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Jubiläums-Rundgang an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig

Programmausschnitt

13.-16. Februar 2014
Eingabedatum: 13.02.2014

Eröffnung: Donnerstag, den 13. Februar 2014, 18 Uhr
Begrüßung:
Prof. Dr. Ana Dimke, Rektorin der HGB
Prof. Arno Rink, Rektor der HGB 1987-1994

Öffnungszeiten der HGB zum Rundgang:
Donnerstag, 13. Februar 2014 18-24 Uhr
Freitag, 14. Februar 2014 11-22 Uhr
Samstag, 15. Februar 2014 11-22 Uhr
Sonntag, 16. Februar 2014 11-20 Uhr

Das gesamte Hochschulgebäude wird auch im Jubiläumsjahr wieder für vier Tage zu einer einzig-artigen Ausstellungsfläche. Zum Jubiläums-Rundgang an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig zeigen Studierende und Meisterschüler aus allen Studiengängen Arbeitsergebnisse aus dem vergangenen Jahr. Zudem sind – vorwiegend im Festsaal und der Galerie – die aktuellen Abschluss-arbeiten der Diplomandinnen und Diplomanden des Wintersemesters zu sehen und zu erleben.
Die Lehrenden und Studierenden der HGB freuen sich auf viele Gäste, anregende Gespräche, Austausch und eine vibrierende Hochschule an diesen besonderen Tagen.

Programmausschnitt des Jubiläums-Rundgangs 2014

Eine fragile Papierinstallation trennt den Lichthof wie einen Vorhang in zwei Teile. „Ohne Titel“ ist die Abschlussarbeit der Diplomandin Zaida Guerrero Casado aus der Klasse für Installation und Raum (Prof. J. Blank). (Lichthof)

„Natürlich kann geschossen werden“ lautet das Motto der Klasse für Typografie (Prof. Günter K. Bose). Fast jedes zweite Opfer von Schusswaffen auf der Welt stirbt durch Kugeln aus einer deutschen Waffe. Der Tod ist ein Meister aus Deutschland, seine Initialen H und K stehen für die schwäbische Waffenfabrik Heckler und Koch, deren Jahresumsatz 2010 bei 640 Millionen Euro lag. Quasi als Selbsterfahrungsgruppe hat die Klasse für Typografie sich an der Waffenproduktion beteiligt und Waffen aus Papier gebaut. (Raum 1.14)

Das 2. Studienjahr Fotografie (Prof. Torsten Hattenkerl) sagt „Herzlichen Dank für Ihr Interesse an der Normung“. Der Titel des Rundgangsprojekts darf als Kommentar zu den derzeitigen Vorgängen in der Bildungspolitik gesehen werden – wenngleich er einer Korrespondenz entstammt, die im Rahmen des Auftrags, künstlerische Interessen um Aspekte und Perspektiven aus anderen Disziplinen zu erweitern, mit dem Deutschen Institut für Normung (DIN) geführt wurde. (Raum 1.1)

Im 3. Semester Buchkunst/Grafik-Design (Prof. Christoph Feist) entstandene Arbeiten zum Thema „teenage bedroom“ werden in der 1. Etage des Ostflügels im Gang rund um Raum 1.26 zu sehen sein.

In der neu gegründeten Klasse „expanded cinema“ von Prof. Clemens von Wedemeyer im umgebauten Raum 2.14 stellen eine Bar, eine Disco, die Projektion einer gemeinsamen Filmübung sowie eine Performance Fragen zur Subjektivität an der Kunsthochschule zwischen sozialem und öffentlichem Raum. (Raum 2.14)

Vom schönen Praktikanten, vom Körper als Akteur in zeitgenössischen Arbeitspraktiken und somit auch vom allgegenwärtigen Begehren im Grafikdesign handeln zwei Poster von Marie Lautsch und Patrick Müller aus der Klasse für Systemdesign (Prof. Oliver Klimpel), die das konzeptuelle Grafikbüro namens „jung+schön“ einführen werden. Das übergeordnete Thema des Klassenprojekts lautet „We shape our tools and thereafter our tools shape us.“ und entstand in Zusammenarbeit mit Mia Frostner und Robert Sollis vom Designstudio EUROPA, London. (Raum 2.23)

In der Klasse für Fotografie im Feld der zeitgenössischen Kunst (Prof. P. Piller) wird in diesem Jahr „250 Jahre Klasse Piller“ gefeiert. Aus diesem Anlass findet eine Klassenausstellung statt, in deren Rahmen eine JUBILÄUMSEDITION mit 21 C-Prints von Studierenden, Prof. Piller und Susanne Huth zu erwerben ist. (Raum 2.6)

„Science is telling us to revolt“ verkündet die Klasse Bildende Kunst (Prof. Helmut Mark). Die Erzählung des Wachstums und das Versprechen vom Wohlstand für alle haben sich nicht erfüllt. In ihren Arbeiten nehmen die Studierenden die zunehmend in der Öffentlichkeit geäußerte Möglichkeit der Revolte als letzten Ausweg in den Blick. (Raum 2.30)

Die Fachklasse für Bildende Kunst (Prof. Astrid Klein) lädt zum italienischen Abend in gediegenem Ambiente. Unter dem Motto „Viva la Contessa! – 20 Jahre Astrid Klein an der HGB“ zeigen die Studierenden aktuell entstandene Arbeiten, in denen nicht selten die Farben Rot, Weiß und Grün auftauchen. Entsprechend italienisch wird der musikalische Rahmen sein. (Raum 2.20)

Die Klasse Intermedia (Prof. Alba D’Urbano) stellt unter dem Motto „Zielvereinbarung – wir empören uns …“ ihren Raum während des Rundgangs modellhaft der Wirtschaft zur Verfügung, um durch effektive Anwendung marktorientierter Strategien und Mehrwerterzeugung Drittmittel für die von der Schuldenbremse betroffene HGB zu generieren. Potentielle Geldgeber und Sponsoren können den Raum kubikmeterweise für die Präsentation ihrer Logos und Produkte nutzen. (Raum 2.32a)

Neben anderen Arbeiten von MeisterschülerInnen der Klasse Malerei/Grafik (Prof. Heribert C. Ottersbach) zeigt die Meisterschülerin Suzan Noesen Zeichnungen in Form einer intimen, interaktiven Installation. (verschiedene Ateliers, 2. und 3. Etage)

„Apfeldusa“, „Pop’n’DanceCorn“, „Kraftwerk“ und „Zwei Nixen“ – in den Ateliers der Klasse für Malerei und Grafik (Prof. Annette Schröter) erwartet die Rundgangsbesucher eine reichhaltige Bildauswahl von aktuellen Werken der Studierenden. (2. Etage)

Externe Ausstellung parallel zum Rundgang
Vom Lauern und Mauern, von Halbzeitpausen und Blaupausen, von Wartehallen und Intervallen handelt die Ausstellung STANDBY von Studierenden des zweiten Studienjahres Medienkunst. Sie erschließt Zwischenräume, die "STANDBY-Momente" vermuten lassen. Dauer: 11. bis 16.02.2014
Ort: HALLE 14 - Zentrum für zeitgenössische Kunst, Spinnereistraße 7, 04179 Leipzig (Mi-So 11-18 Uhr)

Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig
Academy of Visual Arts
Wächterstraße 11
D-04107 Leipzig
Tel. +49 (0) 341 2135 - 133
hgb-leipzig.de

Pressemitteilung



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