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Der Begriff - Werkbegriff - in Texten zur zeitgenössischen Kunst

Textmining

Arbeit mit dem Textkorpus

Eingabedatum: 15.05.2019


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In der Kategorie Textmining untersuchen wir im Textkorpus unter anderem Begriffe, die Bestandteil des Kunstdikurses sind.
Durch diese digitale, algorithmische Art der Textaufbereitung ergeben sich mannigfaltige Vorteile bei Selektion, Identifikation und Redescription. Wir lassen Sie gerne teilhaben an den ersten Ergebnissen der Arbeit mit diesem Instrument.


33 Sätze zum Werkbegriff, der vor dem Hintergrund der Digitalisierung eine neue Aktualität und Relevanz erhält.
"Site-specific", "in-situ", "Ortsspezifik" sind Begrifflichkeiten und Beschreibungen ästhetischer Strategien und Konzepte, die dem geschlossenen Werkbegriff diametral gegenüberstehen.
Aus einer Distanz zum Kunstgeschehen heraus stellt Broodthaers grundsätzliche Fragen an die Kunst – ihre Medien, ihre Werkbegriffe und ihre museale Repräsentation.
Bereits Anfang der 80er Jahre experimentierte Brigitte Kowanz mit der Auflösung des Bild- und Werkbegriffes durch den Einsatzphosphoreszierender Farben und farbigen Lichts.
Clegg & Guttmann verdichten ihren Werkbegriff, diskutieren Handlung im Stand-by und ordnen das Genre Portrait an der Schwelle von Performance und Installation ein.
Der Körper als Teil der künstlerischen Formgestaltung führte in Walthers Kunst zu einer nachhaltigen Ausweitung des Werkbegriffs.
Der Künstler, der zu den wichtigsten Impulsgebern einer an Skulptur und Konzept orientierten Gegenwartskunst zählt, hat Fallen und Finten zum Zentrum seines Werkbegriffes erklärt.
Der zentrale Movens und die zentralen Agenda der Kunst des 20 Jahrhunderts: die Krise der Repräsentation, die Auflösung des Werkbegriffs und das Verschwinden des Autors, sie verdanken sich alle dem Auftauchen der neuen Medien.
Die Ablösung des klassischen Werkbegriffs durch die Konzeptkunst bereitete nicht nur Probleme bei der Präsentation im Ausstellungsparcours, sondern warf auch auf kunsthistorischer Ebene die Frage nach dem Stellenwert der gezeigten Objekte auf: Es handelte sich um Fotokopien, Akten, Notizen oder Fotografien, die Konzepte schilderten, welche unabhängig von ihrer Realisierung Bestand hatten oder deren mögliche Realisierung sogar Dritten überlassen war.
Die dritte Folge im Jahr 2019 will sich schließlich der Entstehung konzeptueller Zeichnungen und den neuen Werkbegriffen der 1960er Jahre widmen, die in der grafischen Sammlung von Hans Joachim und Berni Etzold in vielen kleinen und größeren Objekten und künstlerischen Dokumenten zu finden sind.
Die Entgrenzung betrifft somit sowohl den Werkbegriff selbst als auch die ästhetische Erfahrung mit einer einzelnen Arbeit und deren gestaltbildenden Eigenschaften.
Die Entwicklung der Becher-Klasse zeigt, wie der sich öffnende Werkbegriff der Konzeptkunst in einen neuen Bildbegriff mündet.
Die im frühen 20 Jahrhundert einsetzende Erweiterung des Werkbegriffs durch die Künstler und die damit einhergehende Befragung von Raum und Zeit ist ein bis heute unabgeschlossener Prozess.
Eine endgültige Form schließt sein Werkbegriff kategorisch aus.
Hesses Arbeiten bestechen durch ihre Materialästhetik und durch die Verbindung scheinbar extremer Gegensätze ebenso wie durch die Postulierung eines neuen und gegenüber potentieller Veränderbarkeit ergebnisoffenen Werkbegriffs.
