Gitte Zschoch wird neue Generalsekretärin des Goethe-Instituts
Apr 26
Eingabedatum: 29.04.2026

Gitte Zschoch wird neue Generalsekretärin des Goethe-Instituts. Das hat das Präsidium des Goethe-Instituts in einer Sondersitzung beschlossen. Bundesaußenminister Johann Wadephul hat die Wahl von Gitte Zschoch zur neuen Generalsekretärin offiziell bestätigt. Sie übernimmt das Amt am 18. Juli 2026.
Gesche Joost, Präsidentin des Goethe-Instituts, betonte zur Bekanntgabe der Neubesetzung die wichtige Rolle der Generalsekretärin und Vorstandsvorsitzenden: „Mit Gitte Zschoch konnten wir eine ausgewiesene Expertin der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik gewinnen, die unser Institut gut kennt. Ihre nationale und internationale Vernetzung in Kultur und Politik, ihre umfassende Erfahrung in der Leitung und Modernisierung einer Organisation und ihre tiefe Kenntnis des Goethe-Instituts zeichnen Gitte Zschoch besonders für diese Aufgabe aus – ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit ihr. Mit ihr und der Kaufmännischen Direktorin Doreen Kirmse ist das Goethe-Institut sehr gut aufgestellt, um es im Team nach vorne zu bringen.“
Joost dankte der Findungskommission, die den mehrstufigen Auswahlprozess im Namen des Präsidiums durchgeführt hat. Die Berufung der neuen Generalsekretärin folgte auf eine offene Ausschreibung.
...
Gitte Zschoch ist seit Oktober 2021 Generalsekretärin des ifa – Institut für Auslandsbeziehungen, einem der zentralen Akteure der deutschen Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik, das für den Deutschen Pavillon auf der Venedig Kunstbiennale mit seinen 600.000 Besuchenden verantwortlich ist. Von 2018 bis 2021 leitete sie in Brüssel das Netzwerk der nationalen europäischen Kulturinstitute, EUNIC – European Union National Institutes for Culture. Zuvor war sie ab 2009 in verschiedenen Positionen für das Goethe-Institut tätig: in Seoul, Tokio, Johannesburg sowie in der Münchener Zentrale als stellvertretende Leiterin des Kommunikationsbereichs und zuletzt von 2015 bis 2018 als Gründungsdirektorin des Goethe-Instituts in der Demokratischen Republik Kongo. Gitte Zschoch studierte Komparatistik an der Ludwig-Maximilians-Universität in München und absolvierte ihr Master-Studium in Moderner Koreanischer Literatur an der Seoul National University in Seoul, Südkorea, wo sie auch als Dozentin für Deutsch tätig war. Seit 2025 ist sie zudem Mitglied im Board des EUNIC-Netzwerks, dem sie derzeit als Präsidentin vorsteht.
Gitte Zschoch wird ab 18. Juli 2026 das Amt der Generalsekretärin und den Vorstandsvorsitz des Goethe-Instituts übernehmen. Johannes Ebert, seit 2012 Generalsekretär, ist bis zum 17. Juli 2026 im Amt und wird in dieser Zeit die strategisch wichtigen Themen weiter voranbringen. Im Anschluss wird er die Leitung des Regionalinstituts des Goethe-Instituts in Athen übernehmen, um seine Laufbahn wunschgemäß im Ausland abzuschließen.
Gesche Joost dankte dem derzeitigen Generalsekretär Johannes Ebert für sein langjähriges und erfolgreiches Engagement für das Goethe-Institut und würdigte, dass er die Institution bis zum Sommer weiterhin mit großer Energie führen und den Übergang aktiv gestalten wird.
