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Bending the Curve – Wissen, Handeln, [Für]Sorge für Biodiversität

13. 10. 2023 - 03. 03. 2024 | Frankfurter Kunstverein
Eingabedatum: 09.10.2023

Bending the Curve – Wissen, Handeln, [Für]Sorge für Biodiversität

Alexandra Daisy Ginsberg, Pollinator Pathmaker: ARr77zvQW8Bq8q6hgDHUmp, (Pollinator Vision, Late Summer), 2023, © Alexandra Daisy Ginsberg Ltd., Courtesy die Künstlerin.bilder


Bending the Curve – Positive Erzählungen und konkrete Handlungsmodelle
Ohne Artenvielfalt ist auf dem Planeten Erde auch keine menschliche Existenz möglich. Schon zu lange nimmt die Artenvielfalt jedoch ab. Und zwar in alarmierendem Tempo. Diese Erkenntnis eint das Kurator:innenteam des Frankfurter Kunstvereins, welches das Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrum sowie den Zoo Frankfurt eingeladen hat, sich zu einer interdisziplinären Kooperation zusammenzuschließen. Ergebnis ist die neue Ausstellung Bending the Curve – Wissen, Handeln, [Für]Sorge für Biodiversität, deren Titel auf das Konzept „Bending the Curve of Biodiversity Loss“ anspielt. Es geht um die Frage, wie der Negativtrend gestoppt oder sogar umgekehrt werden kann. Und es geht um positive Erzählungen. Damit beschäftigen sich die in der Schau versammelten Positionen aus Kunst und Wissenschaft. Sie illustrieren Wege und Handlungsideen zur Erholung der Ökosysteme und dienen dem Ziel einer Schubumkehr in der Biodiversitätskrise.

Franziska Nori (Co-Kreation Kunst) und Katrin Böhning-Gaese (Co-Kreation Wissenschaft) haben international renommierte und innovativ arbeitende Künstler:innen eingeladen, im Frankfurter Kunstverein aktuelle, zum Teil eigens für die Ausstellung geschaffene Werke zu präsentieren. Dazu gehören raumgreifende Installationen ebenso wie Arbeiten aus dem Bereich der computergenerierten Wirklichkeit. Im Frankfurter Kunstverein treffen sie auf Positionen, die das
Ausstellungsthema aus der wissenschaftlichen Perspektive veranschaulichen. Etwa durch BigData-Modelle, Erfahrungen mit Virtual Reality, ein lebendes Ameisenvolk sowie Ergebnisse innovativer Materialforschung und auf aktiver Teilnahme basierenden Citizen-Science-Projekte.

Die künstlerischen ebenso wie die wissenschaftlichen Ausstellungsstücke stehen für mehr als nur symbolhafte Verweise. Stattdessen präsentiert Bending the Curve Künstler:innen, Forschungsprojekte und Initiativen, deren Arbeit sich auf aktives Handeln für die Transformation konzentriert. Was sie in der Ausstellung zeigen, ist nach der Idee der Co-Kreation entstanden und steht für einen gemeinsamen interdisziplinären Schöpfungsprozess, der sowohl menschliche als auch nicht-menschliche Lebewesen einschließt.

Die Exponate und ihre Entstehungsweise zeigen, wozu eine Umkehr in Denken und Handeln sowie eine neue Werte-Priorität führen können. Auf der im Ausstellungsuntertitel formulierten Grundlage von Wissen, Handeln, [Für]Sorge für Biodiversität propagieren die Macher:innen und deren Werke eine Abkehr vom Anthropozentrismus hin zu dem von Donna Haraway geprägten Begriff transformativer Naturecultures. Die zukunftsweisende Haltung der in Frankfurt präsentierten Künstler:innen ergibt sich auch daraus, dass sie nicht nur nachhaltige, sondern regenerative Kunst präsentieren. Anders als Nachhaltigkeit, die darauf abzielt, Ressourcen zu erhalten und negative Folgen zu minimieren, richtet regenerative Kunst den Fokus auf Koexistenz mit den Ökosystemen.

Dafür müssen die Koordinaten des täglichen Daseins so aufeinander abgestimmt werden, dass ein lebenswertes soziales Umfeld entsteht und dies zugleich der Erholung und Erneuerung, wenn nicht sogar der völligen Gesundheit der Umwelt dient.

Die Ausstellung im Frankfurter Kunstverein ist inspiriert von dem Projekt „Bending the Curve of Biodiversity Loss“. Dahinter verbirgt sich ein internationales Netzwerk, das von Dr. David Leclère geleitet wird und dem 60 Wissenschaftler:innen sowie 46 Institutionen angehören. Sie weisen nach, dass sozial-ökologische Transformation trotz der schwierigen Bedingungen noch möglich ist und leiten daraus die Forderung an die Zivilgesellschaft wie auch an Politik und Wirtschaft ab, entsprechend zu handeln.

Der Frankfurter Kunstverein versteht sich als ein kulturelles, in der Mitte der Gesellschaft verortetes Forum. Mit den Mitteln der Kunst und des bildhaften Denkens führen Künstler:innen und Expert:innen aus unterschiedlichen Bereichen dort einen öffentlichen Diskurs mit Akteur:innen aus der Zivilgesellschaft und animieren auf diese Weise zum politischen Handeln.

Frankfurter Kunstverein
www.fkv.de

Presse





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- Exo-Evolution 2015

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