Simnikiwe Buhlungu zur Professorin für Bildende Kunst ernannt
Juli 2026 | Städelschule, Frankfurt am Main
Eingabedatum: 16.07.2026

Die Hochschule für Bildende Künste–Städelschule freut sich, die Ernennung von Simnikiwe Buhlungu zur Professorin für Freie Bildende Kunst bekannt zu geben. Buhlungu wird im Wintersemester 2026/27 Teil der Fakultät, mit einem künstlerischen und pädagogischen Profil, das interdisziplinäre Forschung, experimentelles Arbeiten und kritische Reflexion über Wissensproduktion miteinander verknüpft.
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Simnikiwe Buhlungu
Simnikiwe Buhlungu ist eine Künstlerin aus Johannesburg, Südafrika, und lebt und arbeitet derzeit in Amsterdam, Niederlande. Ihr Interesse gilt der Produktion von Wissen – wie Wissen entsteht, von wem und wie es verbreitet wird. Ausgehend von diesen Fragen und ihren unerschöpflichen Antworten untersucht Buhlungu gesellschaftliche, historische und alltägliche Phänomene. In ihrer forschungsbasierten Praxis arbeitet sie mit Klang, Text, Installationen und Publikationen, um Formen des Erkennens und Verstehens zu kartieren, die unterschiedliche Ebenen des Bewusstseins als miteinander resonierende Ökologien erfahrbar machen.
Buhlungu freut sich darauf, Teil der Städelschule zu werden, um gemeinsam mit Studierenden und Kolleg*innen das Unterrichten von Kunst neu zu denken: „Die Städelschule ist nicht nur ein Ort für Experimentieren und kritische Reflexion, sondern auch für die Weiterentwicklung der künstlerischen Praxis von Studierenden und Professor*innen. Dadurch wird im Kunstschaffen ein Dialog über Praxis möglich. Diese Struktur einer Kunsthochschule ist außergewöhnlich. Meine Vision zielt darauf ab, bestehende Formen der Kunstausbildung zu verlernen (mit produktiven Reibungen!) und institutionelle Spielräume zu erkunden, um ein Vokabular kultureller, intellektueller und künstlerischer Praktiken zu finden, auf das die Studierenden während ihres Studiums und langfristig darüber hinaus zurückgreifen können.“
Buhlungu hat ihre Arbeiten in internationalen Ausstellungen und Projekten präsentiert, darunter am Kunstinstituut Melly, Rotterdam (2025), auf der 36. São Paulo Biennale (2025), in der Chisenhale Gallery, London (2024), bei Kunst im Tunnel (KIT), Düsseldorf (2024), bei Ellen de Bruijne Projects, Amsterdam (2023), im Van Abbemuseum, Eindhoven (2022), in der Kunsthalle Bern (2022), auf der 59. Biennale von Venedig (2022), in der Iziko South African National Gallery, Kapstadt (2021) und der KZNSA Gallery, Durban (2019). Ihre Arbeiten befinden sich unter anderem in den Sammlungen des Stedelijk Museums, Amsterdam; des Frans-Hals-Museums, Haarlem; des Van Abbemuseums, Eindhoven; von KADIST, Paris sowie des Frac MÉCA, Bordeaux. Von 2020 bis 2022 war Buhlungu Stipendiatin der Rijksakademie van Beeldende Kunsten in Amsterdam. Zuvor lehrte sie an der Royal Academy of Art (KABK), Den Haag. 2025 erschien ihre Publikation besides Puleng; dontsa-ring and roving preoccupations, herausgegeben in Kooperation von Chisenhale Gallery, Kunstinstituut Melly und Mousse Publishing.
Die Hochschule für Bildende Künste–Städelschule
Die Hochschule für Bildende Künste–Städelschule ist eine Kunsthochschule in Frankfurt am Main, die 1817 gegründet wurde. Sie versteht sich als Ort für unabhängige und experimentelle künstlerische Praxis sowie für einen gemeinsamen kritischen Diskurs, der durch unterschiedliche Lehrformate und öffentliche Programme gefördert wird. Studierende können ein Studium der Freien Bildenden Kunst absolvieren oder den Masterstudiengang Curatorial Studies, in Kooperation mit der Goethe-Universität Frankfurt, belegen.
Die Städelschule zeichnet sich durch ihre intime Größe und internationale Studierendenschaft aus. Eine besondere Stellung nimmt sie zudem durch das mit ihr verbundene Ausstellungs¬haus Portikus ein, das 1987 vom ehemaligen Rektor Kasper König gegründet wurde. Zum renommierten Lehrkörper der Städelschule zählen Künstler*innen, Kunsthistoriker*innen und Kulturtheoretiker*innen wie Monika Baer, Daniel Birnbaum, Gerard Byrne, Barbara Clausen, Isabelle Graw, Hassan Khan, Philippe Pirotte, Tobias Rehberger, Willem de Rooij und Haegue Yang.
