Norbert Thomas – Kein Zufall

28. 02. - 24. 04. 2016 | Von der Heydt-Kunsthalle, Wuppertal
Eingabedatum: 27.02.2016

bilder

Mit Norbert Thomas (geb. 1947) zeigt die Von der Heydt-Kunsthalle einen Vertreter der konkreten Kunst. Sein Werk steht in der Tradition ungegenständlicher, konstruktiver Tendenzen, die in der niederländischen De Stijl Gruppe um Theo van Doesburg ihren Ursprung haben. Ihnen geht es nicht um die Abstraktion von etwas Sichtbarem und Bekanntem, sondern um die Materialisation von Denkvorgängen. Die Ausstellung wird zeigen, wie jung und frisch die Idee konkreter Kunst heute noch ist.

Die Werkreihen von Norbert Thomas bewegen sich zwischen den Polen System und Zufall, Ordnung und Chaos, Progression und Dekonstruktion. Optisch basiert ihr Vokabular auf den bildnerischen Größen Linie, Farbe, Fläche und Raum sowie auf einfachsten geometrischen Grundformen. Es sind höchst attraktive Kompositionen, in denen neben den genuin künstlerischen Kategorien auch Licht und Schatten eine wesentliche Rolle spielen. So nüchtern sie auf den ersten Blick auch wirken, belegen sie doch den sinnlichen Reiz, in den konzeptuelles Denken künstlerisch mündet.

Eröffnung: Sonntag, 28. Februar 2016, 11.30 Uhr,
Von der Heydt-Kunsthalle,
Geschwister-SchollPlatz 4-6,
42275 Wuppertal-Barmen.

Öffnungszeiten: Di-So 11-18 Uhr, Mo geschlossen
von-der-heydt-kunsthalle.de

Presse







Daten zu Norbert Thomas:

- Sammlung Deutsche Bank, Frankfurt

Weiteres zum Thema: Norbert Thomas



Norbert Thomas - Wilhelm-Hack-Museum, Ludwigshafen (15.7.-2.9.07)


Der 1947 in Frankfurt am Main geborene und in Essen lebende Künstler Norbert Thomas widmete sich seit seinen studentischen Anfängen (1969) der Untersuchung von Winkelproblematiken. Er untersucht systematisch die Verhältnisse aufeinander folgender Linien und Flächen, die durch immer neue Winkelbestimmungen ihre Richtungen ändern und zu neuen, unverhofften Konstellationen führen. Seit den 1970er Jahren zählt Norbert Thomas zu der jüngeren Künstlergeneration der "Konkreten Kunst", die sich um eine rationale Grundlage der künstlerischen Gestaltung bemühen. Er selbst schreibt: "Gestaltung ist nur denkbar, wenn Individualität und Ordnungsprinzip neue Gesetzmäßigkeiten und Gestaltungsmöglichkeiten hervorbringen". Bereits während seines Studiums an der Hochschule für Bildende Künste und der Gesamthochschule in Kassel befasste er sich mit der Erweiterung des systematisch-konstruktiven Konzeptes durch eine bewusste Einbeziehung des Zufalls, aber nicht als willkürliches oder chaotisches Eingreifen sondern als "gelenkter Zufall": So bestimmen zufällig gezogene Zahlen von 1 bis 360 die Winkel den Verlauf seiner Linien; ein Prinzip, das in Kombination mit verschiedenen Farben und Formen eine unendliche Vielfalt an Gestaltungsmöglichkeiten hervorbringt. Seit den Anfängen ist sein Thema aber auch immer wieder die Umsetzung der flächigen Arbeiten in den Raum. Ab den 1980er Jahren entwickelt er dreidimensionale Werke, in denen Linien als Rohre den Raum und die Wände durchkreuzen. Die Ausstellung umfasst Gemälde, Reliefs und skulpturale Arbeiten aus unterschiedlichen Schaffensphasen. (Presse / Wilhelm-Hack-Museum )

Abbildung: Norbert Thomas: Multiple Wand-Form, 1995, 2-teilig, Acryl-Lack auf Edelstahl

Öffnungszeiten: Dienstag 12-18 Uhr, Mittwoch bis Sonntag 10-18 Uhr, Freitag 10-20 Uhr, Montag geschlossen

Wilhelm-Hack-Museum
Ludwigshafen am Rhein
Berliner Straße 23
67059 Ludwigshafen am Rhein



Telefon: +49 (0) 621/504 30 45

wilhelm-hack-museum.de


Auf der Karte finden Sie folgende Standorte:




