Plakat zur Ausstellung / Titelbild: Haruka Fujita

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terra incognita. Weltbilder – Welterfahrungen


Eingabedatum: 21.10.2011

bilder

Plakat zur Ausstellung / Titelbild: Haruka Fujita


Ausstellungsdauer: 29.10.2011 – 03.02.2012

Eine Ausstellung der UNIVERSITÄTSSAMMLUNGEN.KUNST+TECHNIK
in Zusammenarbeit mit dem Institut für Kartographie der TU Dresden

Künstlerliste: Peter Ardelt - Edin Bajric - Yann Arthus Bertrand - Ulli Böhmelmann - Conny Bosch - Michelle Concepción - Brian Curling - Alexandra Deutsch - Juliana Do - Ines Doujak - Anke Eilergerhard - Bernd Finkeldei - Heinz Ferbert - Haruka Fujita - Angela Glajcar - Hilli Hassemer - Konrad Henker - Thomas Hellinger - Joachim Hiller - Flora Hitzing - Frank Hoffmann - Michael Höpfel - Axel Hütte - Anouk Kruithof - Astrid Köppe - Timo Kube - Matthias Lehmann - Moritz Liebig - Frank Lippold - Stephanie Marx - Klara Meinhardt - Jenny Michel - Matthias Pabsch - Arnulf Rainer - Linda Rogosch - Grit Ruhland - Dejan Sarić - Peter Sauerer - Hansjörg Schneider - Melanie Schmidt - Reinhard Springer - Stepanek & Maslin - Norbert Stockhus - Max Sudhues - Katrin Süss - Alissa Walser - Heide Weidele - Reinhard Wöllmer - Thomas Wörgötter - Günther Uecker - Bernd Zimmer

Die Ausstellung terra incognita. Weltbilder - Welterfahrungen stellt Fragen nach Utopie und Wirklichkeit von Weltkonstruktionen, aber auch nach den Wegen und Strategien, wie wir uns ein Bild von der Welt machen, sie entdecken und diese Entdeckungen medial transportieren, wie wir uns in der Welt zurechtfinden, sie in Besitz nehmen und verändern. Dabei faszinieren die großen Fragen nach Anfang und Ende ebenso, wie die Texturen, Materialitäten und Vorgänge im Mikro- und Makrokosmos.

terra incognita
Joachim Hiller, o.T., 2008, Acryl auf Leinwand, 150 cm x 150 cm

Die Ausstellung unterteilt das uns Unbekannte in 3 Weltzugänge:

Die Welt in uns
zeigt in künstlerischen Positionen unser Verstehenwollen des Faszinosums der Schöpfung, des Lebens. Untersucht werden feinste Spuren in mikroskopischen Sphären, die formal oft Verbindungen zu jenen unserer makrokosmischen Bildvorstellungen aufnehmen. Arbeiten am Max- Planck-Institut für Molekulare Zellbiologie und Genetik Dresden, sowie den Instituten für Zoologie und für Genetik an der TU Dresden ergänzen durch Exponate aus der aktuellen Forschung diesen Erkundungsbereich

Die Welt auf der wir stehen
Karten und Globen prägen unser Bild der Erde seit dem Altertum bis heute. Satellitenbilder ergänzen unsere Vorstellungen von der Gestalt und Vielfalt des Planeten. Forschungen in der Tiefe offenbaren die terrestrischen und marinen Transformationsprozesse. Zeit- und Gesteinsschichten, Überlagerungen, Freilegungen und Neugestaltung durch die Eingriffe des Menschen überformen die Erdoberfläche, die uns - nicht zuletzt durch Medien, Luft- und Satellitenbilder - allzu vertraut zu sein scheint.

Auf die Geheimnisse der uns offenbar überall zugänglichen Topografien der Welt verweisen die in der Ausstellung gezeigten künstlerischen Positionen durch überaus sensible Materialerkundungen. Sie erzeugen eigene Schichtungen. Sie nutzen und verweisen zugleich auf die uns umgebenden Bilder und finden dabei neue ästhetische Ausdrucksformen. Das Erkunden der ´terra` verdeutlichen zudem hervorragende Exponate der Senckenberg Naturhistorischen Sammlungen, des Mathematisch-Physikalischen Salons der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden sowie autoplausible Medien zur Geländedarstellung des Institutes für Kartographie der TU Dresden.

Die Welt, die uns umgibt
Visionen des Makrokosmos, von Anfang und Licht werden nicht nur durch aktuelle Forschungen und deren mediale Präsentationen, sondern auch durch zeitgenössische Kunst erzeugt. Maschinell erstellte Weltraumaufnahmen im Zeitalter der Hubblekamera und grafische Überarbeitungen suggerieren uns kosmische Welten, die wir in unsere medialen Weltbilder und realen Welterfahrungen einordnen, deuten, uns aneignen und so für wahr befinden oder doch hinterfragen. Die kosmischen Bilder und bildhaften Urerfahrungen in dieser Ausstellung verbinden Wissenschaft und Kunst.

