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Geheimnis der Materie. Kirchner, Heckel und Schmidt-Rottluff - Städel, Frankfurt (26.6.-13.10.19)

Eingabedatum: 26.06.2019


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Ernst Ludwig Kirchner (1880–1938)
Mutter und Kind, 1924
Arve, bemalt
88 × 27,5 × 30 cm
Städel Museum, Frankfurt am Main
Foto: Städel Museum


Das Städel spürt vom 26. Juni bis 13. Oktober in der Ausstellung „Geheimnis der Materie. Kirchner, Heckel und Schmidt-Rottluff“ den Wechselbeziehungen zwischen Holzschnitt und Holzskulptur im Schaffen von Ernst Ludwig Kirchner (1880–1938), Erich Heckel (1883–1970) und Karl Schmidt-Rottluff (1884–1976) nach. Die beiden unterschiedlichen künstlerischen Medien verbindet das Material Holz, das aufs Engste mit der Kunst des deutschen Expressionismus verknüpft ist.

Für die drei Mitbegründer der Künstlergruppe „Brücke“ begann die Auseinandersetzung mit diesem natürlichen Werkstoff Holz über den Holzschnitt. Kirchner, Heckel und Schmidt-Rottluff reizte das große experimentelle Potenzial dieser Drucktechnik genauso wie die Arbeit mit dem Material. Die Beschäftigung mit den Eigenheiten der unterschiedlichen Holzarten und den Möglichkeiten der Technik zieht sich wie ein roter Faden durch die Œuvres der drei Künstler. Zudem beschäftigten sie sich als einzige Vertreter der „Brücke“ intensiv und über einen längeren Zeitraum hinweg mit der Holzbildhauerei. Etwa zeitgleich zu den frühen „Brücke“-Holzschnitten entstanden erste Skulpturen, die in ihrer Bearbeitung formal und inhaltlich auf den Holzschnitt zurückwirkten – und umgekehrt.

Städel Museum
Schaumainkai 63
60596 Frankfurt am Main
www.staedelmuseum.de

Presse



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