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Daniela Friebel. Projektion - Simultanhalle, Köln


Eingabedatum: 09.04.2010

bilder

Mit der Fotokünstlerin Daniela Friebel startet die Simultanhalle Köln ihr neues Ausstellungsjahr. Seit über 25 Jahren existiert der "Raum für zeitgenössische Kunst", der sich als Ort für Entwurf und Experiment versteht.

Das Gebäude, das ursprünglich als Testbau für das geplante Ludwig Museum diente, wurde 1983 vor dem Abriss gerettet und in der Folgezeit als Kulturraum genutzt. Analog zum Modellcharakter der Architektur folgt auch das Ausstellungsprogramm der Simultanhalle dem Charakter des Entwurfs und Experiments, wobei der Fokus auf zeitgenössische Positionen gelegt wird.

Auf die architektonischen Wurzeln der Simultanhalle verweist auch Daniela Friebel (geb. 1975) mit ihren Arbeiten, die ab dem 11.4. in den Räumen zu sehen sind. Unter dem Titel "Projektion" sind zeichnerische Konstruktionen zu sehen, die sich mit den Möglichkeiten und Grenzen der zentralperspektivischen Darstellung auseinandersetzen. Durch Störungen im illusionistischen Bildraum macht Friebel das zentralperspektivische Prinzip als Konstrukt sichtbar. Zugleich bezieht sie sich in ihren Zeichnungen direkt auf die architektonische Geschichte des Ortes. So verleiht sie ihren Bildern durch partielle Einfärbungen eine imaginäre Ebene, "die den Verlauf der nördlichen Außenwand des Museum Ludwig in ihrer relativen Neigung zur nördlichen Außenwand der Simultanhalle nachvollzieht". Auf diese Weise werden beide Architekturen - Museum Ludwig und Simultanhalle - ineinander projiziert.

Nach diesem Auftakt folgt eine Ausstellung des Berliner Künstlers Wolf von Kries (geb. 1971), der die Simultanhalle seiner rauminterventionistischen Methodik entsprechend auf ihren unmittelbaren Kontext reagieren lassen wird.

Im Sommer reist die amerikanische Künstlerin Lenka Clayton (geb. 1977) aus Pittsburgh an. Sie wird ihr Mysterious Letter Project in Zusammenarbeit mit Michael Crowe spezielle für Köln fortentwickeln.

Den Abschluss bildet schließlich der Berliner Künstler Wolfgang Breuer (*1966), der immer wieder mit subtilen Eingriffen sein Umfeld kaum merklich, aber umso wirkungsvoller verfremdet oder reflektiert.

In diesem Jahr wird es darüberhinaus am 14. August einen Performance-Tag geben. Das Programm wird noch bekanntgegeben.

Abbildung: copyright Daniela Friebel

Ausstellungsdauer: 11.4.-7.5.10

Öffnungszeiten:
Sa,So 14-18 Uhr

SIMULTANHALLE
Raum für zeitgenössische Kunst
Volkhovener Weg 209-211
50765 Köln

simultanhalle.de


Verena Straub




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