Benjamin Patterson: Born in the State of FLUX/us

2.6.-23.9.2012 | Nassauischer Kunstverein Wiesbaden
Eingabedatum: 03.06.2012

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Two for One Violin after One for Violin by Nam June Paik, 1991, Zerbrochene Violine, Schranktür aus Holz, Spieluhr, 78,7 x 48,3 x 10,2 cm, Courtesy Galerie Schüppenhauer, Köln, Foto: Courtesy Contemporary Arts Museum Houston

Im Werk des Kontrabassisten und bildenden Künstlers BENJAMIN PATTERSON (*1934 in Pittsburgh, USA), Mitorganisator der „Internationalen Festspiele Neuester Musik“ in Wiesbaden und Gründungsmitglied von FLUXUS, verbinden sich Musik, Komposition, Performance, Objekte, gefundene Materialien sowie autobiographische und gesellschaftlich-politische Bezüge auf einzigartige Weise.

Die Retrospektive von Benjamin Pattersons im Nassauischen Kunstverein Wiesbaden

Die Ausstellung im Nassauischen Kunstverein Wiesbaden ist die einzige europäische Station der vom Contemporary Arts Museum Houston konzipierten Retrospektive und bietet einen Überblick über Pattersons dichtes OEuvre, das sich über mehr als 50 Jahre erstreckt. Im Spannungsverhältnis von kunsthistorischem Rückblick und heutiger Kunstpraxis werden neben den frühen Beiträgen zur FLUXUS-Bewegung auch neue, bisher nicht gezeigte Arbeiten aus dem Atelier des Künstlers sowie das Environment BEN’S BAR gezeigt.

Die Ausstellung im Nassauischen Kunstverein Wiesbaden bietet mit einer Vielzahl an Objekten, Papierarbeiten und Materialien aus verschiedenen europäischen Sammlungen und dem Archiv des Künstlers selbst einen Überblick über Pattersons umfangreiches Werk.

Mit Materialien zu Benjamin Pattersons wechselvoller Biographie leitet die Sektion NOTES ON AN ORDINARY LIFE durch die vier Etagen der Retrospektive. Nach seiner Ausbildung und Auftritten als klassischer Kontrabassist, wendete sich Benjamin Patterson ab 1961 verstärkt der experimentellen Musik zu, nahm an avantgardistischen Festivals teil und organisierte Happenings mit Gleichgesinnten. Patterson arbeitete und vernetzte sich u. a. mit Georg Maciunas, John Cage, Mary Bauermeister, Robert Filliou, Wolf Vostell und Nam June Paik. Er lebte u. a. in Ottawa, Stuttgart, Köln, New York und Paris, bevor er Wiesbaden zu seiner Wahlheimat machte, wo er bis heute lebt und arbeitet.

Das Ausstellungskonzept

Die größte Sektion der Werkschau widmet sich den NECESSARY OBJECTS, assemblierten Arbeiten aus alltäglichen Materialien und Fundstücken, die zum Teil aus Aktionen und Performances heraus, teilweise im Atelier entstanden. Ausgehend von der Performance VARIATIONS FOR DOUBLE BASS, baute Patterson einen Kontrabass mithilfe von Holzflügeln und Campinggaskartuschen zum FLYING BASS (2010) um. Schlichte Deckenlampen aus dem Baumarkt, die alternierend aufleuchten, verweisen in der Installation FLUXUS CONSTELLATION (2002) auf die Persönlichkeiten des internationalen Fluxus-Netzwerks. Die Arbeit TWO FOR VIOLIN AFTER NAM JUNE PAIK (1991) entstand aus Pattersons Aufführung von Paiks Stück ONE FOR VIOLIN SOLO. Die Einzelteile der in der Performance zerstörten Violine arrangierte er als klassisches Stillleben. Während die Arbeit einerseits die gegenseitige Anregung der Künstlerinnen und Künstler innerhalb des FLUXUS-Netzwerks repräsentiert, zeigt Patterson schalkhaft im „gerahmten“ Format wie unpräzise und interpretationsbedürftig sich das Ephemere von Fluxus museal einfangen und konservieren lässt.

