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David Zink Yi - Museum Ludwig, Köln (15.7. – 15.10.06)

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Eingabedatum: 01.07.2006

bilder

Ab dem 15. Juli 2006 zeigt das Museum Ludwig für drei Monate die Video-Installation 'Independencia I' des peruanischen Künstlers David Zink Yi.
Der Begriff der Unabhängigkeit bezieht sich allgemein auf die Fähigkeit mancher Musiker, verschiedene Körperglieder vermeintlich unabhängig voneinander in der Musik einzusetzen – wie etwa der Spieler einer kubanischen Bata-Trommel, der seine linke von der rechten Hand trennen muss. Von nigerianischen Sklaven auf Kuba eingeführt, war das Instrument zunächst wichtiger Bestandteil bei Ritualen der Yoruba-Religion, später diente sie dem allgemeinen kulturellen Ausdruck. Sie besteht aus einem hohlen länglichen Holzkörper, dessen Mitte verjüngt ist und dessen offene Seiten mit Fellen überspannt sind. Die linke Öffnung ist etwas kleiner, so dass dort hellere Töne erzeugt werden, die zumeist den Takt bestimmen, während die tieferen Töne der rechten Seite die melodiösen Passagen übernehmen.
In der kubanischen Yoruba-Tradition gibt es die Vorstellung, dass in dieser Trommel ein göttliches Wesen sitzt, das darum bemüht ist, für jede der etwa 15 Yoruba-Gottheiten den richtigen Rhythmus zu finden.

Die Installation Independencia I greift die Prinzipien, die das Spiel der Bata-Trommel bestimmen, auf verschiedenen Ebenen auf. An den Enden eines schmalen länglichen Kubus', der der Form des Instruments nachempfunden ist, werden zwei Filme projeziert. Ihre subjektiven Kameraaufnahmen zeigen einen Mann von hinten, der einmal mit dem Fahrrad den Malecón, die Uferpromenade von Havanna, entlang fährt. Das andere Mal rudert er parallel zu jener Promenade auf dem Meer. Aus dem Off erzählt dabei eine Stimme von der Geschichte und der soziokulturellen Bedeutung der Trommel. Im Raumkubus zwischen den beiden Filmen stehend, wird der Ausstellungsbesucher selbst zum vermittelnden Element in dieser dialektischen Struktur.

David Zink Yi stellt den Gebrauch des Instruments der Bata-Trommel in seiner Video-Installation Independencia I als Metapher für das Ringen des Einzelnen um und mit seiner Freiheit vor. Die durch kulturelle und soziale Umstände geprägte und Handlungen wie Kochen, Musizieren oder Tanzen ausgedrückte Identität des Einzelnen ist ein Thema, das die Arbeiten des 1973 in Lima geborenen und seit 1998 in Berlin lebenden Künstlers bestimmt.

Die Installation Independencia I wurde im Rahmen der Edition Bewegte Bilder - eine Kooperation des Museum Ludwig mit der Sammlung Rheingold - realisiert. Wir danken der Sammlung Rheingold für die großzügige Unterstützung.

Abbildung: Untitled (Cuba-Project), Videoinstallation, Videoarchitektur, 2 Videoprojektionen, Sound, Maße variabel, 2005. © David Zink Yi

Öffnungszeiten:
Di-So 10-18 Uhr, jeden 1. Fr im Monat 10-22 Uhr

Museum Ludwig
Bischofsgartenstr. 1
50667 Köln
Tel:+49-221-221-26165
Fax:+49-221-221-24114
E-Mail info@museum-ludwig.de



museum-ludwig.de








Daten zu David Zink Yi:

- ars viva Preistraeger

- Art Basel 2013

- Art Basel 2016

- Art Basel Miami Beach 2013

- art basel miami beach, 2014

- art berlin 2017

- art cologne 2015

- ARTRIO 2013, Brasilien

- Berlin Biennale, 2014

- Bienal do Mercosul 2013

- Biennial of the Americas 2013

- Flick Collection

- Johann König

- Kunstverein Braunschweig

- Manifesta 5, 2004

- nbk Berlin

- Ökonomie der Aufmerksamkeit, 2014 Wien

- Prospect New Orleans 3, 2014

- Sammlung F.C. Flick

- Sammlung zeitgenoessische Kunst der BRD

- Venedig 2013 Pav

- Zeitblick. Ankäufe aus der Sammlung Zeitgenössischer Kunst der BrD, 2008

Weiteres zum Thema: David Zink Yi



Frankfurter Kunstverein: "Nation" (14.5.-3.8.03)


Unter dem Begriff Nation versteht man Lebensgemeinschaften von Individuen mit dem Bewußtsein gleicher politisch-kultureller Vergangenheit und dem Willen zum Staat. Ab 14.5. wird im Frankfurter Kunstverein zu sehen sein, was inwieweit sich bildende Künstler aktuell zu diesem Thema äußern.

Presseerklärung / Auszug: "Der Begriff Nation hat schon immer eine zentrale Rolle im Bereich politischer Repräsentation gespielt. Auch die zeitgenössische Kunst hat das Thema Nation bzw. nationale Identität aufgegriffen, um andere Modelle repräsentativer Strukturen zu entwickeln oder hegemoniale Modelle in Frage zu stellen.
Die Ausstellung "nation" greift diesen Gedanken auf und versammelt Werke, die sich produktiv mit dem Thema nationaler Identität und damit verbundenen Komplexen wie Nationalismus, politischer Populismus, aber auch Transit und Binnenexotik auseinandersetzen. Bei der Konzeption von "nation" geht der Frankfurter Kunstverein auch von seinem eigenen Standort aus. Kaum eine andere europäische Stadt ist so sehr von der Spannung zwischen Finanzkapitale, Transit und Migration geprägt. Was heißt in diesem Zusammenhang Nation? Wie artikuliert sich nationale Repräsentation auf alltäglicher wie offizieller Ebene? Welche Rolle spielt eine Politik der Symbole bei der individuellen Selbstverortung der jüngeren Generation?

