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Wolfgang Laib



Biografische Notizen: Wolfgang Laib
* 1950 in Metzingen
Studium der Medizin an der Universität Tübingen
Arnold-Bode-Preis der documenta, Kassel

Medium:
Installation

Wolfgang Laib arbeitet unmittelbar mit der Natur. Aus ihren Gegebenheiten sucht er sich seine Motive und entnimmt ihr die Stoffe, die er verwendet. Dabei konzentriert sich Laib auf Blütenstaub, Milch, Bienenwachs, Marmor, Reis und Siegellack. Besonders in seinen Blütenstaubarbeiten gelingt es dem Künstler, den Museumsraum um eine neue Dimension der Wahrnehmung zu bereichern. Das Kontemplative sowie Zeit und Vergänglichkeit spielen eine zentrale Rolle in Laibs Werk.

Einzelausstellungen (eine Auswahl):
- Pollen from Hazelnut, Museum of Modern Art, New York
- Passageway inside – downside, Galerie Thaddaeus Ropac, Salzburg, Halle
- Wolfgang Laib, Reina Sofía, Madrid
- Wolfgang Laib, Museum für Moderne Kunst, Frankfurt
- Museo Nacional de Arte, La Paz, Bolivia

Gruppenausstellungen (eine Auswahl):
- 180°: Die Sammlung im Kubus Willi Baumeister, Dieter Roth, Otto Dix, Wolfgang Laib, Kunstmuseum Stuttgart
- Private Passions, Kunsthalle Mannheim
- ColorForms, Hirshhorn Museum and Sculpturre Garden, Washington DC
- Personal Structures Time Space Existence, Künstlerhaus Plais Thurn und Taxis, Bregenz
- documenta 7 / 8, Kassel; Biennale Venedig 1999 / 1997 / 1982

Sammlungen (eine Auswahl):
Fondation Cartier, Paris
Museum van Hedendaagse Kunst, Antwerpen
National Museum of Contemporary Art, Athen
National Museum of Modern Art, Tokyo
Sammlung zeitgenössischer Kunst der Bundesrepublik Deutschland, Bonn



Zitat:
„…das ist das Eigentliche und Spannende an der Kunst, etwas zu sein, was noch nicht da ist, nicht habhaft oder geleistet ist und ein offenes Ende hat.“ (Wolfgang Laib)