High-cycle Fatigue

Bitte prüfen Sie die aktuellen Öffnungszeiten | Künstlerhaus Bremen
Eingabedatum: 21.02.2020

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Abb./Ill: Fermín Jiménez Landa: Untitled (Sumatra), 2019 (Videostill)bilder

Die Gruppenausstellung High-cycle Fatigue präsentiert Arbeiten, die sich mit Ökonomien und Produktionszyklen in Bezug auf Technologie, Natur und Mensch auseinandersetzen. Der Titel der Ausstellung verweist auf die Ermüdung eines Materials nach seiner vielfachen Verwendung, kann aber auch metaphorisch als Ermüdung unserer selbst oder der Natur in den hochfrequenten Zyklen des Kapitalismus verstanden werden.
Aus unterschiedlichen Perspektiven und in verschiedenen Medien untersuchen die ausgewählten Arbeiten von Gillian Brett, Lisa Herfeldt, Fermín Jiménez Landa, Grażyna Roguski, Beny Wagner und Sara Wahl das Spannungsfeld zwischen Fortschrittsglauben und Ressourcenknappheit, zwischen Gestaltungswillen und Grenzen der Kompetenz. Die Arbeiten erforschen Verknüpfungen zwischen Computer- und Lebensmitteltechnologie, Landwirtschaft und Wahrnehmung, der visuellen Sprache des Modedesigns und den historischen Produktionsbedingungen der Baumwollindustrie sowie zwischen Körpern und den Spuren, die sie im Material hinterlassen. Sie spielen – sowohl formal als auch in ihrer Materialität – mit dem Verhältnis von Konsum und Produktion, von Gestaltung und Abnutzung und deren Auflösung.

Kuratiert von Nadja Quante


RAHMENPROGRAMM

Mittwoch, 18. März, 18 Uhr
Kuratorinnenführung mit Nadja Quante

Mittwoch, 15. April, 18 Uhr
Führung durch die Ausstellung mit Julika Wagner

Sonntag, 19. April, 15 Uhr
hosen – Performance von Grażyna Roguski


// English version //

The group exhibition High-cycle Fatigue presents works that examine economies and production cycles in regards to technology, nature and human beings. The title of the exhibition refers to the fatigue of a material after its multiple use, but can also be understood metaphorically as our own fatigue or a fatigue of nature in the rampant cycles of capitalism. From different perspectives and in different media, the selected works by Gillian Brett, Lisa Herfeldt, Fermín Jiménez Landa, Grażyna Roguski, Beny Wagner and Sara Wahl examine the tensions between faith in progress and scarcity of resources, between creative will and limits of competences. The works exploreentanglements between computer and food technology, agriculture and perception, the visual language of fashion design and the historical conditions of production in the cotton industry as well as between bodies and the traces they leave in the material. They play – both formally and in their materiality – with the relation between consumption and production, design and wear and their suspension.

Curated by Nadja Quante


ACCOMPANYING PROGRAM

Wednesday, 18 March, 6 pm
Curator’s Tour with Nadja Quante

Wednesday, 15 April, 6 pm
Guided Tour through the exhibition with Julika Wagner

Sunday, 19 April, 3 pm
hosen – Performance by Grażyna Roguski


Künstlerhaus Bremen
Am Deich 68/69
D-28199 Bremen
www.kuenstlerhausbremen.de


Presse




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