"Art-Law-Clinic" in Deutschland gegründet

Hochschulnachrichten

Februar 2018 | Kunstakademie Münster
Eingabedatum: 21.02.2018

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Das weit verbreitete und auch in Münster etablierte Modell einer sogenannten "Law Clinic" mit studentischer Rechtsberatung wird an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) künftig um Hilfe im Kunstrecht erweitert. Die neue "Art-Law-Clinic" wird gemeinsam von der der zivilrechtlichen Abteilung des Instituts für Informations-, Telekommunikations- und Medienrecht (ITM) der WWU sowie der Kunstakademie Münster angeboten.

Jurastudierende höheren Semesters sollen Kunststudierende in rechtlichen Fragen beraten, mit denen diese sich im Rahmen ihrer künstlerischen Tätigkeit konfrontiert sehen. "Die Idee, Kunst-Studierende unter Anleitung in rechtlichen Fragen durch Jura-Studierende zu beraten, ist weltweit einzigartig", betont der Initiator und ITM-Direktor, Prof. Dr. Thomas Hoeren.

Anlass zu dem neuen Angebot, das am 26. Februar mit einer Vortragsveranstaltung offiziell eröffnet wird, ist das sich rasant wandelnde Kunstverständnis in Zeiten der Digitalisierung. So werfen zum Beispiel Bildverkäufe oder der Wunsch nach Werbung für eine Ausstellung mit Motiven des Künstlers auf T-Shirts oder ähnlichem viele Fragen zu Markenrechten auf. "Das kann schnell extrem hohe Schadensersatzforderungen mit sich bringen", erklärt Thomas Hoeren, der auch als Dozent an der Kunstakademie Münster tätig ist.

Angesiedelt ist die neue Einrichtung am ITM auf dem Leonardo-Campus in Münster. Dort werden sich drei Studierende um schriftliche und mündliche Anfragen zum Kunstrecht kümmern. Im Beirat der Art-Law-Clinic sitzen unter anderem Prof. Dr. Nina Gerlach von der Kunstakademie Münster sowie der Rechtsanwalt Norbert Burke.

Darüber hinaus entsteht ein juristischer Leitfaden für Künstler und Kunstvermittler, an dem sich Studierende orientieren können. Ziel ist dabei auch das gegenseitige Verständnis von Kunststudierenden für Jura sowie von Jurastudierenden für Kunst.

uni-muenster.de/art-law-clinic

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