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Notions of Identity

Stipendiat:innen präsentieren Werke zu Formen und Konstruktionen von Identitäten

6. 11. - 18. 12. 2021 | HALLE 14 - Zentrum für zeitgenössische Kunst, Leipzig
Eingabedatum: 02.11.2021

Notions of Identity

Alisa Kossak, On Display - Fragments, Fotografie, 2021 © Alisa Kossakbilder


Nachdem die Ausstellung „Notions of Identity“ im September bereits ihre Premiere in Thessaloniki feierte, ist sie ab dem 6. November in der HALLE 14 zu sehen. Zur Eröffnung am 5. November gibt es zwei Lecture Performances: Ausschnitte der Videoarbeit „Manifesto of Transformation“ der Leipziger Autorin Klara Charlotte Zeitz werden live gemeinsam mit der Dragkünstlerin NOVIR und der Sprecherin Paulina Henze umgesetzt. Der griechische Autor Marios Chatziprokopiou präsentiert seine „Schrebermaschine“.

Zeitz (DE) und Chatziprokopiou (GR) waren im vergangenen Jahr zusammen mit den beiden Künstlerinnen Aikaterini Gegisian (GR) und Alisa Kossak (DE) die vier Stipendiat:innen des interdisziplinären Austauschprogramms Thessaloniki – Leipzig , das die HALLE 14 seit 2017 jährlich gemeinsam mit dem Goethe-Institut Thessaloniki und dem Literaturmagazin Edit organisiert. Erstmalig stellen dieses Jahr alle Stipendiat:innen eines Jahrgangs zusammen aus. Gemeinsam haben ihre Arbeiten die Frage nach der Konstruktion von Identitäten und damit verbundenen Begriffen und Kategorien, wie Geschlecht und Nationalität.

Die griechische Künstlerin Aikaterini Gegisian entwickelt mit „Exercises in Speaking Out, Volume 1 (Nude)“ einen Dialog zwischen Aktbildern aus griechischen Lifestyle-Magazinen der 1990er Jahre und ostdeutscher Erotika. Dabei erforscht sie die Rolle der Fotografie bei der Darstellung des nackten Körpers und der Sexualität als Zeichen des Fortschritts.

Inspiriert von anti-ödipalen Lesarten der Memoiren Dr. Daniel Paul Schrebers (1842-1911), greift Marios Chatziprokopious Arbeit „Sohn und Frau Gottes: Auf dem Weg zu einer Fabrik der Stimmen“ die vielschichte Rezeption des Buches auf und verbindet Schrebers Bericht mit geschlechtsspezifischem, autobiographischem Material. Dabei wird besonders die Vielstimmigkeit in Schrebers Kopf fokussiert, ausgelöst durch seine Schizophrenie und Wahnvorstellungen, die ihn dazu veranlassten nach einer Geschlechtstransformation zu streben.

Alisa Kossak beschäftigt sich in ihrer künstlerischen Praxis mit den Formen und Bedingungen der Kunstpräsentation und Rezeption. In Ihrer Arbeit „On Display — Fragments“ widmet sie sich den visuellen Ähnlichkeiten von Ausstellungsdesign und Warenpräsentation. Durch eine Gegenüberstellung in Bildpaaren macht sie sichtbar, dass in beiden Fällen Objekte auf spezifische Weise inszeniert werden.

Klara Charlotte Zeitz untersucht in ihren installativen Arbeiten die Frage nach Strategien des Gehör-Verleihens aus einer primär emanzipatorischen, globalen und „weiblichen“ Perspektive. In Videos und Schriftzügen werden die Rezipient:innen mit verschiedene Stimmen und Emotionen konfrontiert, deren universelle Erfahrung sie mit einschließt und einen Dialog herstellen soll.

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FAKTEN:

Austellung: Notions of Identity
Laufzeit: 6. November bis 18. Dezember 2021
Eröffnung: 5. November 2021, 19 Uhr, mit Lecture Performances von Klara Charlotte Zeitz & Marios Chatziprokopiou
Teilnehmende: Marios Chatziprokopiou, Aikaterini Gegisian, Alisa Kossak, Klara Charlotte Zeitz


HALLE 14 — Zentrum für zeitgenössische Kunst
Leipziger Baumwollspinnerei, Spinnereistr. 7, 04179 Leipzig
www.halle14.org

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