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Kunsthochschule für Medien Köln (KHM) – September 2018

September 2018
Eingabedatum: 28.08.2018

bilder

Vortrag + Diskussion

ORBITALE IRRITATIONEN – vorgestellt von REMOTEWORDS
Dienstag, 4. September 2018, 19 Uhr, Herbert von Halem Verlag
Schanzenstr. 22, 51063 Köln, Eintritt frei


Im Juli 2006 begann Google, die Welt von oben zu fotografieren und zu kartografieren, um einen virtuellen Globus zu kreieren – heute bekannt als Google Earth. REMOTEWORDS wurde im darauffolgenden Jahr als virtuelle Gegenreaktion von den Künstlern Achim Mohné und Uta Kopp hierzu gegründet. Man wollte den ungefragten Beobachtungen von Google etwas ebenfalls Ungefragtes entgegensetzen.
Die Dokumentation von 35 Einzelaktionen des Projekts REMOTEWORDS ist nun unter dem Titel "Orbitale Irritationen" als Band 2 der Edition KHM im Herbert van Halem Verlag erschienen und wird von den beiden Künstlern vorgestellt und diskutiert. Der Band kontextualisiert umfassend und mithilfe unterschiedlicher Stellungnahmen und Aufsätzen das künstlerische Langzeitprojekt auf Dächern in der ganze Welt aus kulturwissenschaftlicher, kunst- und mediengeschichtlicher, literarischer und medienpsychologischer Sicht. Mit Beiträgen von Christoph Asendorf, Tanja Dückers, Sabine Fabo, Clemens Krümmel, Hans Ulrich Reck, Klaus Staeck, Klaus Theweleit und Siegfried Zielinski. Uta Kopp und Achim Mohné studierten an der KHM.

Medienpolitisches Colloquium: Die neue Rechts-Links-Kommunikation
Donnerstag, 13. September 2018, 18 Uhr, Aula, Filzengraben 2, 50676 Köln
Bitte anmelden über: frederik.zimmermann@medienpolitik.eu


Unter der Moderation von Brigitte Baetz (Freie Journalistin, u.a. Deutschlandfunk) diskutieren Clemens Bomsdorf (Freier Journalist und Autor), Johannes Hillje (Politikberater und Autor), Caroline Sommerfeldt-Lethen (Autorin) und Marina Weisband (Politikerin und Autorin) über die aufgeladenen Debatten zwischen „linken“ und „rechten“ politischen Lagern. Auf Einladung von IfM (Institut für Medien- und Kommunikationspolitik) und KHM.
Wenn Politiker wie der CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt eine neue „konservative Revolution“ ausrufen, entzünden sich an solchen Steilvorlagen regelmäßig moralisch aufgeladene und hoch emotionale Debatten zwischen dem „linken“ und „rechten“ Lager der bundesrepublikanischen Gesellschaft. Beide Seiten beanspruchen dabei moralische Überlegenheit und die besseren Argumente für sich …

Ausstellungen

VALIE EXPORT/Ingrid Wiener: But I come to thee in …
Eröffnung: Samstag, 8. September 2018, 18 Uhr, Glasmoog, Filzengraben 2, 50676 Köln
Ausstellungsdauer bis 21. Oktober 2018, Eintritt frei


Seit den 1960er-Jahren haben VALIE EXPORT und Ingrid Wiener sich jeweils mit ihren radikal-kritischen, feministischen, aber auch alltags- und wahrnehmungsbeobachtenden, genreübergreifenden Werken nachhaltig in die Kunstgeschichte eingeschrieben. Immer wieder schufen EXPORT und Wiener dabei auch gemeinsame Werke, darunter Wandteppiche, Schallplatten sowie Foto- und Filmarbeiten. Ihre gemeinsame 8-teilige, großformatige Fotoserie „…but I come to thee in the name of the LORD…“, die das Zentrum ihrer gleichnamigen Ausstellung in GLASMOOG bildet, entstand im Zusammenhang der 1992 gemeinsam mit Oswald Wiener für das österreichische Fernsehen erstellten Dokumentation „Das Unsagbare Sagen“ über ungewöhnliche Sprachverwendungen.
Mit ihr kehren der VALIE EXPORT und Ingrid Wiener beide an die KHM zurück – EXPORT lehrte von 1995/96 bis 2005 als Professorin an der KHM, Wiener war mit ihren Traumaquarellen und Webarbeiten 2017 in einer Einzelausstellung präsent. Die Fotoserie wurde zum ersten Mal 2002 in der Charim Galerie Wien gezeigt und rückt eben jenen kardinalen Moment des Kontakts mit dem Heiligen Geist in den Mittelpunkt.


Max Dauven: 01, © Max Dauven, Courtesy KHM

Max Dauven: 01
Ausstellung im Rahmen der Internationalen Photoszene Köln im Case – Projektraum der Fotografie an der KHM

Ausstellungseröffnung, Freitag, 28. September, 16 Uhr, Case, Große Witschgasse 9-11, 50676 Köln
Fr, 28. September, 11-22 Uhr, Sa/So, 29.09-30.September, 11-19 Uhr

Die Arbeiten von Max Dauven verschränken analoge und digitale Bildwelten. In einem aufwendigen Prozess simuliert der Künstler in der Dunkelkammer mit Hilfe von Schablonen oder Negativmontagen digital anmutende Bilder.
Max Dauven studiert seit WS 2015/16 Mediale Künste (Diplom 1) an der KHM.

Kunsthochschule für Medien Köln (KHM)
Academy of Media Arts Cologne
Peter-Welter-Platz 2
50676 Köln

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