Ihr Werkbegriff, der seit den frühen 1980er Jahren Literatur oder Performance miteinschließt, macht sie heute für eine jüngere Künstlergeneration besonders interessant.
Im Rahmen der Öffnung eines künstlerischen Werkbegriffes ab den 1960er-Jahren, der die Hinwendung zum Alltag und damit auch den direkten Kontakt zum Kunstbetrachter suchte, gewann diese Haltung an Wichtigkeit.
In der amerikanischen Kunst dieser Zeit ging es darum, den europäischen Werkbegriff zu verabschieden.
In der Friedrichshafener Ausstellung setzt sich Anton Henning vor allem mit dem Künstler- und Werkbegriff der Avantgarde auseinander.
In ihren Werken fordert sie sowohl die Errungenschaften der modernen Skulptur als auch die zeitgenössischen, in der Minimal Art und der Konzeptkunst wurzelnden Werkbegriffe heraus.
Inspiriert von einem konzeptuellen Werkbegriff und geprägt von einer marxistischen Haltung gegenüber dem Kunstobjekt, stellte Mike Parr um 1970 erste sprachbasierte Arbeiten in der Inhibodress Gallery in Sydney aus.
Joseph Beuys erweiterte in seinen Arbeiten den künstlerischen Werkbegriff: Er glaubte an die Kraft der Kunst, den Menschen zu verändern und entwarf soziale und künstlerische Utopien.
Im Kontext künstlerischer Protestbewegungen, die sich zu Beginn der 1960er Jahre gegen tradierte Werkbegriffe des Kunstbetriebs auflehnten, formierte sich unter dem von Sol LeWitt geprägten Begriff Conceptual Art (Konzeptkunst) eine neue Kunstrichtung, die traditionelle Kunstformen wie Malerei und Bildhauerei verneinte und das Werkkonzept selbst zum Gegenstand ihrer Kunst machte.
Michael Riedel definiert damit den Werkbegriff in der Kunst als ein sich selbst fortschreibendes System neu..
Mit Video- und Bild-Arbeiten, welche die Grenzen der Fotografie als Malerei auflösen und die Skulptur als Fashion-Objekt legitimieren, bricht er mit einem Werkbegriff.
Nicolais Werke legen die Funktionsprinzipien von Codierungen, Selbstorganisation und Wahrnehmung offen: Die konventionelle Vorstellung einer künstlerischen Handschrift tritt in den Hintergrund und der klassische Werkbegriff wird in Frage gestellt.
Noch vor der Berufung an die Düsseldorfer Akademie hatten sich Bernd und Hilla Becher mit ihrer Fotografie historischer Industriearchitektur einem Werkbegriff verpflichtet, der auf Bereiche jenseits des Fotografischen zielt.
Oder später, in den 1960er Jahren, Fluxus, eine durch Crossover geprägte Kunstrichtung, die vor allem als Aktionskunst eine Attacke auf den Werkbegriff im herkömmlichen Sinne reitet und den produktiven Prozess ins Zentrum einer Argumentation rückt, die auf alternative Lebensentwürfe zielt.
Seine Skulpturen und Objekte stehen immer im Kontext seines speziellen partizipatorischen Kunst- und Werkbegriffs.
Sichtbar werden Formen der Konzeptualisierung und Entgrenzung des Kunstwerkbegriffs.
verortet Franz Erhard Walthers Werkbegriff zwischen Objekt, Körper und virtueller Welt.
Vor dem Hintergrund der Digitalisierung erhält dieser Werkbegriff eine neue Aktualität und Relevanz.
Werkbegriffe wie soziale Plastik sind seinem OEuvre inhärent, das er seit den frühen 1980er Jahren kontinuierlich - unabhängig jeglicher geschmäcklerischer Tendenzen entwickelt.
Werkstattgespräch im Metabolischen Büro mit Stefan Kraus, Kurator und Museumsleiter Kolumba und Manos Tsangaris über die Gastausstellung "Felix Droese - Der Grafenberg" und den Werkbegriff.


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