Kunsthochschule für Medien Köln (KHM): Juni
Eingabedatum: 12.06.2026

Diplomausstellung: Corinna J. Duschl – Durch Dornen // Through Thorns
Eröffnung: Donnerstag, 18. Juni 2026, 18 Uhr, GLASMOOG, Heumarkt 14, 50667 Köln, Eintritt frei
Special Event: Sa, 27. Juni, ab 15 Uhr — Potion Tasting, Mo–Sa, 14–19 Uhr
In ihrer Ausstellung "Durch Dornen // Through Thorns" streift Corinna J. Duschl durch das Gestrüpp misogyn geprägter Narrative über Milchhexen, entwirrt ihre historischen Verflechtungen und knüpft in einer Video- und Keramikinstallation aus Bruchstücken neue Erzählstränge.
Corinna J. Duschl lebt und arbeitet in Köln. Ihre Praxis verbindet medienbasierte und umweltkünstlerische Ansätze, die uns mit den unruhigen Ökologien unserer Zeit in Beziehung setzen. Corinnas künstlerischer Forschung entspringen eine Vielzahl an installativen Formaten – Keramik, Video und Klang ebenso wie performative Praktiken: Workshops und Führungen rund um herbalism. Ihre Arbeiten sind oftmals Fabulation über Folklore und die Narrative, die Gender und Natur miteinander verweben. Corinna J. Duschl studierte an der Kunsthochschule für Medien, Köln, und der Iceland Academy of the Arts, Reykjavík.

Filmposter Rebel Dykes
Screening: Rebel Dykes
Im Rahmen der gemeinsamen Ringvorlesungs von GeStik und KHM unter dem Titel Connections – von Verbindungen und Ermutigungen
Donnerstag, 18. Juni 2026, 19 Uhr, Aula, Filzengraben 2, 50676 Köln, Eintritt frei
Der Film erzählt die Geschichte einer Gruppe Londoner Postpunk Rebel Dykes, die sich im Greenham Common Women‘s Peace Camp kennengelernt hatten. In einem punkigen Mix aus Animation, Archiv-Footage und aktuellen Interviews entsteht ein Bild des lesbisch queeren London der 1980er Jahre: Squatting, Feminismus, BDSM, Clubs, Bars, Aktivismus gegen Thatcher und die katastrophale AIDS-Politik der Zeit, Drag Performances, Motorräder, eine lesbische Stürmung der BBC etc. und ein Soundtrack mit Bands wie Poison Girls, The Brendas, The Sleeze Sisters, Sluts from Outer Space, Amy and the angels, Mouth Almighty, The Petticoats, Sister George, Well Oiled Sisters and the Gymslips.

Plakatmotiv "No One’s Ark"
No One’s Ark
Ausstellungswochenende mit 28 Studierenden der KHM im Bilker Bunker in Düsseldorf.
Eröffnung: Freitag, 19. (bis 21.) Juni 2026, 18 Uhr, Bilker Bunker, Aachener Str. 39, 40233 Düsseldorf
Öffnungszeiten: Fr 18-21 Uhr, Sa-So 14-21 Uhr, Eintritt frei
Wenn die Arche als Bunker, oder umgekehrt, der Bunker als Arche gedacht wird, verschieben sich unsere Vorstellungen. Zwischen dem „Bunker“ und der „Arche“ entsteht eine subtile Spannung: Der Bunker bleibt an die Sedimente der Geschichte gebunden, während die Arche sich den Entwürfen unbestimmter Zukünfte widmet. Die Ausstellung im ehemaligen Bunker, initiiert durch Mischa Kuball, bietet 28 jungen Künstler*innen der Kunsthochschule für Medien Köln (KHM) eine Ausstellungsfläche für Werke, die sich dem Spannungsfeld zwischen „Arche“ und „Bunker“ widmen.
Mit Werken von Jeongan Choi, Jini & Hojin, Simon Hönicke, Sihan Chen, Juri Lechthoff, Ahona Mukherjee, Justus Kaufmann, Anna Traskaliková, Sebastian Wilsch, Luca De Marco, Carolin Bodensteiner, Alexandra Sakir, Mila Stoytcheva, Alysha Lahner, Jieun Seo, Duoni Liu, Shinyoung Rhyu, Gabriel Hahner, Yue Cao, Alisa Chunchue, Niels Gössel, Juyoung Lee, Oksana Pyzh Notsun, Caroline Weyers, Kimmy Yonghyuk, 17171717171717, Helin Korkmaz