"nation" zeigt Arbeiten von ca. 30, vor allem europäischen Künstlerinnen und Künstlern, die sich zwischen globalem Denken und nationaler Zugehörigkeit damit beschäftigen, was Nation heute noch oder wieder bedeutet."

Darunter u.a.:Thomas Bayrle, Marc Bijl, Sarah Morris, Marcel Odenbach, Shirana Shahbazi, David Zink Yi, Brian Jungen, Nina Könnemann ...

Ausstellungsdauer: 14.5.-3.8.03

Öffnungszeiten: di-so 11-19

frankfurterkunstverein | markt 44 | 60311 frankfurt am main. | tel: +49 (0)69 / 2193140
fkv.de


Verträge für die Edition Bewegte Bilder unterzeichnet (17.7.06)


Am 14.Juli 06 haben die Sammlung Rheingold, vertreten durch Helge Achenbach und das Museum Ludwig den Vertrag für ein neues Kooperationsprojekt, die "Edition Bewegte Bilder" unterzeichnet. Mit der "Edition Bewegte Bilder" wollen die Sammlung Rheingold und das Museum Ludwig eine Sammlung von Film- und Videoarbeiten anlegen, die einen repräsentativen Einblick in das aktuelle künstlerische Schaffen mit den unterschiedlichen Zeitmedien geben soll. Dabei wird die Reihe bewusst nicht auf Video reduziert, weil die Kunstpraxis des letzten Jahrzehnts zeigt, dass bei der Wahl des Mediums - ob digital oder analog - Film und Video gleichberechtigt nebeneinander stehen.

Das Besondere ist, dass hier nicht bereits vorhanden Werke gesammelt werden, sondern die Sammlung Rheingold und das Museum Ludwig als Produzenten auftreten.
Insgesamt sechs Arbeiten sollen in den nächsten zwei Jahren realisiert werden. Den Auftakt bildet die Arbeit Independencia I des peruanischen Künstlers David Zink Yi (*1973), die ab morgen im Museum Ludwig präsentiert wird. Die Videoinstallation greift die Prinzipien, die das Spiel der kubanischen Bata-Trommel bestimmen, auf verschiedenen Ebenen auf. Der Gebrauch des Instruments wird zur Metapher für das Ringen des Einzelnen um und mit seiner Freiheit.

Die Arbeiten entstehen als Editions-Auflage - je ein Exemplar wird für die Sammlung Rheingold und das Museum Ludwig produziert, ein Exemplar (Artist Proof) verbleibt bei der Künstlerin / dem Künstler und die restlichen Exemplare stehen den sie oder ihn vertretenden Galerien zum Verkauf zur Verfügung. Bedingung ist, dass die entsprechende Arbeit nicht an eine weitere öffentliche Sammlung innerhalb Deutschlands verkauft wird.

Das Museum Ludwig behält sich die Erstpräsentation der Arbeiten vor, es kann jedoch auch andere Ausstellungsorte geben, vor allem aus dem Kreis des Beirats der Sammlung Rheingold. Diesem gehören an: Dr. Ulrike Gross, Kunsthalle Düsseldorf, Prof. Kasper König, Museum Ludwig, Dr. Veit Loers, freier Kurator, Dr. Eva Schmidt, Museum für Gegenwartskunst Siegen und Dr. Susanne Titz, Museum Abteiberg, Mönchengladbach.
Intendiert sind formatgerechte Präsentationen, die die unterschiedlichen sinnlichen Qualitäten von Film, Video und DVD berücksichtigen und sie für die BesucherInnen - etwa in Form einer Rauminstallation - erfahrbar machen. Zudem haben das Museum Ludwig wie auch die Sammlung Rheingold eine Archivfunktion, da alle im Rahmen der "Edition Bewegte Bilder" produzierten Arbeiten ebenda verbleiben.

Kuratorisch betreut wird die Reihe durch Georg Elben, freier Kunsthistoriker und Leiter der Videonale, Bonn. Die nächsten beiden Projekte sollen mit der Kölner Künstlerin Corinna Schnitt (*1964), die ihre Filme über tröstliche Rituale bürgerlicher Abwegigkeit mit einfachen Mitteln und viel Witz als "Dokumentationen" tarnt, und der in Hamburg arbeitenden Jeanne Faust (*1968), die in ihren Filmen und Videos alle narrativen Ansätze dekonstruiert, realisiert werden

Die Sammlung Rheingold umfasst ein umfangreiches Konvolut von Arbeiten international renommierter, zeitgenössischer Künstler. Sechs PrivatsammlerInnen mit Beziehung zum Rheinland haben sich in einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts zusammengeschlossen: die Brüder Bernd, Eugen, Klaus und Michael Viehof, Hedda im Brahm-Droege und Helge Achenbach. Die Sammlung Rheingold leiht regelmäßig Teile aus ihrem Bestand an Museen in Nordrhein-Westfalen. Das Museum Ludwig hat bereits im Rahmen der Ausstellungen Jörg Immendorff, Standort für Kritik (2004) und Peter Doig, StudioFilmClub (2005) mit der Sammlung Rheingold kooperiert. Im April 2007 folgt eine weitere Zusammenarbeit im Rahmen der Ausstellung von Manfred Pernice im DC:-Saal des Museum Ludwig


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