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Heinrich Campendonk–Heinrich Nauen–Johan Thorn Prikker, Clemens Sels Museum Neuss (18.11.18-10.3.19)

Eingabedatum: 18.11.2018


bilder
Heinrich Campendonk (1889-1957)
Zwei Akte, 1913
Gouache, Aquarell auf Papier
Clemens Sels Museum Neuss
Foto: Carsten Gliese, Köln
© VG Bild-Kunst, Bonn 2018

Ihrer Zeit voraus!
Heinrich Campendonk – Heinrich Nauen – Johan Thorn Prikker
18. November 2018 – 10. März 2019

Das Kuratorenteam um Museumsdirektorin Dr. Uta Husmeier-Schirlitz hat für diese Ausstellung ganze Arbeit geleistet: Vieles ist zum ersten Mal zu sehen, anderes zum ersten Mal seit 50 Jahren, vieles stammt aus Privatbesitz und auch der ein oder andere Depotfund wird präsentiert – und bei der umfassenden wissenschaftlichen Vorabeit zur Ausstellung offenbarten sich hochinteressante Entwicklungen der damaligen Moderne ....

Aber hier erstmal der offizielle Pressetext mit PK-Einladung:

2018 hätte Johan Thorn Prikker (1868–1932) seinen 150. Geburtstag gefeiert. Zudem jährt sich 2019 der Einbau seiner künstlerisch revolutionären Glasfenster in die Dreikönigenkirche in Neuss zum 100. Mal. Der damit vollzogenen Übergabe an die Öffentlichkeit ging eine lange und kontroverse Diskussion um die expressive Kunst der Moderne voraus.

Diese Begebenheiten nimmt das Clemens Sels Museum Neuss zum Anlass, die Entwicklung der Moderne im Rheinland neu zu beleuchten und zu thematisieren, wie die Stadt Neuss zu einer Keimzelle der internationalen modernen Kunstszene werden konnte.

Im Fokus stehen neben dem Niederländer Johan Thorn Prikker sein Krefelder Schüler Heinrich Campendonk (1889–1957) und der mit beiden befreundete Heinrich Nauen (1880–1940). Auch Aspekte des Werkes von Peter Behrens (1868–1940) fließen in die Ausstellung ein. Die Künstler knüpften weitreichende Kontakte zu Kollegen, Mäzenen und Auftraggebern und wurden durch eine avantgardistische und vielfach diskutierte Kunst international bekannt.

Neben Gemälden und Zeichnungen entwarfen sie Textilien, Möbel, Wandbilder, Mosaike und Glasfenster für private und öffentliche Gebäude ebenso wie für Kirchen im Rheinland. Sie pflegten enge Kontakte zum Kölner Sonderbund und zum Deutschen Werkbund, die sich ebenso der modernen Formensprache verschrieben hatten und die mit ihrem Streben nach einer Symbiose von freier und angewandter Kunst zu einem Gesamtkunstwerk einen zentralen Gedanken des späteren Bauhauses vorwegnahmen.

Anhand von über 175 ausgesuchten Kunstwerken – darunter prominente Leihgaben aus öffentlichen und privaten Sammlungen im In- und Ausland – veranschaulicht die Ausstellung das vielfältige und damals höchst umstrittene Schaffen der heute arrivierten Künstler Thorn Prikker, Campendonk und Nauen.
...

Clemens Sels Museum Neuss
Am Obertor
41460 Neuss

clemens-sels-museum-neuss.de

Presse



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