Die Sektion METHODS AND PROCESSES: SCORES, ACTIONS AND HAPPENINGS zeigt Pattersons Scores und Skizzen in Form einer „Bibliothek“. Zum Selbststudium der zahlreichen Handlungsanweisungen für Musikstücke, Opern, Performances und Aktionen lädt das BLACK AND WHITE FILE (1999) ein.
Wie und warum er Künstler wurde, thematisiert Patterson in seiner Installation BLAME IT ON PITTSBURGH (1997) im Zentrum der Ausstellung. Auf Plexiglastafeln kombiniert er Protokolle von mehr als 20 psychoanalytischen Sitzungen mit Fotografien aus seinem Leben. In dem abgedunkelten Raum sind Besucher dazu aufgefordert, mithilfe von Taschenlampen selbst „Licht ins Dunkel“ zu bringen.

Der anschließende Teil der Ausstellung ist dem neuesten künstlerischen Output aus dem Atelier Pattersons gewidmet. Gezeigt werden Arbeiten der jüngsten Schaffensphase des Künstlers, die in Houston und New York noch nicht zu sehen waren. Eine weitere Besonderheit innerhalb der Retrospektive in Wiesbaden ist zudem der SPIELRAUM in der zweiten Etage, der Platz für spontane Aktionen, Präsentationen und Performances von Patterson sowie Kolleginnen und Kollegen bietet. Benjamin Patterson selbst kuratiert das Programm innerhalb der eigenen Retrospektive, womit sich der Rückblick auf sein Lebenswerk und die Intervention gleichwertig gegenüber stehen.
In Anlehnung an die ersten Mail-Art-Aktionen wird darüber hinaus Fluxus nicht nur physisch, sondern auch digital als „kollektive Episode“ (Patterson) erlebbar. Parallel zur Ausstellung wird im Internet eine elektronische Meinungsumfrage zum Thema Fluxus mit einem Fragebogen durchgeführt, den Patterson speziell hierzu entworfen hat.

Das Environment BEN´S BAR. TO BE HEARD. TO BE SEEN. TO BE THERE (1990)

Im kleinen Kino in der dritten Etage des Kunstvereins können historische Performanceaufzeichnungen auf den originalen Klappsitzen erlebt werden, auf denen die Besucher 1962 den Internationalen Festspielen Neuster Musik beiwohnten. Der Weg dorthin führt durch Benjamin Pattersons einziges öffentlich zugängliches Environment BEN´S BAR. TO BE HEARD. TO BE SEEN. TO BE THERE (1990), das sich seit 2007 als Dauerleihgabe im NKV befindet. Die im Titel komprimierte Aussage des Environments, dass viele Dinge sich bei einem geselligen Barbesuch einfacher lösen ließen als durch Streit und Krieg, schloss Patterson in New York angesichts des Zweiten Golfkrieges. Es ist das Fazit eines lebenserfahrenen Künstlers, dessen eigener Werdegang von Rassendiskriminierung und politischen Unruhen gezeichnet ist, und der eine der letzten Avantgarden des 20. Jahrhunderts aktiv mitbegründete.

Öffnungszeiten
Dienstag, 14–20 Uhr
Mittwoch–Sonntag, 11–18 Uhr

Nassauischer Kunstverein
Wilhelmstraße 15
65185 Wiesbaden
Karte anzeigen

Tel +49 (0)611 301136


Medienmitteilung






Daten zu Benjamin Patterson:

- MoMA Collection

- Nassauischer Kunstverein Wiesbaden 2015

- Performa 13

Weiteres zum Thema: Benjamin Patterson



Künstlerliste documenta 14


In Athen startet am 8.04.2017 die documenta 14 und soeben wurde die Künstlerliste veröffentlicht.
Entgegen unseren Erwartungen einer starken Gurlitt/Griechenland Zentrierung sowie einem radikalen Bruch mit den Marktgepflogenheiten deutete sich schon in der unzeitgemäßen Künstlerlistengeheimhaltungspolitik an, dass der documenta-Fluss auch unter Adam Szymczyk inspiriert und politisch akzentuiert weiterfließt.
So finden sich unter den ersten 30 Positionen in der Liste äußerst renommierte Künstler und Künstlerinnen. Selbst auf Platz 45 steht mit Stanley Whitney ein Künstler, der von der Lisson Gallery vertreten wird und seit 2013 mehrmals auf der Art Basel war. Auch Michel Auder, daad Stipendiat, war auf der Berlin Biennale 2008, in einer Ausstellung der Kunsthalle Basel und bei der Whitney Biennale 2014 vertreten.
105 der teilnehmenden Künstler und Künstlerinnen verweisen bereits mit einem weiteren Eintrag in unserer Datenbank auf eine starke Verankerung im Kunstgeschehen. So ist Wladyslaw Strzeminski zum Beispiel in der MoMA Collection zu finden.

