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Mawi - ein Portrait über das britische Schmuckdesign-Label

London


Eingabedatum: 30.09.2013

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Das britische Schmucklabel Mawi inszeniert erfolgreich Schmuck in bühnenreifer Opulenz, inspiriert von ethnischer Sinnlichkeit, Traditionen und der Urbanität Londons. Von der indischen Designerin Mawi und ihrem britischen Ehemann gegründet, steht die Marke Mawi für innovativen Schmuck mit einer selbstbewussten Aussage, die sich klar gegen den Mainstream stemmt und gerade deshalb erfolgreich ist.

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Als Tochter eines Diplomaten erhielt die Inderin Mawi früh Einblick in die ethnischen Besonderheiten einzelner Länder rund um den Globus. Von ihrer Familie gefördert, erkannte sie bald ihr schöpferisches Potential, versuchte sich in Handarbeitstechniken und fand schließlich den Weg nach Neuseeland, um am Auckland Institute of Technology Modedesign zu studieren. Nach ihrem Abschluss ging sie nach London und war sofort fasziniert von der britischen Metropole. Gemeinsam mit Ehemann Tim, Sohn eines Antiquitätenhändlers, machte Mawi sich 2002 mit dem gleichnamigen Schmucklabel selbständig. 2003 präsentierte sie ihre erste Schmuck- und Handtaschen Kollektion anlässlich der Londoner Fashion Week und traf ins Schwarze. Renommierte Kaufhäuser wie Selfridges und Liberty kauften Mawis Kreationen und legten den Grundstein für den weltweiten Erfolg der Marke.

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Design auf hohem Niveau oder Edelkitsch? Die beiden von Mawi lancierten Schmucklinien sind durchaus streitbar, orientieren sich an unterschiedlichen Inspirationsquellen und wagen Stilbrüche, die teilweise verstörend wirken, aber immer zurück zum ästhetischen Ansatz ihrer Schöpferin finden.

Die Preziosen der "Heirloom - Kollektion" sind verspielt, üppig und scheinen mit einer Patina überzogen, die sie wie alte Erbstücke erscheinen lässt. Schimmernde Swarovski - Kristalle eingearbeitet in filigrane Armbänder und pompöse Colliers in edler Farbigkeit prägen das Bild und verströmen einen Hauch von Bloomsbury und Belle Epoque. "Heirlroom" - eine Hommage an britische Traditionen.

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"Costume Luxe", die zweite Kollektion, bildet dazu einen interessanten Kontrast. Halsketten und Ringe, konstruiert aus Hexagonen, Quadern und Zylindern, lassen an moderne Architektur und Industrie-Design denken. Viele von ihnen geben sich gewollt trashig, protzen mit metallischer Massivität und gewichtigen Steinen, die das Wort Klunker ins gedankliche Spiel bringen. Auf den ersten Blick scheint die Grenze zum Kitsch überschritten, doch bei genauer Betrachtung wird hinter der "goldigen" Oberflächlichkeit der Schmuckobjekte eine Präzision sichtbar, die ein klares Statement zum Design setzt. "Costume Luxe" ist geschmiedete, progressive Urbanität, beeinflusst vom Punk Londons. So verschieden die Schmucklinien auch sind, ethnische Elemente aus Mawis Heimat finden sich in beiden Kollektionen wieder.

Die extravaganten Schmuckstücke können direkt im Online-Shop des britischen Labels erworben werden, in Deutschland sind sie beispielsweise bei EMEZA erhältlich. Schmuckkreationen von Mawi bekennen sich zu Stilbrüchen und sind streitbar. Perfekt für Frauen, die souverän einen Stil vertreten, der in seiner Reduktion die ideale Bühne für den Auftritt eines Designerstücks von Mawi schafft.

Beitrag bereitgestellt durch emeza.de




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