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Yilmaz Dziewior bleibt Direktor des Museum Ludwig

Juni 2020 | Museum Ludwig, Köln

Eingabedatum: 24.06.2020


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Yilmaz Dziewior ist seit dem 1. Februar 2015 Direktor des Museum Ludwig in Köln. Sein Vertrag wird bis voraussichtlich 2032 verlängert.

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Der 1964 in Bonn geborene Yilmaz Dziewior leitete von 2009 bis 2015 das Kunsthaus Bregenz (KUB), das im Ausstellungsbetrieb zeitgenössischer Kunst eine führende Rolle in Europa spielt. Für die Kunst-Biennale Venedig 2015 kuratierte Dziewior als Kommissär den Beitrag im österreichischen Pavillon. Vor seiner Tätigkeit in Bregenz war er acht Jahre Direktor des Kunstvereins in Hamburg und lehrte parallel als Professor für Kunsttheorie an der dortigen Hochschule für bildende Künste.

Anfang Mai 2020 wurde Dziewior von Außenminister Heiko Maas als Kurator des offiziellen deutschen Beitrags für die 59. Biennale di Venezia 2021 berufen. Diese wurde in der Zwischenzeit wegen der Corona-Pandemie um ein Jahr auf 2022 verschoben.

Dziewiors Arbeit zeichnet sich durch ein dezidiertes Interesse an gesellschaftlichen Fragestellungen aus, wobei in diesem Zusammenhang besonders seine Beschäftigung mit identitätspolitischen und kulturellen Zuschreibungen hervorzuheben ist. Vor diesem Hintergrund hat er sich vermehrt mit Künstlerinnen und Künstlern aus Afrika (Bodys Isek Kingelez, Pascale Marthine Tayou), Lateinamerika (Diango Hernandez, Cildo Meireles, Gabriel Orozco) und Asien (Ai Weiwei, Danh Vo, Haegue Yang) in großen Einzelausstellungen beschäftigt.

Yilmaz Dziewior verfolgt einen interdisziplinären Ansatz, der vor allem bei Ausstellungen und Projekten über Architektur (Arno Brandlhuber, raumlabor Berlin, Kuehn Malvezzi, Eckhard Schulze-Fielitz) sowie Theater- und Tanz (René Pollesch, She She Pop, Yvonne Rainer) sichtbar wird. Eine Grundprämisse seiner Vorgehensweise ist die Analyse des jeweiligen Kontextes, die sowohl in seinen experimentellen Formaten „Hier & Jetzt im Museum Ludwig“ als auch in den Projekten der KUB Arena in Bregenz wie in seiner Insert-Reihe für den Hamburger Kunstverein zum Ausdruck kommt.

Dziewiors Texte erschienen regelmäßig in „Artforum“ (New York), „Camera Austria“ (Graz) und „Texte zur Kunst“ (Berlin). Er hat über 50 Bücher und Kataloge zur Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts herausgegeben und für Institutionen wie Stedelijk Museum Amsterdam, Hamburger Kunsthalle, Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf, und Museum of Contemporary Art, Los Angeles, Katalogbeiträge verfasst.

In den letzten 20 Jahren hat Yilmaz Dziewior unter anderem mit Yael Bartana, Cosima von Bonin, VALIE EXPORT, Harun Farocki, Andrea Fraser, Wade Guyton, Barbara Kruger, Paul McCarthy und Ed Ruscha bei großen Einzelausstellungen zusammengearbeitet. Zu seinen Gruppenausstellungen zählen „Formalismus. Moderne Kunst, heute“, „This Place is My Place – Begehrte Orte“, „Wessen Geschichte“, „So machen wir es. Techniken und Ästhetik der Aneignung“, „Liebe ist kälter als das Kapital“ und „Wir nennen es Ludwig“. (PM)

Museum Ludwig
Heinrich-Böll-Platz, 50667 Köln
www.museum-ludwig.de

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