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Hybrid Layers

03.06.2017 - 07.01.2018 | ZKM_Lichthof 8+9, Karlsruhe
Eingabedatum: 09.06.2017

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Die Gruppenausstellung Hybrid Layers lenkt den Blick auf eine Generation von KünstlerInnen, die sich mit der wachsenden Präsenz der digitalen Sphäre und ihren Auswirkungen auf die Gesellschaft auseinandersetzen. Sie zeigt neue Perspektiven auf digitale Technologien, das Internet und die sozialen Netzwerke und untersucht sowohl die virtuellen als auch die physischen Erscheinungsformen einer künstlerischen Praxis, die grundlegend vom Digitalen beeinflusst ist. Die 22 Positionen, die in der Ausstellung präsentiert werden, beschäftigen sich mit aktuellen sozialen, technologischen und ästhetischen Debatten.

Sie reflektieren, wie umfassend das Digitale sämtliche Bereiche unseres Alltags, unserer Wahrnehmung und Wissensproduktion beeinflusst. Neben Videoarbeiten zeigt das ZKM | Karlsruhe Installationen, Skulpturen, Performances und sechs Virtual Reality-Projekte, die von verschiedenen KünstlerInnen entwickelt wurden und in der Ausstellung mittels Head Mounted Display für die BesucherInnen physisch erlebbar werden.

In Hybrid Layers sind folgende KünstlerInnen vertreten: Riccardo Benassi, Enrico Boccioletti, Anne de Vries, Aleksandra Domanović, Ed Fornieles, Guan Xiao, Yngve Holen & Aedrhlsomrs Othryutupt Lauecehrofn, Yu Honglei, Delia Juergens, Daniel Keller, Lawrence Lek, Metaphysics (Beteiligte KünstlerInnen: Eddie Peake, Florian Meisenberg, Anne de Vries, Rubén Grilo, Jack Strange und Anna K.E.; produziert von Philip Hausmeier), Katka Novitskova, Yuri Pattison, Sophia Al Maria, Blunt x Skensved, Auto Italia South East, Glass Bead und Tabita Rezaire.

Bedingung des Digitalen
Hybrid Layers erkundet die vielfältigen Aspekte dessen, was als digital turn bezeichnet werden kann, als „digitales Zeitalter“: Seit seinem Auftreten vor nicht einmal zwanzig Jahren, als erstmals die Menge der digital gespeicherten Information die der analogen übertraf, hat es unser Denken, Handeln und Fühlen rasant verändert. Das Digitale ist in der Ausstellung der Schlüssel – das „Apriori“ – unterschiedlichster kultureller und konzeptueller Szenarien, die von den einzelnen Arbeiten aufgezeigt werden. Der freie Umgang mit dem Bildfundus des Internets, die Rekontextualisierung und -semantisierung der daraus gewonnenen Narrationsstränge in nichthierarchischen, häufig subjektiv geprägten Ordnungszusammenhängen, lassen in der Ausstellung die Einbettung der künstlerischen Arbeitsweisen in digitale geprägte Denk -und Wahrnehmungsmuster erkennen.

Während dabei der Fokus der Medienkunst lange Zeit auf der Überführung der analogen Welt in die Digitalität lag, setzen sich KünstlerInnen heute zunehmend damit auseinander, wie das Digitale durch die Verwendung synthetischer Materialien oder neuartiger Druckverfahren in die analoge Welt übertragen werden kann. Die verschiedenen Perspektiven, die von den 22 in der Ausstellung vertretenen KünstlerInnen und kollaborativen Projekten auf das Digitale eingenommen werden, sind daher geprägt von einem grundsätzlichen Interesse, die hybriden Schichten digitaler und physischer Realitäten in ihren unterschiedlichen Ausprägungen unvoreingenommen und kritisch
zu erkunden.

Bereits seit seiner Gründung beschäftigt sich das ZKM mit den aktuellen Entwicklungen in der Medienkunst und beschreibt in seinen Ausstellungen den Einfluss aktueller Technologien auf den Menschen und die Produktion von Kunst. Hybrid Layers steht in der Tradition dieser Ausstellungen und weist zugleich voraus auf das großangelegte
Ausstellungsprojekt Open Codes. Leben in digitalen Welten, mit dem sich das ZKM ab Herbst 2017 den Auswirkungen der Erfassung der Welt durch den digitalen Code widmet.

ZKM | Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe
Lorenzstr. 19
D-76135 Karlsruhe
zkm.de


Presse




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