Die documenta 14 unternimmt in der Konstellation Athen/Kassel unter dem Motto Von Athen lernen mit neuen Formaten und Ideen unter Adam Szymczyk den ambitionierten Versuch, die aktuelle politische geistige Situation künstlerisch zu verarbeiten. Und darauf dürfen wir gespannt sein.

update: Unsere Ersten Eindrücke in Videos und Bildern sehen Sie unter https://www.art-in.de/incmeldung.php?id=5571

  1. Douglas Gordon - 33

  2. Amar Kanwar - 24

  3. Maria Eichhorn - 22

  4. Hans Haacke - 20

  5. Nairy Baghramian - 19

  6. Miriam Cahn - 19

  7. Allan Sekula - 18

  8. Peter Friedl - 17

  9. Otobong Nkanga - 15

  10. Artur Zmijewski - 15

  11. Daniel Knorr - 14

  12. Vlassis Caniaris - 14

  13. Nevin Aladag - 13

  14. Mounira Al Solh - 13

  15. Piotr Uklanski - 13

  16. Sanja Ivekovic - 12

  17. Alina Szapocznikow - 12

  18. Susan Hiller - 11

  19. Geta Bratescu - 10

  20. Moyra Davey - 10

  21. Olaf Holzapfel - 10

  22. Rasheed Araeen - 9

  23. Vija Celmins - 9

  24. Tracey Rose - 9

  25. Sammy Baloji - 8

  26. Bouchra Khalili - 8

  27. Jonas Mekas - 8

  28. Dan Peterman - 8

  29. Georgia Sagri - 8

  30. Nikhil Chopra - 7

  31. Theo Eshetu - 7

  32. Regina Jose Galindo - 7

  33. David Lamelas - 7

  34. Naeem Mohaiemen - 7

  35. R. H. Quaytman - 7

  36. Michel Auder - 6

  37. Alexandra Bachzetsis - 6

  38. Agnes Denes - 6

  39. Marta Minujin - 6

  40. Antonio Vega Macotela - 6

  41. Bili Bidjocka - 5

  42. Beatriz Gonzalez - 5

  43. Emeka Ogboh - 5

  44. Vivian Suter - 5

  45. Stanley Whitney - 5

  46. Banu Cennetoglu - 4

  47. Stephen Antonakos - 4

  48. Apostolos Georgiou - 4

  49. Edi Hila - 4

  50. Benjamin Patterson - 4

  51. Pope.L - 4

  52. Roee Rosen - 4

  53. Arin Rungjang - 4

  54. Wang Bing - 4

  55. Lois Weinberger - 4

  56. Ulrich Wüst - 4

  57. Daniel Garcia Andujar - 3

  58. Danai Anesiadou - 3

  59. Andreas Angelidakis - 3

  60. Rebecca Belmore - 3

  61. Pavel Braila - 3

  62. Yael Davids - 3

  63. Manthia Diawara - 3

  64. Hans Eijkelboom - 3

  65. Yervant Gianikian & Angela Ricci Lucchi - 3

  66. Ganesh Haloi - 3

  67. Anna Halprin - 3

  68. Maria Hassabi - 3

  69. Romuald Karmakar - 3

  70. Khvay Samnang - 3

  71. Angela Melitopoulos - 3

  72. Olu Oguibe - 3

  73. Postcommodity - 3

  74. David Schutter - 3

  75. Ahlam Shibli - 3

  76. Cecilia Vicuna - 3

  77. Ruth Wolf-Rehfeldt - 3

  78. Tomislav Gotovac - 3

  79. Maria Lai - 3

  80. Lionel Wendt - 3

  81. Abounaddara - 2

  82. Pelagie Gbaguidi - 2

  83. Gauri Gill - 2

  84. Marina Gioti - 2

  85. Irena Haiduk - 2

  86. Hiwa K - 2

  87. Gordon Hookey - 2

  88. Rick Lowe - 2

  89. Alvin Lucier - 2

  90. Ibrahim Mahama - 2

  91. Narimane Mari - 2

  92. Rainer Oldendorf - 2

  93. Pauline Oliveros - 2

  94. Angelo Plessas - 2

  95. Lala Rukh - 2

  96. Nilima Sheikh - 2

  97. El Hadji Sy - 2

  98. Terre Thaemlitz - 2

  99. Annie Vigier & Franck Apertet - 2

  100. Elisabeth Wild - 2

  101. Sergio Zevallos - 2

