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Zeichenunterricht - Graphische Sammlung ETH Zürich (8. November – 21. Januar 2018)

08.11.2017


Werkabbildung

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Anonym nach Benoît Louis Prévost,
Arm- und Handstudien, Tafel aus Diderot /
D´Alembert, Encyclopédie (Ausgabe Livorno
1770–1778), Radierung.
Graphische Sammlung ETH Zürich

ZEICHENUNTERRICHT – VON DER KÜNSTLERAUSBILDUNG ZUR ÄSTHETISCHEN ERZIEHUNG SEIT 1500

Antike, Akt, Natur – in der vierten und letzten Ausstellung zum 150-Jahr-Jubiläum nimmt die Graphische Sammlung ETH Zürich die Besucherinnen und Besucher mit auf eine Zeitreise durch die Geschichte des Zeichenunterrichts. Graphik aus vier Jahrhunderten beleuchtet die Entwicklung der ästhetischen Bildung von der Renaissance bis zum 19. Jahrhundert. Als Zeugnisse des Zeichenunterrichts verdeutlichen sie die verschiedenen Ansätze und Institutionen innerhalb der künstlerischen Ausbildung und zeigen die entsprechenden didaktischen Verfahren auf.

In mehreren Themenbereichen der Ausstellung vermitteln Darstellungen von Künstlerwerkstätten, in denen angehende Künstler unterrichtet werden, Zeichen- und Vorlagenbücher einen Eindruck von Theorie und Praxis des historischen Zeichenunterrichts. Anhand ausgewählter Exponate werden die Disziplinen der Künstlerausbildung, wie das Antikenstudium, die Lehre der Geometrie, der Anatomie und schliesslich das Zeichnen nach dem Modell im Aktsaal oder von Landschaften in der freien Natur, aufgegriffen und näher betrachtet. Fragen nach der Zugänglichkeit der ästhetischen Erziehung von ihren Anfängen bis zu den Gründungen der grossen Zeichenakademien verhandelt die Ausstellung ebenso wie den Kunstunterricht am Hof und den späteren Unterricht von Laien.

Dem Lehrprogramm seit 1500 wird in der Ausstellung das aktuelle Zeichnen am Departement Architektur der ETH Zürich gegenübergestellt und damit die Brücke in die Gegenwart geschlagen: Zeichnen stellt von den prähistorischen Höhlenmalereien bis in die Gegenwart eine der unmittelbarsten Ausdrucksformen dar, die in ihrer Vielfalt den Betrachter faszinieren. Die Ausstellung macht den Versuch, die theoretische und praktische Auseinandersetzung in dieser künstlerischen Disziplin seit der frühen Neuzeit zu beleuchten.

Kuratiert wird die Ausstellung unter der Leitung von Dr. Michael Matile von Studierenden des Kunsthistorischen Instituts der Universität Zürich in Zusammenarbeit mit Zilla Leutenegger.
Die Zürcher Künstlerin begleitet Studierende des Departements Architektur an der ETH Zürich als Mentorin und lässt die Handzeichnung als ehemals wichtigste Kompetenz des Architekten wieder aufleben.

Ein breites Rahmenprogramm mit vielfältigen Angeboten spricht gezielt Jugendliche, Familien und Schulklassen an und bietet einen facettenreichen Zugang zum Thema Zeichenunterricht. Während die Veranstaltungsreihe „Kunst am Montagmittag“ einen konzentrierten Blick auf die Themenbereiche der Ausstellung wirft, öffnet sich die Graphische Sammlung mit der Abendveranstaltung „Im Fokus“ für den Dialog mit externen Gästen.


ETH Zürich - Graphische Sammlung - HG E 52
Rämistrasse 101
8092 Zürich
ethz.ch




Presse



Daten zu Zilla Leutenegger:

Zilla Leutenegger
- ;
- ;
- 30 Künstler / 30 Räume, 2012;
- Art Basel 2013;
- Frieze London 2016;
- Galerie Peter Kilchmann;
- Gwangju Biennale, 2004;
- Medienturm Kunstverein Graz;
- Sammlung 20. 21. Jh. Kunstmuseum Basel;
- Sydney Biennale, 2014;

Auf der Karte finden Sie folgende Standorte:

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    Paul Klee - Pinakothek der Moderne, München ( 01. 03. – 10.06.2018)

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    Peter Paul Rubens - Städel Museum, Frankfurt a.M. (8.2.-21.5.2018)

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    Karl Schmidt-Rottluff - Bucerius Kunst Forum, Hamburg (27.1.-21.5.2018)

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    Willi Baumeister - Kupferstichkabinetts – Staatliche Museen zu Berlin (9.12.17-8.4.18)

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    Stimme des Lichts - Wilhelm-Hack-Museum, Ludwigshafen (2.12.2017-2.4.2018)

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    Zeichenunterricht - Graphische Sammlung ETH Zürich (8. November – 21. Januar 2018)

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    Karl Schmidt-Rottluff - Kunstmuseum Ravensburg (4. November 2017 bis 8. April 2018)

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    Bestandsaufnahme Gurlitt - Kunstmuseum Bern / Bundeskunsthalle Bonn (3.11.2017 bis 11. März 2018 )

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    Edouard Manet - Von der Heydt-Museum, Wuppertal (24.10.2017-25.02.2018)

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    Max Beckmann. Welttheater“ - Kunsthalle Bremen (30.9.2017 - 4.2.2018)

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    MIRÓ - Welt der Monster, Max Ernst Museum Brühl (3.9.2017-28.1.2018)

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    Die Sehnsucht lässt alle Dinge blühen… - Kunstmuseum Bern (11.08.2017 – 11.03.2018)





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