Aufschlussreiche Räume

Interieur als Porträt

31. Januar – 24. April 2016 | Museum Morsbroich, Leverkusen
Eingabedatum: 28.01.2016

bilder

Zeige mir, wie Du wohnst, und ich weiß, wer Du bist. Wohnräume sind keine neutralen Behälter. Ihre Einrichtung sagt sehr viel über das Selbstverständnis der Bewohner. Denn im Wohnen inszenieren wir unseren privaten Alltag. Wir projizieren individuelle Selbstentwürfe, so dass „Wände und Dinge wie Spiegel wirken. […]

Die Wohnung wird zum Ich-Museum“ (Gert Selle), das Interieur zur Visitenkarte.

Die beteiligten Künstlerinnen und Künstler setzen den Innenraum als indirektes Porträt ins Bild: Die Bewohner sind in den Gegenständen präsent, die sie bei sich zu Hause versammeln. Mit raumgreifenden Installationen, Gemälden und Zeichnungen, in Fotografie und Video öffnet die Ausstellung Türen. Sie lässt uns nochmals eintauchen in die Wohnungen unserer Vergangenheit oder gewährt Einblicke in die Wohn- und Arbeitsräume der Künstler selbst – und damit auch ein wenig in deren Innenleben.

Mit Werken von Richard Artschwager, Miriam Backström, Anna & Bernhard Blume, Shannon Bool, Romain Cadilhon, Simone Demandt, Robert Haiss, Roy Lichtenstein, Mark Manders, Carlo Mollino, Claus Richter, Ralph Schulz, Andreas Schulze, Ene-Liis Semper, Matthias Weischer und Andrea Zittel

Museum Morsbroich
Gustav-Heinemann-Str. 80
51377 Leverkusen
museum-morsbroich.de

Presse











Auf der Karte finden Sie folgende Standorte:




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    Burg Halle


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    Katrin Mayer, Eske Schlüters


    Für ihre gemeinsame Ausstellung in der Kunsthalle Lingen mit dem Titel „time to sync or swim“ (Zeit, sich anzupassen bzw. zu synchronisieren oder zu schwimmen) entwerfen die Künstlerinnen gemeinsam eine, auf die Räume abgestimmte Installation, die ebenso visuell wie auch akustisch erlebbar wird. weiter


    Beton

    Häuserblöcke, schwebende Straßen und das Design des Raumfahrtzeitalters: Bei der Stadtplanung der Nachkriegszeit ging es um mehr als nur ums Bauen. Es ging um die Umsetzung einer „Beton-Utopie“, ... weiter

    Arnold-Bode-Preis geht in diesem Jahr an Hiwa K

    Die üblichen Kategorien und Mechanismen, nach denen die Kunstwelt operiert, fordert Hiwa K mit seiner Praxis heraus- er übt grundlegende institutionelle Kritik, stellt dabei unentwegt Genregrenzen ... weiter

    LOS DER KYBERNETIK

    Paul Granjon, Markus Wirthmann, Philip Topolovac richten in den Räumen des Neuen Kunstvereins Aschaffenburg ihre Labore ein: Versuchsanordnungen, Werkstätten, Wucherungen erschaffen Maschinen, Landschaften und Cyborgs. weiter

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    10 Festivaltage, 5 Ausstellungen, über 60 KünstlerInnen: f/stop lädt ein zum 7. Festival für Fotografie in Leipzig weiter



    Lucie Stahl - Spirit

    Pioniergeist gibt es noch - er schlaegt einem, gemeinsam mit dem warm-suesslichem Duft von Flat White und selbstgemachtem Zucchini-Chia Seed Kuchen aus dem neuen schwedischen Café an der Ecke entgegen weiter

    Hochschulrundgang an der Kunsthochschule für Medien Köln (KHM)

    Beim Rundgang zum Ende des Sommersemesters öffnet die KHM wieder ihre Türen zu Ateliers, Laboren und Studios und präsentiert junge Kunst aller Gattungen und medialer Ausdrucksformen. (Anzeige) weiter


    Personalie: Philipp Demandt wird neuer Direktor von Städel Museum und die Liebieghaus

    Philipp Demandt, der bisherige Leiter der Alten Nationalgalerie der Staatlichen Museen zu Berlin, tritt sein Amt in Frankfurt zum 1.10.2016 weiter


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    Bastian Muhr (*1981 in Braunschweig, lebt und arbeitet in Leipzig) zeigt im Projektraum des Museums Wiesbaden großformatige Handzeichnungen. weiter


    Gabriele Kromer:
    EXPRESSIVE INNENSICHTEN

    "Expressive Innensichten transportieren die 'Kopffilme' in die Außenwelt. Gabriele Kromer unterwirft ihre 'Kopffilme' einer Metamorphose zu Grafik und Lyrik, 1:1 im Zwiegespräch. weiter


    Henriette Grahnert

    Gekonnt jongliert die Künstlerin Henriette Grahnert (*1977 in Dresden) mit den unterschiedlichsten Malereitraditionen: Ihre Bilder zitieren klassische Abstraktion und konkrete Malerei, minimalistische Traditionen und Bad Painting, amerikanische Farbfeldmalerei und Pop Art. weiter

    Sonja Alhäuser: Eucalyptika

    Überbordende Lebensfülle – diabolische Muster – Figuren aus Margarine, Butter, Schokolade oder Wurst. Sonja Alhäusers multimediale Arbeiten wandern durch alle Schattierungen irdischer Existenz, verbinden Freud und Leid, Schönheit und Vergehen, schöpfen ihren Inhalt aus der alltäglichen Umgebungsrealität weiter

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    In seinen Aufnahmen von Landschaften, Gebäuden, aber auch Menschen dokumentiert der Fotograf Matthias Jung aus Köln den Verlust von "Heimat" im rheinischen Braunkohlerevier. weiter


    Heal the World


    Heal the World - der Titel der Ausstellung ist eingängig wie ein Pop Song. Doch kann und soll Kunst überhaupt heilsam sein? Hat sie einen gesellschaftlichen Auftrag? Oder muss sie nicht auf ihre Freiheit und Unabhängigkeit bestehen weiter


    Besser Scheitern

    Alles seit je. Nie was anderes.
    Immer versucht. Immer gescheitert. Einerlei.
    Wieder versuchen. Wieder scheitern. Besser scheitern weiter