollen auch dazu beitragen, weitere Hinweise zu den noch offenen Provenienzen der Werke zu finden.

Die Ausstellungen in der Bundeskunsthalle in Bonn und im Kunstmuseum Bern sind inhaltlich eng aufeinander abgestimmt. In Bern liegt der Fokus der Präsentation auf Werken der „Entarteten Kunst“ und auf Arbeiten aus dem Kreis der Familie Gurlitt. Die Bundeskunsthalle konzentriert sich auf Werke, die NSverfolgungsbedingt entzogen wurden, sowie auf Werke, deren Herkunft noch nicht geklärt werden konnte. Vor allem werden in der Bonner Ausstellung die Schicksale der verfolgten, meist jüdischen, Kunstsammler und Kunsthändler den Täterbiografien gegenübergestellt sowie der beispiellose Kunstraub der Nationalsozialisten in Deutschland und in den von den Nazis besetzten Gebieten thematisiert.

Das in enger Zusammenarbeit beider Häuser erarbeitete Projekt wird in einer gemeinsamen Publikation dokumentiert. Die Ausstellung im Kunstmuseum Bern wird von Nina Zimmer und Matthias Frehner, begleitet von Georg Kreis; die Präsentation in der Bundeskunsthalle von Rein Wolfs und Agnieszka Lulinska kuratiert, die von ausgewiesenen Fachleuten beraten werden. Beide Ausstellungen werden von einem gemeinsamen Beirat begleitet: Esther Tisa Francini, Gilbert Lupfer, Uwe M. Schneede, Hermann Simon und Shlomit Steinberg.

Die Bonner Ausstellung wird anschließend im Kunstmuseum Bern gezeigt. Eine weitere Station ist für Herbst 2018 im Martin-Gropius-Bau in Berlin geplant. Auch wird die Möglichkeit geprüft, die Ausstellungen an weiteren Orten zu präsentieren.

Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland GmbH
Museumsmeile Bonn
Friedrich-Ebert-Allee 4
53113 Bonn
bundeskunsthalle.de/

Kunstmuseum Bern
Hodlerstrasse 12
3011 Bern
https://kunstmuseumbern.ch



Presse



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    Gesichter Chinas - Kulturforum, Berlin (12.10.17-07.01.18)

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    Maria Sibylla Merian - Städel Museum, Frankfurt a.M. (11.10.17-14.01.18)

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    Max Beckmann. Welttheater“ - Kunsthalle Bremen (30.9.2017 - 4.2.2018)

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    Die Geburt des Kunstmarktes - Bucerius Kunst Forum, Hamburg (23.9.2017 - 7.1.2018)

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    Matisse–Bonnard: Es lebe die Malerei - Städel Museum, Frankfurt (13.9.2017 - 14.1.2018)

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    MIRÓ - Welt der Monster, Max Ernst Museum Brühl (3.9.2017-28.1.2018)

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    Wilhelm Morgner - Gustav-Lübcke-Museum, Hamm (15.1. – 30.12.2017)





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