Lunch Lecture mit Christoph Wenzel
Mittwoch, 24. Juni 2026, 13:15 Uhr, Interim der Zentralbibliothek, Hohe Straße 68-82, 50667 Köln, Eintritt frei
Bevor es in die Sommerpause geht, erinnert Christoph Wenzel an die Lyrikerin Ilse Kibgis. Die gebürtige Gelsenkirchnerin fand prägende Bilder für das Leben und Arbeiten im Ruhrgebiet und schrieb Gedichte über Menschen, die sie dort auf der Straße traf, wie zum Beispiel die Pommesfrau.
Christoph Wenzel schreibt Lyrik und Essays und lebt in Aachen. Zuletzt erschien "landläufiges lexikon" (Edition Korrespondenzen, 2022). Für seine Gedichte wurde er vielfach ausgezeichnet und erhielt u. a. den Alfred-Gruber-Preis beim Lyrikpreis Meran, den Literaturpreis der GWK, das Rolf-Dieter-Brinkmann-Stipendium sowie den Dresdner Lyrikpreis. Danach: für das Literaturbüro NRW kuratiert er die fortlaufende Instagram- Lyrikanthologie @fluss_laut und aktuell widmet er sich vermehrt der Inszenierung von Literatur im öffentlichen Raum.

Mahnmal Keupstraße, Rendering: Ulf Aminde, 2023
Der Kampf um das Mahnmal ist bereits das Mahnmal
Teil der Aktionswoche "Wissenschaft gegen Faschismus" und "KHM gegen Faschismus".
Mittwoch, 24. Juni 2026, 19 Uhr, Aula, Filzengraben 2, 50676 Köln, Eintritt frei
Vortrag und Gespräch. Zu Beginn des Abends gibt Ulf Aminde Einblicke in seine künstlerische Arbeitsweise und zentrale Aspekte seiner langjährigen Praxis zwischen Kunst, Teilhabe, sozialem Raum und kollektiven Prozessen. Im Anschluss steht das antirassistische Mahnmal an der Keupstraße im Mittelpunkt. Es erinnert an die NSU-Bombenanschläge von 2001 und 2004 in Köln. Der Abend beleuchtet das künstlerische Konzept des Mahnmals, die Konflikte und Aushandlungsprozesse seiner Entstehung sowie Fragen von Erinnerungskultur, Rassismus und öffentlichem Raum. Mit Ulf Aminde, Künstler und Professor an der weißensee kunsthochschule berlin und Sandy Kaltenborn, Designer und Vertretungsprofessor an der Kunsthochschule für Medien Köln.

