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Skulpturenprojekt Hoeschplatz

Eingabedatum: 30.07.2011

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Unter reger Beteiligung der Dürener Bevölkerung weihte am 27. Juli 2011 die Ministerin für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen Ute Schäfer das "Skulpturenprojekt Hoeschplatz" des Leopold-Hoesch-Museums & Papiermuseums Düren ein. "Im Zentrum von Düren hat sich ein ganz besonderer Ort entwickelt. Gemeinsam mit dem modernen Neubau des Architekten Peter Kulka, dem Papiermuseum und dem neuen Skulpturenprojekt Hoeschplatz ist ein neues urbanes Kulturforum im Herzen der Stadt entstanden", so Schäfer. Zu diesem Anlass begrüßten das Leopold-Hoesch-Museum & Papiermuseum Düren ca. 400 Bürgerinnen und Bürger, die den neu gestalteten Hoeschplatz in Augenschein nahmen.

Skulpturenprojekt Hoeschplatz

Das von Dr. Renate Goldmann konzipierte Projekt sieht drei Standorte vor. Zentrale Bedeutung kommt hierbei Ulrich Rückriems Arbeit "Ursprung" (2011) zu, die unmittelbar vor dem Leopold-Hoesch-Museum positioniert ist. Das Gebräch aus dem Steinbruch Anröchte und sein sprödes Material bilden einen wirkungsvollen Kontrast zu dessen neobarocker Fassade. Ulrich Rückriem (*1938), der als "Ankerkünstler" für die Stadt Düren und ihre Museen agiert, kehrt mit dieser beeindruckenden Skulptur an den Ort seiner ersten musealen Einzelschau von 1964 zurück.

Der belgische Künstler Sven ´t Jolle (*1966) ist mit der Außenskulptur "Reclining Crates (cups against exploitation)" (2010) vertreten. Bestehend aus aneinander gereihten Kisten lädt diese den Betrachter zum Verweilen ein. Die Skulptur in Form eines liegenden Arbeiters rührt aus der intensiven Beschäftigung des Künstlers mit Vertretern des Rheinischen Expressionismus und der Gruppe der Progressiven und rekurriert somit auf lokale künstlerische Traditionen.

Darüber hinaus ermöglicht das neue Museumsumfeld einen Standort für temporäre Außenskulpturen zwischen Leopold-Hoesch-Museum und Papiermuseum Düren, genannt "Hoesch-Skulptur". Hierdurch visualisiert sich auch die bereits bestehende inhaltliche Verbindung der beiden Museen. Erste Gelegenheit bietet hierfür das aktuelle Ausstellungsprojekt "Summer of Paper": Wolfgang Heuwinkel (*1938) platziert seine Arbeit "Pulp" (2011) an diesem für das institutionelle Selbstverständnis so bedeutenden Ort.

Abbildung: Detailansicht "Skulpturenprojekt Hoeschplatz": Ulrich Rückriem, Ursprung, 2011

Leopold-Hoesch-Museum
& Papiermuseum Düren
Hoeschplatz 1
52349 Düren
Tel. +49 (0) 2421 252558
leopoldhoeschmuseum.de

Medienmitteilung


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