Oscar Cueto. Entwurf für kein Museum
22.04. - 22.05.2026 | Kunstraum Lakeside, Klagenfurt
Eingabedatum: 24.04.2026

MUME Museo Mexicano ist ein nomadisches Anti-Museum, das von Oscar Cueto mit dem Ziel gegründet wurde, alternative Erzählungen im Kontext der gegenwärtigen geopolitischen Umwälzungen und globalen Migrationsbewegungen zu provozieren. Im Namen der Institution lädt Cueto international tätige Kulturarbeiter*innen ein, gemeinsame Projekte in Österreich und darüber hinaus zu präsentieren. Jede neue Ausgabe von MUME richtet sich in Umsetzung und Format nach den Inhalten des jeweiligen Projekts, um den Herausforderungen der Gegenwart aus möglichst vielfältigen künstlerischen Positionen zu begegnen und Diskursräume über kulturelle und gesellschaftliche Normen abseits des gewohnten Kulturbetriebs zu öffnen. Jedes Projekt des MUME setzt sich mit den Herausforderungen der Gegenwart auseinander, indem es alternative Narrative schafft und Raum für Diskussionen eröffnet, die die bestehenden kulturellen und gesellschaftlichen Normen infrage stellen.
Migration, als ein zentrales Thema, wird durch das Prinzip der Zusammenarbeit sichtbar und hörbar gemacht, indem durch die Stimmen der marginalisierten und oft übersehenen Gemeinschaften, die am Rande ethnischer, sozialer, geografischer, wirtschaftlicher oder politischer Privilegien arbeiten, gehört und verstärkt werden. Indem sie überholte Vorstellungen und Überzeugungen demontieren, die Funktion von Institutionen und die klassischen Rollen der Kunst neu definieren, vertikale Hierarchien durchbrechen sowie die dominanten Verwertungsstrategien und Warenförmigkeit der Kunst hinterfragen, wird MUME zu einem dynamischen Raum, der künstlerische Produktion nicht nur aus ästhetischen Gesichtspunkten, sondern auch als Ausdruck politischer und sozialer Verantwortung erfahrbar macht.
Migration, als ein zentrales Thema, wird durch das Prinzip der Zusammenarbeit sichtbar und hörbar gemacht, indem durch die Stimmen der marginalisierten und oft übersehenen Gemeinschaften, die am Rande ethnischer, sozialer, geografischer, wirtschaftlicher oder politischer Privilegien arbeiten, gehört und verstärkt werden. Indem sie überholte Vorstellungen und Überzeugungen demontieren, die Funktion von Institutionen und die klassischen Rollen der Kunst neu definieren, vertikale Hierarchien durchbrechen sowie die dominanten Verwertungsstrategien und Warenförmigkeit der Kunst hinterfragen, wird MUME zu einem dynamischen Raum, der künstlerische Produktion nicht nur aus ästhetischen Gesichtspunkten, sondern auch als Ausdruck politischer und sozialer Verantwortung erfahrbar macht.
22.04. - 22.05.2026
Kunstraum Lakesidet
Lakeside B02, 9020 Klagenfurt
Presse
Kontext
Einordnung:Das von Oscar Cueto initiierte „MUME Museo Mexicano“ verortet sich kunsthistorisch in der Tradition der radikalen Institutionskritik, die in direkter Ahnenreihe zu Marcel Broodthaers’ fiktiven Museumsstrukturen der 1960er Jahre steht. Als nomadisches „Anti-Museum“ dekonstruiert es hegemoniale Repräsentationslogiken und entzieht sich der kapitalistischen Warenförmigkeit, was historisch an die konzeptuelle Dematerialisierung des Kunstwerks anknüpft. Technisch löst sich Cueto von klassischen Medien und nutzt stattdessen *Social Practice* sowie partizipative Kollaborationen als künstlerisches Material: Das Werk ist ein fluider Diskursraum, dessen Format sich stets adaptiv den Inhalten anpasst. Thematisch interveniert das Projekt tief in postkoloniale und migrationspolitische Diskurse der Gegenwart. Indem MUME marginalisierten Akteur*innen eine Plattform bietet und vertikale Hierarchien auflöst, überführt es den Kunstbegriff im Sinne der *Relational Aesthetics* in eine dezidiert aktivistische und gesellschaftspolitische Verantwortungspraxis.