    Anzeige



    Anzeige
    Burg Halle


    Anzeige



    Anzeige
    beuys


    Anzeige





    Katrin Mayer, Eske Schlüters


    Für ihre gemeinsame Ausstellung in der Kunsthalle Lingen mit dem Titel „time to sync or swim“ (Zeit, sich anzupassen bzw. zu synchronisieren oder zu schwimmen) entwerfen die Künstlerinnen gemeinsam eine, auf die Räume abgestimmte Installation, die ebenso visuell wie auch akustisch erlebbar wird. weiter


    Beton

    Häuserblöcke, schwebende Straßen und das Design des Raumfahrtzeitalters: Bei der Stadtplanung der Nachkriegszeit ging es um mehr als nur ums Bauen. Es ging um die Umsetzung einer „Beton-Utopie“, ... weiter

    Arnold-Bode-Preis geht in diesem Jahr an Hiwa K

    Die üblichen Kategorien und Mechanismen, nach denen die Kunstwelt operiert, fordert Hiwa K mit seiner Praxis heraus- er übt grundlegende institutionelle Kritik, stellt dabei unentwegt Genregrenzen ... weiter

    LOS DER KYBERNETIK

    Paul Granjon, Markus Wirthmann, Philip Topolovac richten in den Räumen des Neuen Kunstvereins Aschaffenburg ihre Labore ein: Versuchsanordnungen, Werkstätten, Wucherungen erschaffen Maschinen, Landschaften und Cyborgs. weiter

    f/stop lädt ein zum 7. Festival für Fotografie in Leipzig

    10 Festivaltage, 5 Ausstellungen, über 60 KünstlerInnen: f/stop lädt ein zum 7. Festival für Fotografie in Leipzig weiter



    Lucie Stahl - Spirit

    Pioniergeist gibt es noch - er schlaegt einem, gemeinsam mit dem warm-suesslichem Duft von Flat White und selbstgemachtem Zucchini-Chia Seed Kuchen aus dem neuen schwedischen Café an der Ecke entgegen weiter

    Hochschulrundgang an der Kunsthochschule für Medien Köln (KHM)

    Beim Rundgang zum Ende des Sommersemesters öffnet die KHM wieder ihre Türen zu Ateliers, Laboren und Studios und präsentiert junge Kunst aller Gattungen und medialer Ausdrucksformen. (Anzeige) weiter


    Personalie: Philipp Demandt wird neuer Direktor von Städel Museum und die Liebieghaus

    Philipp Demandt, der bisherige Leiter der Alten Nationalgalerie der Staatlichen Museen zu Berlin, tritt sein Amt in Frankfurt zum 1.10.2016 weiter


    Bastian Muhr Zickzack

    Bastian Muhr (*1981 in Braunschweig, lebt und arbeitet in Leipzig) zeigt im Projektraum des Museums Wiesbaden großformatige Handzeichnungen. weiter


    Gabriele Kromer:
    EXPRESSIVE INNENSICHTEN

    "Expressive Innensichten transportieren die 'Kopffilme' in die Außenwelt. Gabriele Kromer unterwirft ihre 'Kopffilme' einer Metamorphose zu Grafik und Lyrik, 1:1 im Zwiegespräch. weiter


    Henriette Grahnert

    Gekonnt jongliert die Künstlerin Henriette Grahnert (*1977 in Dresden) mit den unterschiedlichsten Malereitraditionen: Ihre Bilder zitieren klassische Abstraktion und konkrete Malerei, minimalistische Traditionen und Bad Painting, amerikanische Farbfeldmalerei und Pop Art. weiter

    Sonja Alhäuser: Eucalyptika

    Überbordende Lebensfülle – diabolische Muster – Figuren aus Margarine, Butter, Schokolade oder Wurst. Sonja Alhäusers multimediale Arbeiten wandern durch alle Schattierungen irdischer Existenz, verbinden Freud und Leid, Schönheit und Vergehen, schöpfen ihren Inhalt aus der alltäglichen Umgebungsrealität weiter

    Matthias Jung - Revier

    In seinen Aufnahmen von Landschaften, Gebäuden, aber auch Menschen dokumentiert der Fotograf Matthias Jung aus Köln den Verlust von "Heimat" im rheinischen Braunkohlerevier. weiter


    Heal the World


    Heal the World - der Titel der Ausstellung ist eingängig wie ein Pop Song. Doch kann und soll Kunst überhaupt heilsam sein? Hat sie einen gesellschaftlichen Auftrag? Oder muss sie nicht auf ihre Freiheit und Unabhängigkeit bestehen weiter


    Besser Scheitern

    Alles seit je. Nie was anderes.
    Immer versucht. Immer gescheitert. Einerlei.
    Wieder versuchen. Wieder scheitern. Besser scheitern weiter