Das Goethe-Institut ist das weltweit tätige Kulturinstitut der Bundesrepublik Deutschland. Mit derzeit 154 Instituten in 100 Ländern fördert es die Kenntnis der deutschen Sprache, pflegt die internationale kulturelle Zusammenarbeit und vermittelt ein aktuelles Deutschlandbild. Durch Kooperationen mit Partnereinrichtungen an zahlreichen weiteren Orten verfügt das Goethe-Institut insgesamt über rund 1.000 Anlaufstellen weltweit.
www.goethe.de
Gesche Joost, Präsidentin des Goethe-Instituts, betonte zur Bekanntgabe der Neubesetzung die wichtige Rolle der Generalsekretärin und Vorstandsvorsitzenden: „Mit Gitte Zschoch konnten wir eine ausgewiesene Expertin der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik gewinnen, die unser Institut gut kennt. Ihre nationale und internationale Vernetzung in Kultur und Politik, ihre umfassende Erfahrung in der Leitung und Modernisierung einer Organisation und ihre tiefe Kenntnis des Goethe-Instituts zeichnen Gitte Zschoch besonders für diese Aufgabe aus – ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit ihr. Mit ihr und der Kaufmännischen Direktorin Doreen Kirmse ist das Goethe-Institut sehr gut aufgestellt, um es im Team nach vorne zu bringen.“
Joost dankte der Findungskommission, die den mehrstufigen Auswahlprozess im Namen des Präsidiums durchgeführt hat. Die Berufung der neuen Generalsekretärin folgte auf eine offene Ausschreibung.
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Gitte Zschoch ist seit Oktober 2021 Generalsekretärin des ifa – Institut für Auslandsbeziehungen, einem der zentralen Akteure der deutschen Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik, das für den Deutschen Pavillon auf der Venedig Kunstbiennale mit seinen 600.000 Besuchenden verantwortlich ist. Von 2018 bis 2021 leitete sie in Brüssel das Netzwerk der nationalen europäischen Kulturinstitute, EUNIC – European Union National Institutes for Culture. Zuvor war sie ab 2009 in verschiedenen Positionen für das Goethe-Institut tätig: in Seoul, Tokio, Johannesburg sowie in der Münchener Zentrale als stellvertretende Leiterin des Kommunikationsbereichs und zuletzt von 2015 bis 2018 als Gründungsdirektorin des Goethe-Instituts in der Demokratischen Republik Kongo. Gitte Zschoch studierte Komparatistik an der Ludwig-Maximilians-Universität in München und absolvierte ihr Master-Studium in Moderner Koreanischer Literatur an der Seoul National University in Seoul, Südkorea, wo sie auch als Dozentin für Deutsch tätig war. Seit 2025 ist sie zudem Mitglied im Board des EUNIC-Netzwerks, dem sie derzeit als Präsidentin vorsteht.
Gitte Zschoch wird ab 18. Juli 2026 das Amt der Generalsekretärin und den Vorstandsvorsitz des Goethe-Instituts übernehmen. Johannes Ebert, seit 2012 Generalsekretär, ist bis zum 17. Juli 2026 im Amt und wird in dieser Zeit die strategisch wichtigen Themen weiter voranbringen. Im Anschluss wird er die Leitung des Regionalinstituts des Goethe-Instituts in Athen übernehmen, um seine Laufbahn wunschgemäß im Ausland abzuschließen.
Gesche Joost dankte dem derzeitigen Generalsekretär Johannes Ebert für sein langjähriges und erfolgreiches Engagement für das Goethe-Institut und würdigte, dass er die Institution bis zum Sommer weiterhin mit großer Energie führen und den Übergang aktiv gestalten wird.
Das Goethe-Institut ist das weltweit tätige Kulturinstitut der Bundesrepublik Deutschland. Mit derzeit 154 Instituten in 100 Ländern fördert es die Kenntnis der deutschen Sprache, pflegt die internationale kulturelle Zusammenarbeit und vermittelt ein aktuelles Deutschlandbild. Durch Kooperationen mit Partnereinrichtungen an zahlreichen weiteren Orten verfügt das Goethe-Institut insgesamt über rund 1.000 Anlaufstellen weltweit.
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