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Max Slevogt - Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern (17.3. - 13.5.2018)

17.03.2018


bilder

Max Slevogt, Winterlandschaft bei Neukastel, 1927, Öl auf Leinwand, mpk, Gemäldesammlung. Foto und © mpk

MAX SLEVOGT – IMPRESSION UND PHANTASIE
ZUM 150. GEBURTSTAG
Malerei und Graphik

17. März bis 13. Mai 2018

Die Schau im mpk zum 150. Geburtstag Max Slevogts zeigt facettenreich einen Überblick zum malerischen und graphischen Schaffen des großen impressionistischen Meisters, gestaltet aus den umfangreichen Beständen des Museums, das bereits 1925 Slevogts erste museale Ausstellung präsentiert hat.

Max Slevogt gehört mit Lovis Corinth und Max Liebermann zu den wichtigsten Vertretern des deutschen Impressionismus. Neben seinem malerischen Werk steht gleichbedeutend ein grandioses zeichnerisches und druckgraphisches Schaffen, das als Höhepunkt der deutschen Buchillustration im 20. Jahrhundert gilt. Einem breiten Publikum bekannt sind etwa die durch viele Auflagen und Ausgaben populären Illustrationen zu James Fenimore Coopers „Lederstrumpf" oder die Lithographien zum „Leben des Benvenuto Cellini", von denen Werkbeispiele in der Ausstellung zu sehen sind. Das mpk verfügt in erster Linie auch über herausragende Gemälde Slevogts, darunter eines seiner Hauptwerke, das in Godramstein gemalte „Familienbild" von 1911, das ihn mit Frau und Kindern sowie den beiden Großmüttern zeigt. Beginnend mit der 1897 entstandenen „Scheherezade" sind mit dem bedeutenden Komplex an Slevogtschen Arbeiten im mpk alle wichtigen Phasen seines Werkes mit beeindruckenden, exquisiten Beispielen belegt. Slevogts Stilfindung im deutschen Impressionismus, künstlerisch und auch persönlich, zeigt sein eindringliches „Bildnis Max Liebermann", das als eines der besten Liebermann-Portraits überhaupt gilt.

Geboren ist der später mit Berlin und der Pfalz verbundene Max Slevogt 1868 als Sohn eines Hauptmanns im bayerischen Landshut. Er beginnt ab 1885 ein Studium an der Münchener Akademie der bildenden Künste, an das sich 1889 ein Besuch der damals renommierten Académie Julian in Paris anschließt. 1890 unternimmt der junge Künstler eine Italienreise. Danach ist er wieder in München tätig und arbeitet unter anderem für die Zeitschriften „Jugend" und „Simplicissimus". 1898 heiratet er die aus dem pfälzischen Godramstein stammende Antonie Finkler. Diese Verbindung stärkt Slevogts Beziehungen in die Pfalz: später wird er aus dem Besitz der Familie seiner Frau das Hofgut Neukastel erwerben und dauerhaft einen Teil des Jahres in der Pfalz verbringen. Im Jahr 1900 übersiedelt der Künstler nach Berlin und schließt sich dem Kreis der Berliner Secession an. 1914 wird er Mitglied der Preußischen Akademie der Künste und 1917 Vorsteher eines Meisterateliers an der Akademie. Max Slevogt verstirbt 1932 auf Neukastel, wo sich auch sein Grab befindet.

Ein didaktisches Angebot für Jung und Alt ist in die Ausstellung integriert: Farbe mit Kinderaugen begegnen, eintauchen in den Wilden Westen, Hintergrundwissen zu Max Slevogt auffrischen – das alles und noch mehr bietet die museumspädagogische Lounge im Westflügel.

Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern
Museumsplatz 1
D-67657 Kaiserslautern

Telefon: +49(0)631 3647-201
mpk.de/

Öffnungszeiten
Di 11–20 Uhr, Mi–So 10–17 Uhr, Mo geschlossen (außer Ostermontag und Pfingstmontag).

Feiertage
Feiertage 10–17 Uhr, an Heiligabend, 1. Weihnachtsfeiertag, Neujahr und Karfreitag geschlossen.


Presse



Daten zu Max Slevogt:

Max Slevogt
- MoMA Collection;

Auf der Karte finden Sie folgende Standorte:

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    Kokoschka–Dürrenmatt - Centre Dürrenmatt Neuchâtel (16.12.18-31.3.19)

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    Rausch der Schönheit - Museum für Kunst und Kulturgeschichte, Dortmund (9.12.18-23.6.19)

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    Max Ernst, Zeichendieb - Sammlung Scharf-Gerstenberg, Berlin (6.12.2018 – 28.4.2019)

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    Heinrich Campendonk–Heinrich Nauen–Johan Thorn Prikker, Clemens Sels Museum Neuss (18.11.18-10.3.19)

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    Die Brücke 1905-1914 - Museum Frieder Burda, Baden-Baden (17.11.2018 – 24.3.2019)

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    Oskar Kokoschka - Museum der Moderne Salzburg (10.11.2018 - 17.2.2019)

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    Pierre Soulages - Ludwig Museum, Koblenz (4.11.2018-6.1.2019)

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    Max Beckmann. Das Vermächtnis Barbara Göpel - Kulturforum, Berlin (26.10.18-13.1.19)

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    Egon Schiele - Orangerie, Unteres Belvedere, Wien (19.10.18-17.2.19)

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    Florenz und seine Maler.Von Giotto bis Leonardo da Vinci, Alte Pinakothek München (17.10.18-27.1.19)

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    Nach Rubens Druckgraphik aus drei Jahrhunderten - Kunstmuseum Heidenheim (14.10.18-10.2.19)

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    Victor Vasarely - Städel Museum, Frankfurt am Main (26.9.2018 -13.1.2019)

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    Komödie des Daseins - Kunsthaus Zug (23.9.2018 bis 6.1.2019)

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    Lotte Laserstein - Städel Museum, Frankfurt am Main (19.9.18-17.3.19)

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    Gabriele Münter. Malen ohne Umschweife - Museum Ludwig, Köln (15.9.2018 – 13.1.2019)





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