Kuratorin: Sabine Zimmermann-Törne

terra incognita
Joachim Hiller, o.T., 2005, Acryl auf Leinwand, 100 cm x 100 cm

Dank
Für die freundliche Unterstützung dieses Ausstellungsprojektes danken Veranstalter und die Kuratorin Sabine Zimmermann-Törne besonders dem Ideenstifter der Ausstellung, Dr. Konrad Scheurmann. Besonders danken wir den ausstellenden Künstlern und Leihgebern.
Herzlich danken wir den Referenten und Künstlern des Veranstaltungsprogrammes.

Besucheradresse
UNIVERSITÄTSSAMMLUNGEN.KUNST+TECHNIK
in der ALTANAGalerie, TU Dresden
Helmholtzstraße 9 / Görges-Bau
01069 Dresden
altana-galerie-dresden.de

Öffnungszeiten
Mo – Fr 10 – 18 Uhr, Sa 10 – 14 Uhr
sonn- und feiertags und vom 23.12.2011 – 1.1.2012 geschlossen

terra incognita
Joachim Hiller, o.T., 1974,, Acryl, Glas, Kunststoff, 100 x 100 cm



Für freundliche Kooperation danken wir
CRTD - Center for Regenerative Therapies Dresden
Deutsches Hygiene-Museum
European Organisation for Nuclear Research, CERN (Schweiz)
Foundation goodplanet
FU Berlin, Institut für Geologische Wissenschaften, Fachrichtung Planetologie und Fernerkundung
Globoccess AG
Hochschule für Bildende Künste Dresden
Max-Planck-Institut für Molekulare Zellbiologie und Genetik
Senckenberg Naturhistorische Sammlungen Dresden
Museum für Mineralogie und Geologie
Stadtmuseum Dresden
Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Mathematisch-Physikalischer Salon
Thalia Programmkino Dresden
TU Dresden
Fakultät Architektur, Institut für Städtebau
Fakultät Mathematik und Naturwissenschaften
Institut für Genetik, Institut für Zoologie
Fakultät Maschinenwesen
Universität Wien, Institut für Geografie und Regionalforschung, Kartografie und Geoinformation

Für finanzielle Förderung danken wir der Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse (BG ETEM), Reproplan Dresden GmbH und allen anderen Freunden und Förderern dieser Ausstellung.

Zur Ausstellung gibt es ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm. Weitere Informationen, hier: altana-galerie-dresden.de

weitere Informationen zu Joachim Hiller finden Sie, unter: hiller-kunst.de

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Weiteres zum Thema: Weltbilder



Jonathan Meese in der Schirn Kunsthalle, Frankfurt (16. Januar – 12. April 04)


Was der Ausstellungstitel "KÉPI BLANC, NACKT" in aller Ausführlichkeit bedeutet und inwieweit sich das Meese´sche Universum dahinter verbirgt lesen Sie hier:

Pressemitteilung / Auszug: “KÉPI BLANC, NACKT” ist die Kurzform des Ausstellungstitels, der in seiner gesamten Länge wie folgt lautet: “DR. NO’S DIAMANTENPLANTAGE, des PHANTOMMÖNCH’S PRÄRIEERZHALL, nahe den wässrigen GOLDFELDERN des DR. SAU, dabei die DSCHUNGELHAUT über die ZAHNSPANGE des erntefrischen GEILMÄDCHENS ,SAINT JUST‘. (DER PLANETENKILLER DR. FRAU)”. Der Titel führt bereits mitten in das Meese’sche Universum. In einer Flut von Bildern, Wortkreationen, Texten und Objekten aller Art prallen Figuren und deren jeweilige Weltbilder aufeinander: Stanley Kubrick trifft auf Richard Wagner, Stalin begegnet Zardoz; Heidegger, Klaus Kinski, Hitler, Marquis de Sade, Mishima, Balthus, Romy Schneider, Dr. No, Jungfrauen und Busenwunder sind nur einige weitere Personen, die Meeses pseudopsychotische Welten bevölkern. In den Überblendungen von Mythos, Kunst und Politik verschwimmen die Grenzen zwischen den Begriffen. Meese begibt sich zwischen alle und alles und schafft in bewusster Überschreitung einen spezifischen Kosmos, der ebenso aus der Vergangenheit und Gegenwart seiner persönlichen Sphäre wie aus der Weltgeschichte schöpft.

