Anzeige
Responsive image

Anzeige
Responsive image

Maria Eichhorn im Lenbachhaus/Kunstbau in München (29.11.03 - 22.2.04)


Eingabedatum: 20.11.2003



bilder

Die Projekte der Künstlerin sind vielfältig: mal füllt sie Räume mit salzhaltigem Inhalationsnebel, um eine Atmosphäre mit Meeresklima zu schaffen; mal verlost sie in einer Arbeit zum Leipziger Hauptbahnhof, 21 Freifahrscheine "zu allen Endstationen und zurück"; mal gründet sie eine Aktiengesellschaft wie auf der letzten documenta; mal fordert sie Museumsangestellte dazu auf, nach kalendarischen Vorgaben Leinwände monochrom zu bemalen. Doch trotz der Unterschiedlichkeit von Eichhorns Arbeiten lässt sich als ein grundlegendes Merkmal festhalten, dass es ihr mit jeweils unterschiedlicher Gewichtung um die ästhetische Umsetzung gesellschaftspolitischer und kommunikativer Prozesse geht.

Pressemitteilung / Auszug: "Die Projekte von Maria Eichhorn (geb. 1962 in Bamberg) haben meist prozessualen oder ereignishaften Charakter. Häufig involvieren sie die Orte und Institutionen, an denen sie stattfinden, und die Personen, die dort arbeiten. Für die Documenta11 gründete Maria Eichhorn beispielsweise die Maria Eichhorn Aktiengesellschaft, in der aufgrund einer ganz bestimmten Konstellation von Vermögen und Gesellschaft kein Kapitalzuwachs möglich ist. Gründerin und Vorstand der Gesellschaft ist Maria Eichhorn selbst, der Vorsitzende des Aufsichtsrats ist Documenta-Leiter Okwui Enwezor. Das Kapital bestand aus einem Teil des Produktionsetats, der Maria Eichhorn von der Documenta für ihr Projekt zur Verfügung gestellt wurde. Durch das Einfrieren des Betrags führte sie das Prinzip dieser eigentlich gewinnorientierten Gesellschaftsform ad absurdum und warf zugleich Fragen über das Verhältnis von Kunst und Kapitalismus und über die Autonomie des Kunstwerks auf. In anderen Projekten bezog sich Maria Eichhorn gezielt auf den vorgegeben Raum als Ort eines bestimmten Geschehens oder einer gesellschaftlichen Konstruktion. So bestand ihre Arbeit für die Skulptur.Projekte in Münster 1997 im Erwerb eines Grundstücks und der Dokumentation jeglicher Vorgänge, die mit diesem Prozess in Zusammenhang standen. Für den Kunstbau der Städtischen Galerie im Lenbachhaus wird Maria Eichhorn eine neue Arbeit entwickeln."

Ausstellungsdauer: 29.11.2003 - 22.2.2004

Öffnungszeiten: Di - So 10 - 18 Uhr

Städtische Galerie im Lenbachhaus / Kunstbau
Luisenstraße 33, 80333 München, Telefon 089/23 33 20 00

lenbachhaus.de

ct



Maria Eichhorn:


- *1962 in Bamberg, Germany.

- abc 2013

- Art Basel 2013

- Art Basel Miami Beach 2013

- art berlin 2017

- Biennale Venedig 2015

- Daimler Art Collection

- documenta 11, 2002

- documenta14

- Fellbach Triennale 2013

- Galerie Barbara Weiss

- Galerie Eva Presenhuber

- Gallery Weekend Berlin 2016

- Istanbul Biennial, 1995

- Istanbul Biennial, 2005

- Kunstverein Hamburg 2016

- Liverpool Biennale 2004

- Liverpool Biennale 2012

- Manifesta 1, 1996

- Migros Museum, Sammlung

- Sammlung Deutsche Bank, Frankfurt

- skulptur projekte münster 1997

- team (gallery inc.)


Anzeige
Responsive image


Anzeige
Responsive image


Anzeige
Responsive image

Chatbot

Was der Bot u.a. jetzt bereits beantworten kann: Was ist Kunst, was macht die Kunst, Konzeptkunst, wozu Kunst, Künstler und was macht art-in.de? Um Fragen, die er noch nicht beantworten kann, kümmern wir uns. Es ist ein Experiment im Aufbau. Wir freuen uns über alle Fragen.


Card image cap

Wo Kunst geschehen kann – Die frühen Jahre des CalArts

30. August – 10. November 2019 | Kestner Gesellschaft, Hannover

Card image cap

Norbert Tadeusz

29.08. 2019 - 2.02. 2020 | Kunstpalast, Düsseldorf

Card image cap

Castell Art Weekend

HOTEL CASTELL in ZUOZ / Schweiz

Card image cap

Howard Smith - No End in Sight

bis 25.08. 2019 | Kunstmuseum Villa Zanders, Bergisch Gladbach

Card image cap

RROOOAAARR! Klasse Prof. Michael Sailstorfer im Tiergarten Nürnberg

bis 31. Oktober 2019 | Akademie der Bildenden Künste Nürnberg