Daniel Hafner. Bedenken von schlicht Erlebtem


Eingabedatum: 18.05.2012

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Daniel Hafner, 2012/Foto:Bernd Hofbauer

Daniel Hafners Kunst dient der Erforschung unseres Daseins, genauer gesagt der Wahrnehmung unseres Hier-Seins. Dabei stellt der 1979 in der Steiermark geborene Künstler sowohl natürliche als auch technische Phänomene ins Zentrum seiner Arbeit.
In bildnerisch-skulpturalen Werken gelangt der Künstler zu der Überzeugung, dass sich von der formalen Übereinstimmung der Digitalisierung von „Ton“ und „Strich“ auch gemeinsame Eigenschaften dieser Zeichensysteme ableiten lassen. Die dem Ton und die der Gestik zugehörigen Zeichen seien von ähnlicher Art, meint Hafner und transponiert abstrakte Handstudien in vektorielle Computerdarstellungen, um diese wieder ins Handgemachte zurückzuführen und/oder ins Dreidimensionale zu übersetzen.

Daniel Hafners künstlerische Versuchsreihen sind nicht nur in der Lage, uns die komplexen Wirkungsweisen unserer Erscheinungswelt ins Bewusstsein zu rufen. Seine simpel anmutenden Betrachtungsapparate stellen unser Erleben oftmals auch als trügerischen Schein bloß. So kann es geschehen, dass Seh- oder Hörsinn von allen anderen körperlichen Empfindungen getrennt werden, um uns im Rahmen der Ausstellung die gefühlte Illusion einer belebten Landstraße zu vermitteln – nach dem Motto: „Wenn man die Augen zu macht – ist man dort!“

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag: 9 bis 17 Uhr, Samstag 11 bis 15 Uhr
(u. nach Vereinbarung), So und Feiertags geschlossen.

Kiesler Stiftung Wien
Mariahilfer Straße 1B/1, 1060 Wien
F +43 1 5130775-5
kiesler.org

Medienmitteilung




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