Still aus „Der zweite Anschlag“ von Mala Reinhardt
Der zweite Anschlag
Teil der Aktionswoche "Wissenschaft gegen Faschismus" und "KHM gegen Faschismus".
Donnerstag, 25. Juni 2026, 19 Uhr, Aula, Filzengraben 2, 50676 Köln, Eintritt frei
Film und Gespräch: Was passiert nach einem rassistischen Anschlag – für die Menschen, die ihn überlebt haben? Der Dokumentarfilm "Der zweite Anschlag" (2018) von Mala Reinhardt erzählt aus der Perspektive der Betroffenen von den Folgen rechter und rassistischer Gewalt in Deutschland. Überlebende und Angehörige berichten von ihren Erfahrungen, Erinnerungen und ihrem Widerstand. Thematisiert werden die Kontinuitäten solcher Angriffe seit den 1980er Jahren – und wie migrantische Communities Solidarität, Selbstermächtigung und politische Handlungskraft entwickeln. Im Anschluss Gespräch mit der Filmemacherin Mala Reinhardt (Regisseurin & Produzentin), İbrahim Arslan (Überlebender & Aktivist) und Pamela Aryeh (Antidiskriminierungsbeauftragte der KHM).
Kunsthochschule für Medien Köln
Academy of Media Arts Cologne
Heumarkt 14
50667 Köln
www.khm.de
facebook.com/kunsthochschulefuermedien
instagram.com//kunsthochschulefuermedien
Eröffnung: Donnerstag, 18. Juni 2026, 18 Uhr, GLASMOOG, Heumarkt 14, 50667 Köln, Eintritt frei
Special Event: Sa, 27. Juni, ab 15 Uhr — Potion Tasting, Mo–Sa, 14–19 Uhr
In ihrer Ausstellung "Durch Dornen // Through Thorns" streift Corinna J. Duschl durch das Gestrüpp misogyn geprägter Narrative über Milchhexen, entwirrt ihre historischen Verflechtungen und knüpft in einer Video- und Keramikinstallation aus Bruchstücken neue Erzählstränge.
Corinna J. Duschl lebt und arbeitet in Köln. Ihre Praxis verbindet medienbasierte und umweltkünstlerische Ansätze, die uns mit den unruhigen Ökologien unserer Zeit in Beziehung setzen. Corinnas künstlerischer Forschung entspringen eine Vielzahl an installativen Formaten – Keramik, Video und Klang ebenso wie performative Praktiken: Workshops und Führungen rund um herbalism. Ihre Arbeiten sind oftmals Fabulation über Folklore und die Narrative, die Gender und Natur miteinander verweben. Corinna J. Duschl studierte an der Kunsthochschule für Medien, Köln, und der Iceland Academy of the Arts, Reykjavík.

Screening: Rebel Dykes
Im Rahmen der gemeinsamen Ringvorlesungs von GeStik und KHM unter dem Titel Connections – von Verbindungen und Ermutigungen
Donnerstag, 18. Juni 2026, 19 Uhr, Aula, Filzengraben 2, 50676 Köln, Eintritt frei
Der Film erzählt die Geschichte einer Gruppe Londoner Postpunk Rebel Dykes, die sich im Greenham Common Women‘s Peace Camp kennengelernt hatten. In einem punkigen Mix aus Animation, Archiv-Footage und aktuellen Interviews entsteht ein Bild des lesbisch queeren London der 1980er Jahre: Squatting, Feminismus, BDSM, Clubs, Bars, Aktivismus gegen Thatcher und die katastrophale AIDS-Politik der Zeit, Drag Performances, Motorräder, eine lesbische Stürmung der BBC etc. und ein Soundtrack mit Bands wie Poison Girls, The Brendas, The Sleeze Sisters, Sluts from Outer Space, Amy and the angels, Mouth Almighty, The Petticoats, Sister George, Well Oiled Sisters and the Gymslips.

No One’s Ark
Ausstellungswochenende mit 28 Studierenden der KHM im Bilker Bunker in Düsseldorf.
Eröffnung: Freitag, 19. (bis 21.) Juni 2026, 18 Uhr, Bilker Bunker, Aachener Str. 39, 40233 Düsseldorf
Öffnungszeiten: Fr 18-21 Uhr, Sa-So 14-21 Uhr, Eintritt frei
Wenn die Arche als Bunker, oder umgekehrt, der Bunker als Arche gedacht wird, verschieben sich unsere Vorstellungen. Zwischen dem „Bunker“ und der „Arche“ entsteht eine subtile Spannung: Der Bunker bleibt an die Sedimente der Geschichte gebunden, während die Arche sich den Entwürfen unbestimmter Zukünfte widmet. Die Ausstellung im ehemaligen Bunker, initiiert durch Mischa Kuball, bietet 28 jungen Künstler*innen der Kunsthochschule für Medien Köln (KHM) eine Ausstellungsfläche für Werke, die sich dem Spannungsfeld zwischen „Arche“ und „Bunker“ widmen.
Mit Werken von Jeongan Choi, Jini & Hojin, Simon Hönicke, Sihan Chen, Juri Lechthoff, Ahona Mukherjee, Justus Kaufmann, Anna Traskaliková, Sebastian Wilsch, Luca De Marco, Carolin Bodensteiner, Alexandra Sakir, Mila Stoytcheva, Alysha Lahner, Jieun Seo, Duoni Liu, Shinyoung Rhyu, Gabriel Hahner, Yue Cao, Alisa Chunchue, Niels Gössel, Juyoung Lee, Oksana Pyzh Notsun, Caroline Weyers, Kimmy Yonghyuk, 17171717171717, Helin Korkmaz

