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Der Karin Hollweg Preis 2020 geht an Kate Andrews

im Februar
Eingabedatum: 06.02.2021

Kate Andrews, geboren 1992 in Toronto, Kanada, erwarb den Bachelor of Arts an der University of Guelph in Kanada. Danach begann sie an der Hochschule für Künste Bremen zu studieren. 2019 schloss sie das Diplom im Fachbereich Freie Kunst ab und absolvierte im Anschluss das Meisterschülerinjahr bei Stephan Baumkötter. Ihre letzten Ausstellungsbeteiligungen waren in Braunschweig (Montagehalle, HBK Braunschweig), Bremen (Städtische Galerie Bremen), Münster (Westfälischer Kunstverein) und Düsseldorf (SETAREH Galerie).

Begründung der Jury:
Die Jury freut sich, den Karin Hollweg Preis 2020 an Kate Andrews zu vergeben. In ihrer Installation To be Decided erweitert Andrews ihre zeichnerische Praxis in der Verbindung zu alltäglichen Objekten und dem Ausstellungsraum auf sehr pointierte Weise. Es entsteht eine fragile Versuchsanordnung, in der die verschiedenen Medien und Materialien spannungsreich miteinander in Beziehung gesetzt werden. Provisorisch anmutend und dabei höchst präzise inszeniert, eröffnet die Arbeit einen komplexen Assoziationsraum, der weit über formale Fragestellungen hinausgeht. So kann dieser Zustand der gegenseitigen Bedingtheit innerhalb eines Systems auf individuelle wie gesellschaftspolitische Situationen übertragen werden – to be decided.
Die Jury beglückwünscht Kate Andrews sehr herzlich!

Das ausgestellte Werk:
Kate Andrews
To be Decided, 2020
Graphit auf Papier, Installation
Maße variabel

Jury 2020:
Prof. Dr. Christoph Grunenberg (Kunsthalle Bremen)
Wolfgang Hainke (Künstler, Bremen)
Dr. Arie Hartog (Gerhard Marcks Haus)
Dr. Andreas Kreul (Karin und Uwe Hollweg Stiftung)
Dr. Ingmar Lähnemann (Städtische Galerie Bremen)
Dr. Annett Reckert (Städtische Galerie Delmenhorst)
Dr. Frank Schmidt (Museen Böttcherstraße)
Anne Storm und Sarah Maria Kaiser (GAK Gesellschaft für Aktuelle Kunst)
Janneke de Vries (Weserburg Museum für moderne Kunst)

Preis:
Der Karin Hollweg Preis ist einer der bedeutendsten und höchstdotierten Förderpreise aller Kunsthochschulen in Deutschland. Ermöglicht wird er dank der großzügigen Unterstützung der Karin und Uwe Hollweg Stiftung. Der Preis ist mit 15.000 Euro ausgewiesen, wobei eine Hälfte als Preisgeld direkt an die Preisträger*innen geht, die zweite Hälfte ist für die Realisierung einer Einzelausstellung reserviert.

Bisherige Preisträger*innen: das dilettantin produktionsbüro (Anneli Käsmayr und Jenny Kropp zusammen mit Claudia Heidorn, Anna Jandt und Alberta Niemann) (2007), Verena Johanna Müller (2008), Christian Haake (2009), Nicolai Schorr (2010), Noriko Yamamoto (2011), Janis E. Müller (2012), Franziska Keller (2013), Z. Schmidt (2014), Tobias Heine (2015), Claudia Piepenbrock (2016), Felix Dreesen (2017), Zhe Wang (2018), Mattia Bonafini und Luisa Eugeni (2019)

Ausstellung:
Die Arbeit der Preisträgerin ist Teil der Ausstellung Shunted Sculptures Fleeting Words. Meisterschüler*innen der HfK Bremen (in der Weserburg Museum für moderne Kunst in Kooperation mit der Hochschule für Künste Bremen bis 7.3.2021).

Die Ausstellungen der Meisterschüler*innen, die seit 2011 jährlich in der Weserburg stattfinden, geben einen facettenreichen Einblick in die Qualität und Vielfalt der aktuellen Kunstproduktion in Bremen. 2020 sind 19 Künstler*innen an der Präsentation beteiligt, die ausnahmslos neue, zum Teil ortsbezogene Werke zeigt.
Shunted Sculptures Fleeting Words wird kuratiert von Alejandro Perdomo Daniels.

Künstler*innen der Ausstellung:
Esther Adam, Jessica Ammann, Kate Andrews, Alex Beriault, Hannes Deters, Alexander Esch van Dettum, Zainab Haidary, Maria Karpushina, Thomas Keiser, Vincent Kück, Ariane Litmeyer, Felix Luczak, Lisa Sinan Mrozinski, Ghaku Okazaki, Julija Paškevičiūtė, Zhenhong Song, Daniela Reina Téllez, Virgil B/G Taylor und Anna-Lena Völker.

Online-Angebote:
Videorundgang durch die Ausstellung (Produktion: 3some Productions): weserburg.de
Einblicke in die Ausstellung auf Instagram: www.instagram.com
Einblicke in die Ausstellung auf Facebook: de-de.facebook.com

Presse


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