Anzeige
Responsive image

Anzeige
Responsive image

Newsletter -- Künstlerdatenbank ---- Textkorpus ---- Ateliers

Nach Rubens Druckgraphik aus drei Jahrhunderten - Kunstmuseum Heidenheim (14.10.18-10.2.19)

Eingabedatum: 14.10.2018


bilder
Schelte à Bolswert: Arkadische Landschaft mit Hirten und Regenborgen, um 1650, Kupferstich
© Michael Wittasek, 2018

14. Oktober 2018 – 10. Februar 2019

Mit seinen sprichwörtlichen „Rubensfiguren“, d.h. üppigen weiblichen Akten, und großformatigen Gemälden prägt Peter Paul Rubens (1577 – 1640) bis heute unsere Vorstellungen von der Barockkunst. Schon seine Zeitgenossen waren von seinem lebendigen Darstellungsstil und von der Fähigkeit fasziniert, komplexe Themen in großen Kompositionen souverän zu bewältigen

Im künstlerischen Diskurs seiner Zeit spielte die Druckgraphik dabei eine bedeutende Rolle, denn nur durch sie ließen sich die innovativen Bilderfindungen der großen Künstler europaweit verbreiten. Rubens selbst nutzte Druckgraphiken sowohl als Inspirationsquelle für seine eigenen Werke, als auch als Medium zur Verbreitung seiner Bilderfindungen.

Im Unterschied zu Künstlern wie Dürer oder Rembrandt gravierte er seine Graphiken jedoch nicht selbst. Als Chef der größten Malerwerkstatt seiner Zeit organisierte er deren Herstellung vielmehr arbeitsteilig. Der beste Künstler seiner Werkstatt fertigte eine Zeichnung nach einem Rubens-Gemälde, die - nach der Korrektur durch den Meister – dann als Vorlage für den Kupferstecher diente. Für diese Originalgraphiken erwirkte Rubens in mehreren Ländern sogar exklusive Veröffentlichungsrechte.

Nach seinem Tod verbreiteten zunächst seine Kupferstecher, später fremde Verleger sein graphisches Werk immer weiter. Später kamen neue Reproduktionstechniken und neue Medien - wie Kunstbücher - hinzu. Im 19. Jahrhundert avancierte Rubens sogar zur Kultfigur des belgischen Nationalstaats, während die Rezeption seines Werks heute zwischen ernsthafter künstlerischer Auseinandersetzung und purem Kommerz schwankt.

In acht Stationen gibt die Ausstellung einen Einblick in das Werk des Künstlers und dessen Verbreitung im Medium der Druckgraphik im Laufe von drei Jahrhunderten.

Öffnungszeiten
Di - So 11 – 17 Uhr
Mi 13 – 19 Uhr

Kunstmuseum Heidenheim
Picasso Plakate- und
Druckgraphiksammlung
Marienstr. 4 (Nähe Bahnhof)
89518 Heidenheim
Tel. 07321 – 327-4810 oder –4814
Fax 07321 – 327-4811
kunstmuseum-heidenheim.de

Presse



Anzeige
Responsive image


Anzeige
Responsive image

zur Startseite