  102. Ulises Carrion - 2

  103. Oskar Hansen - 2

  104. Ernest Mancoba - 2

  105. Wladyslaw Strzeminski - 2

  106. Akinbode Akinbiyi - 1

  107. Aristide Antonas - 1

  108. Ariuntugs Tserenpil - 1

  109. Arben Basha - 1

  110. Sokol Beqiri - 1

  111. Roger Bernat - 1

  112. Ross Birrell - 1

  113. Llambi Blido - 1

  114. Nomin Bold - 1

  115. Maria Magdalena Campos-Pons & Neil Leonard - 1

  116. Panos Charalambous - 1

  117. Ciudad Abierta - 1

  118. Anna Daucikova - 1

  119. Beau Dick - 1

  120. Bonita Ely - 1

  121. Aboubakar Fofana - 1

  122. Guillermo Galindo - 1

  123. Israel Galvan - 1

  124. Nino de Elche & Pedro G. Romero - 1

  125. Constantinos Hadzinikolaou - 1

  126. Dale Harding - 1

  127. David Harding - 1

  128. iQhiya - 1

  129. Andreas Ragnar Kassapis - 1

  130. Kettly Noel - 1

  131. Katalin Ladik - 1

  132. Marie Cool Fabio Balducci - 1

  133. Mata Aho Collective - 1

  134. Mattin - 1

  135. Phia Menard - 1

  136. Lala Meredith-Vula - 1

  137. Gernot Minke - 1

  138. Hasan Nallbani - 1

  139. Joar Nango - 1

  140. Rosalind Nashashibi & Nashashibi/Skaer - 1

  141. Negros Tou Moria - 1

  142. Kevin Zans Ansong - 1

  143. Zafos Xagoraris - 1

  144. Joaquin Orellana Mejia - 1

  145. Christos Papoulias - 1

  146. Verena Paravel & Lucien Castaing-Taylor - 1

  147. Nathan Pohio - 1

  148. Prinz Gholam - 1

  149. Abel Rodriguez - 1

  150. Ben Russell - 1

  151. Maret Anne Sara - 1

  152. Ashley Hans Scheirl - 1

  153. Algirdas Seskus - 1

  154. Zef Shoshi - 1

  155. Annie Sprinkle & Beth Stephens - 1

  156. Eva Stefani - 1

  157. K. G. Subramanyan - 1

  158. Sami Artist Group - 1

  159. Britta Marakatt-Labba - 1

  160. Keviselie/Hans Ragnar Mathisen - 1

  161. Arseny Avraamov - 1

  162. Synnove Persen - 1

  163. Mary Zygouri - 1

  164. Étienne Baudet - 1

  165. Franz Boas - 1

  166. Lucius Burckhardt - 1

  167. Abdurrahim Buza - 1

  168. Sotir Capo - 1

  169. Cornelius Cardew - 1

  170. Agim Cavdarbasha - 1

  171. Jani Christou - 1

  172. Chryssa - 1

  173. Andre du Colombier - 1

  174. Bia Davou - 1

  175. Ioannis Despotopoulos - 1

  176. Thomas Dick - 1

  177. Maria Ender - 1

  178. Forough Farrokhzad - 1

  179. Nikos Hadjikyriakos-Ghika - 1

  180. Sedje Hemon - 1

  181. Tshibumba Kanda Matulu - 1

  182. Kel Kodheli - 1

  183. Spiro Kristo - 1

  184. KSYME-CMRC - 1

  185. George Lappas - 1

  186. Oscar Masotta - 1

  187. Pandi Mele - 1

  188. Benode Behari Mukherjee - 1

  189. Krzysztof Niemczyk - 1

  190. Ivan Peries - 1

  191. David Perlov - 1

  192. Andre Pierre - 1

  193. Dimitris Pikionis - 1

  194. Anne Charlotte Robertson - 1

  195. Erna Rosenstein - 1

  196. Scratch Orchestra - 1

  197. Foto Stamo - 1

  198. Gani Strazimiri - 1

  199. Yannis Tsarouchis - 1

  200. Basil Wright - 1

  201. Andrzej Wroblewski - 1

  202. Iannis Xenakis - 1

  203. Androniqi Zengo Antoniu - 1

  204. Pierre Zucca - 1









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