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Förderpreis der Kunststiftung Rainer Wild: Rosario Aninat & Simon Shim-Sutcliffe

Juli 26 | Heidelberg

Eingabedatum: 15.07.2026

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Künstler*innen Porträt, © Courtesy of the artists
Die Kunststiftung des Heidelberger Unternehmers und Sammlers Rainer Wild zeichnet das chilenisch-kanadische Künstler*innenduo aus

Expert*innen aus dem Bereich der zeitgenössischen Kunst wählten Rosario Aninat & Simon Shim-Sutcliffe aus 14 nominierten zeitgenössischen Kunstschaffenden aus. Die beiden Künstler*innen überzeugten die fünfköpfige Jury insbesondere durch ihre sensible Auseinandersetzung mit unterschiedlichen räumlichen Gegebenheiten. Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert und mit einer Einzelausstellung in der Kunsthalle Mannheim verbunden. Diese ist ab dem 3. Dezember 2026 im STUDIO des Museums zu sehen.

Anna Baumer, Mitglied der Jury und wissenschaftliche Volontärin an der Kunsthalle Mannheim, freut sich über die Wahl: „Rosario Aninat & Simon Shim-Sutcliffe, die neben ihren Soloprojekten fortlaufend auch kollaborativ zusammenarbeiten, befragen vor Ort in ihrer gemeinsamen künstlerischen Praxis verschiedene Umgebungen. Sie reagieren in besonders feinfühliger und persönlicher Weise auf die spezifischen Gegebenheiten der jeweiligen Infrastrukturen und übersetzen ihre körperlichen Wahrnehmungen in den Ausstellungsraum. Dabei erschaffen sie ein leises, nachhallendes Echo aus materiellen Körpern und Objekten.“ Die Künstler*innen legen sinnlich-sensorische Spannungen frei, die sich zwischen menschlichen Körpern, modernen Architekturen und kulturellen Institutionen entfalten. In Form von Skulpturen und Installationen machen sie diese Spannung erfahrbar und öffnen sie für diskursive Dialoge über das Verständnis von Kultur, ihre institutionellen Räume und der sich darin bewegenden Gesellschaft.

Rosario Aninat (*1993, Santiago, Chile) schloss 2021 ihr Studium an der Städelschule in der Klasse von Willem de Rooij ab. Simon Shim-Sutcliffe (*1997, Toronto, Kanada) studierte an der Städelschule bei Hassan Khan und schloss 2023 sein Studium ab. Beide leben und arbeiten in Berlin. Zu ihren jüngsten gemeinsamen Ausstellungen zählen die Einzelausstellungen River Running Saga (Liste Art Fair / Conditions Gallery, Basel, Schweiz, 2025), Will o The Wisp (Final Hot Desert, London, Großbritannien, 2024), Dirty Work (Pech, Wien, Österreich, 2024) sowie die Gruppenausstellungen Pit (N/A Gallery, Seoul, Korea, 2025), Storage (Final Hot Desert at Sadie Coles Shop, London, Großbritannien, 2024) und Amnesia (Bonny Poon / Conditions, Toronto, Kanada, 2024). Die beiden wurden unter anderem mit Förderungen des Canada Council for the Arts (2022, 2024 und 2025), des Kulturamts Frankfurt am Main (2021/22) sowie 2025 mit dem Reisestipendium der Hessischen Kulturstiftung ausgezeichnet. Ende Oktober 2026 zeigen Rosario Aninat & Simon Shim-Sutcliffe ihre Arbeiten auf der Art Basel Paris im Sektor „Emergence“ für junge, aufstrebende künstlerische Positionen.

Die 2009 gegründete Kunststiftung Rainer Wild des Heidelberger Unternehmers, Stifters und Kunstsammlers Prof. Dr. Rainer Wild zeichnet seit 2015 in Deutschland lebende bildende Künstler*innen unter 35 Jahren mit einem Förderpreis aus und unterstützt damit gezielt Kunstschaffende am Anfang ihrer Karriere. Seit 2020 wird der Preis in Kooperation mit der Kunsthalle Mannheim verliehen.

Die diesjährige Jury bildeten Prof. Dr. Yvonne Schweizer, Professorin für moderne und zeitgenössische Kunstgeschichte an der Universität Freiburg, Dr. Susanne Kaufmann-Valet, Kuratorin 20./21. Jahrhundert im Ressort Internationale Moderne und zeitgenössische Kunst an der Staatsgalerie Stuttgart, Juliane Bischoff, Kuratorin am Portikus, Frankfurt am Main, Sebastian Schmitt, Direktor der Villa Merkel in Esslingen und Anna Baumer, Kunsthalle Mannheim.

Zur Ausstellung erscheint eine Publikation.

Gefördert durch: Kunststiftung Rainer Wild

AUF EINEN BLICK
Titel: Förderpreis der Kunststiftung Rainer Wild
Laufzeit: 03.12.26 – 14.02.27
Kuratorin: Anna Baumer
Der Eintritt ins STUDIO ist kostenfrei

Kunsthalle Mannheim
Friedrichsplatz 4
68165 Mannheim
www.kuma.art

Presse


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