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Open Codes II. Die Welt als Datenfeld

01.09.2018-06.01.2019 | Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe
Eingabedatum: 28.08.2018

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Zach Blas und Jemima Wyman: im here to learn so :)))))), 2017, Four-channel HD Video Installation, HD Video Still, © Zach Blas und Jemima Wymanbilder

»Open Codes II. Die Welt als Datenfeld«: Eröffnungswochenende mit Vermittlungsprogramm
Nachdem in der ersten Phase (20.10.2017-05.08.2018) von »Open Codes« vielfältige Beispiele der Codierung, vom Morse Code bis zum genetischen Code, und deren künstlerische und industrielle Anwendung gezeigt wurden, liegt der Schwerpunkt der zweiten Phase (01.09.2018-06.01.2019) auf der Untersuchung einer Welt, die nicht alleine von Dingen, Worten und Bildern, sondern vor allem von Daten erzeugt, gesteuert und kontrolliert wird. Deswegen heißt die Ausstellung »Open Codes II. Die Welt als Datenfeld«. Sie eröffnet am 01. September 2018 mit einem umfassenden Workshop- und Vermittlungsprogramm sowie mit einer reOPENing Party und hackLOUNGE. Neben den rund 40 Werken, die im Ausstellungsraum neu aufgebaut werden – Höhepunkt ist die Großinstallation »Die Welt als Datenfeld« mit 40 Bildschirmen von Peter Weibel und Christian Lölkes –, werden ab dem 01.09.2018 auf der »Open Codes«-Website code-basierte wissenschaftliche Projekte veröffentlicht. Diese Werke sind ausschließlich online verfügbar.

»Die große Zahl von elektronischen Schnittstellen wie Smartphone, Computer, Fernsehen, Radio, Anzeigetafeln in Büros, Flughäfen, Börse und Bahnhöfen, welche jeden Menschen der westlichen Welt täglich umgeben, zeigt deutlich, dass die Navigation mit Hilfe von Sonne, Mond und Sternen schon seit langem durch satellitengestützte Navigation und andere Instrumente ersetzt wurde. Der Mensch im digitalen Zeitalter richtet sich nach verfügbaren Mobilfunkmasten, sichtbaren Satelliten am Himmel und lässt sich durch Algorithmen zu seinem Ziel leiten. Migranten von heute reisen mit Smartphone anstatt Reisepass: in einer von Codes verwalteten Welt ist es das Passepartout des einundzwanzigsten Jahrhunderts.« - Peter Weibel, künstlerisch-wissenschaftlicher Vorstand des ZKM

Neue Großinstallation: Lichthof wird zum Daten-Hauptbahnhof
Im Lichthof 8 wird die neue Installation »Die Welt als Datenfeld« (Idee und Konzept: Peter Weibel; Programmierung und Realisierung: Christian Lölkes) präsentiert, die uns auf übersteigerte Weise mit Daten auf den zahlreichen Bildschirmen konfrontiert, die uns rund um die Uhr begleiten, vom Flughafen über den Bahnhof bis zur Börse, in der Wohnung und unterwegs. Datenfelder sind omnipräsent: Welche Flugzeuge befinden sich in unserem Luftraum, wie sieht das Netzwetter aus, wie viele Daten fließen gerade durch die Glasfaser im Haus: All diese Informationen sammeln sich auf über 40 Bildschirmen im Lichthof, der damit zum Daten-Hauptbahnhof wird.

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Sa, 01.09.-So, 02.09.2018
Programm Eröffnungswochenende
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Sa, 01.09.2018

Öffnungszeiten der Ausstellung: 14.00-21.00 Uhr

16-18.00 Uhr Open Discussion: Was ist »Open Codes«?
Diskussionsreihe mit ZKM, OK Lab, Entropia e.V., FabLab und Freifunk
OpenHUB, Lichthof 8+9

21-02.00 Uhr N-Polytope
Performance und Eröffnung der Installation
ZKM Subraum

Die Installation ist eine Hommage an die in den 1960er- und 1970er-Jahren entstandenen Polytopes des Komponisten Iannis Xenakis. Die erste seiner revolutionären multimedialen Raumkompositionen wurde im Französischen Pavillon der Expo 67 in Montreal uraufgeführt. Die Neukonfiguration für den ZKM Subraum besteht aus 126 starken LED-Lampen und vielen winzigen Lautsprechern, die über den gesamten Raum verteilt sind. Aufgehängt sind sie an einer geometrischen »Regelfläche« aus dünnen Flugzeugkabeln, wodurch eine Licht- und Klangumgebung entsteht, die fortwährend zwischen Ordnung und Unordnung pendelt.

18-02.00 Uhr reOPENing Party
hackLOUNGE & Party, offen für alle
Foyer

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So, 02.09.2018

Öffnungszeiten der Ausstellung: 11.00-18.00 Uhr

11-13.00 Uhr Feinstaubsensor Workshop
Anmeldung via zkm.de, OpenHUB

Feinstaub und Open Data? Das OK Lab Karlsruhe organisiert einen Workshop, bei dem die TeilnehmerInnen einen DIY-Feinstaub-Sensor bauen und den Feinstaubmessungen in Karlsruhe auf die Spuren gehen. Der Sensor wurde in Stuttgart entwickelt und dort wird auch die Datenbank betrieben. Mit über 3000 Sensoren ist das Projekt inzwischen eines der größten Sensornetzwerke, das von freiwilligen Citizen Scientists betrieben wird. Um SensorpatIn zu werden, muss man nur die Bauteile besorgen, die Bauanleitung befolgen und dem Projekt den Standort mitteilen, dann werden die Messwerte auf der Weltkarte dargestellt und sind als Open Data verfügbar.

14-16.00 Uhr Datenanalyse-Workshop (ganz ohne Programmierkenntnisse)
Anmeldung via zkm.de, OpenHUB

Wie viele Schulen pro Einwohner hat die Südstadt? Wo ist Karlsruhes grünster Stadtteil? Wie groß ist die Schere zwischen Arm und Reich? Und wie hat das eigene Viertel gewählt? Die Workshopgruppe wirft einen Blick in verschiedenste Daten aus der Stadt und erstellt gemeinsam Analysen mit einfachen, kostenlosen Tools – ganz ohne Programmierkenntnisse.

15-17.00 Uhr Aktionsführung »Hinter den Kunstwerken von Open Codes II«

Am Beispiel einiger Werke der Ausstellung beleuchten die TeilnehmerInnen verschiedene technische Aspekte der digitalen Welt: Algorithmen, Visualisierung, Prozessoren etc.

Referent: Dr. Andreas Kugel, Informatiker
In Kooperation mit dem OK Lab Karlsruhe

16-18.00 Uhr ACKERlab - Let's plant and code together
Ackerspace

Wie lassen sich Pflanzen und Codes vereinen? In diesem Workshop wird mit verschiedenen Gewächsen und Mini-Computern experimentiert.


/////// / |< ||| | ZKM | Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe
Lorenzstr. 19, D-76135 Karlsruhe
zkm.de

Presse




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