Hochschule für Bildende Künste–Städelschule
Dürerstraße 10
60596 Frankfurt am Main
www.staedelschule.de
www.portikus.de
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Simnikiwe Buhlungu
Simnikiwe Buhlungu ist eine Künstlerin aus Johannesburg, Südafrika, und lebt und arbeitet derzeit in Amsterdam, Niederlande. Ihr Interesse gilt der Produktion von Wissen – wie Wissen entsteht, von wem und wie es verbreitet wird. Ausgehend von diesen Fragen und ihren unerschöpflichen Antworten untersucht Buhlungu gesellschaftliche, historische und alltägliche Phänomene. In ihrer forschungsbasierten Praxis arbeitet sie mit Klang, Text, Installationen und Publikationen, um Formen des Erkennens und Verstehens zu kartieren, die unterschiedliche Ebenen des Bewusstseins als miteinander resonierende Ökologien erfahrbar machen.
Buhlungu freut sich darauf, Teil der Städelschule zu werden, um gemeinsam mit Studierenden und Kolleg*innen das Unterrichten von Kunst neu zu denken: „Die Städelschule ist nicht nur ein Ort für Experimentieren und kritische Reflexion, sondern auch für die Weiterentwicklung der künstlerischen Praxis von Studierenden und Professor*innen. Dadurch wird im Kunstschaffen ein Dialog über Praxis möglich. Diese Struktur einer Kunsthochschule ist außergewöhnlich. Meine Vision zielt darauf ab, bestehende Formen der Kunstausbildung zu verlernen (mit produktiven Reibungen!) und institutionelle Spielräume zu erkunden, um ein Vokabular kultureller, intellektueller und künstlerischer Praktiken zu finden, auf das die Studierenden während ihres Studiums und langfristig darüber hinaus zurückgreifen können.“
Buhlungu hat ihre Arbeiten in internationalen Ausstellungen und Projekten präsentiert, darunter am Kunstinstituut Melly, Rotterdam (2025), auf der 36. São Paulo Biennale (2025), in der Chisenhale Gallery, London (2024), bei Kunst im Tunnel (KIT), Düsseldorf (2024), bei Ellen de Bruijne Projects, Amsterdam (2023), im Van Abbemuseum, Eindhoven (2022), in der Kunsthalle Bern (2022), auf der 59. Biennale von Venedig (2022), in der Iziko South African National Gallery, Kapstadt (2021) und der KZNSA Gallery, Durban (2019). Ihre Arbeiten befinden sich unter anderem in den Sammlungen des Stedelijk Museums, Amsterdam; des Frans-Hals-Museums, Haarlem; des Van Abbemuseums, Eindhoven; von KADIST, Paris sowie des Frac MÉCA, Bordeaux. Von 2020 bis 2022 war Buhlungu Stipendiatin der Rijksakademie van Beeldende Kunsten in Amsterdam. Zuvor lehrte sie an der Royal Academy of Art (KABK), Den Haag. 2025 erschien ihre Publikation besides Puleng; dontsa-ring and roving preoccupations, herausgegeben in Kooperation von Chisenhale Gallery, Kunstinstituut Melly und Mousse Publishing.
Die Hochschule für Bildende Künste–Städelschule
Die Hochschule für Bildende Künste–Städelschule ist eine Kunsthochschule in Frankfurt am Main, die 1817 gegründet wurde. Sie versteht sich als Ort für unabhängige und experimentelle künstlerische Praxis sowie für einen gemeinsamen kritischen Diskurs, der durch unterschiedliche Lehrformate und öffentliche Programme gefördert wird. Studierende können ein Studium der Freien Bildenden Kunst absolvieren oder den Masterstudiengang Curatorial Studies, in Kooperation mit der Goethe-Universität Frankfurt, belegen.
Die Städelschule zeichnet sich durch ihre intime Größe und internationale Studierendenschaft aus. Eine besondere Stellung nimmt sie zudem durch das mit ihr verbundene Ausstellungs¬haus Portikus ein, das 1987 vom ehemaligen Rektor Kasper König gegründet wurde. Zum renommierten Lehrkörper der Städelschule zählen Künstler*innen, Kunsthistoriker*innen und Kulturtheoretiker*innen wie Monika Baer, Daniel Birnbaum, Gerard Byrne, Barbara Clausen, Isabelle Graw, Hassan Khan, Philippe Pirotte, Tobias Rehberger, Willem de Rooij und Haegue Yang.
Hochschule für Bildende Künste–Städelschule
Dürerstraße 10
60596 Frankfurt am Main
www.staedelschule.de
www.portikus.de
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