Lunch Lecture mit Christoph Wenzel
Mittwoch, 24. Juni 2026, 13:15 Uhr, Interim der Zentralbibliothek, Hohe Straße 68-82, 50667 Köln, Eintritt frei
Bevor es in die Sommerpause geht, erinnert Christoph Wenzel an die Lyrikerin Ilse Kibgis. Die gebürtige Gelsenkirchnerin fand prägende Bilder für das Leben und Arbeiten im Ruhrgebiet und schrieb Gedichte über Menschen, die sie dort auf der Straße traf, wie zum Beispiel die Pommesfrau.
Christoph Wenzel schreibt Lyrik und Essays und lebt in Aachen. Zuletzt erschien "landläufiges lexikon" (Edition Korrespondenzen, 2022). Für seine Gedichte wurde er vielfach ausgezeichnet und erhielt u. a. den Alfred-Gruber-Preis beim Lyrikpreis Meran, den Literaturpreis der GWK, das Rolf-Dieter-Brinkmann-Stipendium sowie den Dresdner Lyrikpreis. Danach: für das Literaturbüro NRW kuratiert er die fortlaufende Instagram- Lyrikanthologie @fluss_laut und aktuell widmet er sich vermehrt der Inszenierung von Literatur im öffentlichen Raum.

Der Kampf um das Mahnmal ist bereits das Mahnmal
Teil der Aktionswoche "Wissenschaft gegen Faschismus" und "KHM gegen Faschismus".
Mittwoch, 24. Juni 2026, 19 Uhr, Aula, Filzengraben 2, 50676 Köln, Eintritt frei
Vortrag und Gespräch. Zu Beginn des Abends gibt Ulf Aminde Einblicke in seine künstlerische Arbeitsweise und zentrale Aspekte seiner langjährigen Praxis zwischen Kunst, Teilhabe, sozialem Raum und kollektiven Prozessen. Im Anschluss steht das antirassistische Mahnmal an der Keupstraße im Mittelpunkt. Es erinnert an die NSU-Bombenanschläge von 2001 und 2004 in Köln. Der Abend beleuchtet das künstlerische Konzept des Mahnmals, die Konflikte und Aushandlungsprozesse seiner Entstehung sowie Fragen von Erinnerungskultur, Rassismus und öffentlichem Raum. Mit Ulf Aminde, Künstler und Professor an der weißensee kunsthochschule berlin und Sandy Kaltenborn, Designer und Vertretungsprofessor an der Kunsthochschule für Medien Köln.

Der zweite Anschlag
Teil der Aktionswoche "Wissenschaft gegen Faschismus" und "KHM gegen Faschismus".
Donnerstag, 25. Juni 2026, 19 Uhr, Aula, Filzengraben 2, 50676 Köln, Eintritt frei
Film und Gespräch: Was passiert nach einem rassistischen Anschlag – für die Menschen, die ihn überlebt haben? Der Dokumentarfilm "Der zweite Anschlag" (2018) von Mala Reinhardt erzählt aus der Perspektive der Betroffenen von den Folgen rechter und rassistischer Gewalt in Deutschland. Überlebende und Angehörige berichten von ihren Erfahrungen, Erinnerungen und ihrem Widerstand. Thematisiert werden die Kontinuitäten solcher Angriffe seit den 1980er Jahren – und wie migrantische Communities Solidarität, Selbstermächtigung und politische Handlungskraft entwickeln. Im Anschluss Gespräch mit der Filmemacherin Mala Reinhardt (Regisseurin & Produzentin), İbrahim Arslan (Überlebender & Aktivist) und Pamela Aryeh (Antidiskriminierungsbeauftragte der KHM).
Kunsthochschule für Medien Köln
Academy of Media Arts Cologne
Heumarkt 14
50667 Köln
www.khm.de
facebook.com/kunsthochschulefuermedien
instagram.com//kunsthochschulefuermedien
Sponsored Content








