Logo art-in.de

Human AI Art Award 2024 geht an Lauren Lee McCarthy

17.11.2024 – 19.01.2025 | Kunstmuseum Bonn

Eingabedatum: 18.11.2024

Logo art-in.de
Der erste Human AI Art Award wird 2024 an die chinesisch-amerikanische Künstlerin Lauren Lee McCarthy vergeben. Der Preis ist eine gemeinsame Initiative des Kunstmuseums Bonn und der Deutschen Telekom und würdigt herausragende künstlerische Leistungen im Spannungsfeld zwischen Bildender Kunst und Technologie, insbesondere künstlicher Intelligenz.

Für ihr prämiertes Werk „LAUREN“ beobachtete Lauren Lee McCarthy freiwillige Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine Woche lang über ein Netzwerk von ferngesteuerten Kameras, Mikrofonen, Lautsprechern und anderen elektronisch gesteuerten Geräten. Die in Los Angeles lebende Künstlerin interagierte mit ihnen als eine persönliche virtuelle Sprachassistentin. So schaltete sie sich in das Leben der Bewohnerinnen und Bewohner ein, kommentierte, gab Ratschläge oder änderte die Beleuchtung. Sie wollte die bessere, die menschliche, persönliche Assistentin sein, die Bedürfnisse früh erkennt und auf die Individualität der Personen mit Humor und Empathie reagiert. Gleichzeitig drang sie als ständige Beobachterin in die Privatsphäre der Personen ein. Sie schuf daraus ein Dokumentarvideo, das nun in einer eigens für den Human AI Art Space umgestalteten Installation präsentiert wird. Die so entstandene ortsspezifische Arbeit „LAUREN: Anyone home?“ thematisiert die Spannung zwischen Selbstverständlichkeit, Vereinfachung, Zweifel und Neugier im Umgang mit KI-Technologien auf beeindruckende Art und Weise. Die Ausstellung findet im eigens für den Preis entworfenen ‚Human AI Art Space‘ statt, der im Außenbereich vor dem Museum auch ein architektonisches Zeichen setzt. Zur Preisverleihung und Eröffnung der Ausstellung wird Lauren Lee McCarthy anwesend sein und ihr Werk wird im Rahmen einer Performance aktiviert. Dabei können die Besucher mit der menschlichen Sprachassistenz interagieren und so Teil der Performance-Installation werden. Darüber hinaus wird die Installation an einigen zusätzlichen Terminen während der Laufzeit durch Performances aktiviert.

Lauren Lee McCarthy, die 1987 in Boston geboren wurde und in Los Angeles lebt, studierte am Massachusetts Institute of Technology, MIT, Informatik sowie Kunst und Design. Sie absolvierte ihren Master an der University of California, UCLA, an der sie derzeit als Professorin für Medienkunst lehrt.

JURY 2024: Ed Atkins (Künstler), Prof. Sarah Cook (Professorin Museum Studies, Head of Information Studies, University of Glasgow), Guillaume Désanges (Direktor Palais de Tokyo, Paris), Prof. Dr. Stephan Berg (Direktor Kunstmuseum Bonn), Antje Hundhausen (VP Brand Experience, Deutsche Telekom AG).

Nominierungsjury 2024: Marcello Dantas (Direktor SFER IK, Tulum, Mexiko), Prof. Simon Denny (Künstler, Professor für zeitbezogene Medien, Hochschule für Bildende Künste, Hamburg), Nina Fischer (Professorin für Medienkunst UdK, Berlin), Katerina Gregos (Direktorin EMST, Nationalmuseum für zeitgenössische Kunst, Athen, Griechenland), Alistair Hudson (Direktor ZKM Zentrum für Kunst und Medien, Karlsruhe), Dr. Sara Morais dos Santos (Kuratorin Haus der Kulturen der Welt, Berlin), Dr. Catherine Nichols (Kuratorin Hamburger Bahnhof, Berlin), Hannah Redler Hawes (Kuratorin), Marlene Wenger (Kuratorin Haus der Elektronischen Künste, Basel, Schweiz) und Christoph Wiesner (Direktor Les Rencontres de la Photographie, Arles, Frankreich).

Kurator:innen der Ausstellung: Nathalie Hoyos und Rainald Schumacher
...
KUNSTMUSEUM BONN
Helmut-Kohl-Allee 2
D -53113 Bonn

www.kunstmuseum-bonn.de

Presse


Kataloge/Medien zum Thema: Lauren Lee McCarthy


15. Rubenspreis geht an Wilhelm Sasnal
Förderpreis der Kunststiftung Rainer Wild: Rosario Aninat & Simon Shim-Sutcliffe
FBZ art award 2026 vergeben
4. düsseldorf photo+ 2027 mit neuer Leitung
Der Apfel. Eine Einführung. (Immer und immer und immer wieder)
Joseph und Anna Fassbender-Preis an Assunta Abdel Azim Mohamed
Raphael Hefti erhält Paul Boesch Kunstpreis
Rene Matić erhält Deutsche Börse Photography Foundation Prize
Wolfgang Tillmans erhält Roswitha-Haftmann-Preis
Gitte Zschoch wird neue Generalsekretärin des Goethe-Instituts
Oscar Cueto. Entwurf für kein Museum
Jonas Englert erhält 2026 RE-SEARCH - ZF-Forschungsstipendium
Jiajia Zhang erhält Art Vontobel Contemporary Photography Prize – «A New Gaze»
Kulturelle Vielfalt in Gefahr
ART-Kuratorenpreis: Die beste Ausstellung des Jahres 2025
Raquel Villar-Pérez erhält Curatorial Fellowship
Deutscher Pavillon auf der Biennale di Venezia 2026
In memoriam: Alexander Kluge (1932 – 2026)
Teilnehmer*innenliste der Manifesta 16
Markus Hoffmann erhält den Preis der Dr. Franz und Astrid Ritter-Stiftung 2026
Ernst von Siemens Preis für Kunst und Handel
Nezaket Ekici erhält den MO_Kunstpreis 2026
Otto Steinert-Preis. DGPh-Förderpreis für Fotografie
Astrid Becker ist die neue Leiterin des Kupferstichkabinetts im HAUM
Hendrike Nagel übernimmt die Leitung des Dortmunder Kunstvereins
Fynn Ribbeck erhält Max Ernst-Stipendiaten 2026
Gabriele Stötzer erhält Goslarer Kaiserring 2026
documenta archiv mit neuer Website
Claudia Emmert tritt Intendanz des Kunstmuseums Bonn an
Nnena Kalu gewinnt den Turner-Preis 2025