Jonathan Meese, 1970 als Sohn deutsch-walisischer Eltern in Tokio geboren, hat seit 1998 mit raumgreifenden Installationen sowie mit Aktionen und Performances die Aufmerksamkeit der internationalen Kunstwelt auf sich gezogen. Die Installation “KÉPI BLANC, NACKT” in der Schirn Kunsthalle besteht aus einer sich immer weiter entwickelnden Raumfolge. Den Eingang bildet ein kleiner Raum mit nachgerade sakraler Atmosphäre, der wie eine ägyptische Grabkammer anmutet. Aus der meditativen Dunkelheit löst sich unter anderem in der Mitte ein dramatisch angestrahltes Podest, das eine Porträtbüste ohne jegliche Gesichtszüge trägt. Wer dargestellt ist, erschließt sich aus der Bezeichnung, die in großen Lettern eingeritzt ist. Es handelt sich um Balthus, den umstrittenen französischen Maler, der mit seinem skandalisierten Werk um die erotische Darstellung junger Mädchen ebenso geschmäht wie verehrt wurde. Der folgende salonartige Raum “La Chambre secrète de Balthys par Jonathan Meese (2001)” ist ein greifbarer Bezug auf den von Meese bewunderten Künstlerkollegen. Das Zimmer vermittelt im Gegensatz zu den restlichen Räumen eine behagliche, großbürgerliche Atmosphäre, wohlgeordnet und aufgeräumt. Dominiert wird das Zimmer von Gemälden, die meist Selbstporträts von Meese darstellen. Meese sucht hier wie schon seit einigen Jahren die Auseinandersetzung mit dem klassischen Medium der Malerei, die in seinem Werk beinahe wie ein Fremdkörper erscheint, da er ja mit der Verwendung billiger und vergänglicher Materialien als Sammler von Abfallprodukten der Popkultur und Wegwerfgesellschaft bekannt geworden ist. . . ."

Ausstellungsdauer: 16. Januar – 12. April 2004

Öffnungszeiten: Di., Fr. – So. 10 – 19 Uhr, Mi. und Do. 10 – 22 Uhr.

Foto:Installationsansicht KÉpi blanc, nackt , 2001-2003
Courtesy Sammlung Falckenberg, Hamburg
Foto: Jochen Littkemann

SCHIRN KUNSTHALLE FRANKFURT, Römerberg, D-60311 Frankfurt, Telefon: (+49-69) 29 98 82-118, schirn.de

8. Internationale Foto-Triennale, Esslingen


Unter dem Motto "Mapping Worlds: Welten verstehen - Aufbruch in die Gegenwart" wird die 8.Internationale Foto-Triennale in Esslingen eröffnet. Arbeiten von insgesamt 20 Künstlern erforschen und befragen aktuelle Weltbilder und eröffnen zugleich neue Perspektiven auf vergangene Vorstellungen der Welt.

Neben den Fotografien wird die diesjährige Triennale ergänzt von Videoarbeiten, die sich mit dem Thema "Weltbild" beschäftigen. So etwa der Künstler Anas Al-Shaikh aus Bahrain, der in seinen Foto- und Videoarbeiten das ambivalente Verhältnis zwischen islamischer Welt und dem Westen thematisiert.
Die irische Medienkünstlerin Susan MacWilliam konzentriert sich hingegen auf die Randgebiete der menschlichen Wahrnehmung. Das Sichtbarmachen unsichtbarer Vorgänge steht in ihren Videos im Mittelpunkt.

Die Fotografie wird in der Ausstellung auch zur Malerei, Installation oder Performance hin geöffnet und als Medium neu befragt.
Mit seinen Collage-Arbeiten lotet der deutsche Künstler Harald F. Müller die Grenzen zwischen Fotografie, Skulptur, Malerei und diversen Fundstücken aus, während sich die Filmarbeiten und Auftritte des Teams Gintersdorfer/Klaßen zwischen Theater, Performance und wahrem Leben bewegen.

Dokumentarische Aufnahmen von alltäglichen Lebenswelten, animierte Filmarbeiten, szenisch komponierte Interieurs oder kritische Reflektionen von Medienbildern bieten dem Betrachter ein breites Spektrum fotografischer Möglichkeiten an.

Unter dem Titel "Aufbruch in die Gegenwart" wird die Ausstellung von einer Sammlung historischer Fotografien ergänzt. Mit rund 200 dokumentarischer Aufnahmen wird die Geschichte der Schweiz vor Augen geführt und zugleich die Entwicklung des Mediums Fotografie nachgezeichnet.

Künstlerliste:
Anas Al-Shaikh, Pedro Barateiro, Michael van den Bogaard, Nuno Cera, Galic/Gredig, Gintersdorfer/Klaßen, Susan MacWilliam, Bertien van Manen, Daido Moriyama, Claudio Moser, Harald F. Müller, Astrid Nippoldt, Stefanie Schneider, Shirana Shahbazi, Roselyne Titaud, Olaf Unverzart, Lidwien van de Ven, Stephen Wilks

Die Ausstellung wird in den Räumlichkeiten der Villa Merkel, des Bahnwärterhauses und der Galerie im Heppächer präsentiert.

Abbildung: Stefanie Schneider, Oxana, 2007, C-Print auf Aluminium, 75 x 93 cm, Cortesy Galerie Michael Sturm, Stuttgart

Ausstellungsdauer: 27.6.-18.9.10

Öffnungszeiten:
Di 11-20 Uhr
Mi-So 11-18 Uhr

Villa Merkel und Bahnwärterhaus
Pulverwiesen 25
73728 Esslingen am Neckar
villa-merkel.de

Galerie im Heppächer
Heppächer 3
73728 Esslingen am Neckar
heppaecher-art.de

foto-triennale.de




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