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Collide@CERN Ars Electronica Award geht an Semiconductor (UK)

Collide@CERN Ars Electronica Award

Ars Electronica Award

Der Collide@CERN Ars Electronica Award geht in diesem Jahr an Ruth Jarman und Joe Gerhardt, ein englisches Künstlerduo, das unter dem Namen Semiconductor auftritt. In den kommenden Monaten werden die beiden eine zweimonatige Residency am CERN antreten, dem weltgrößten Forschungszentrum für Teilchenphysik in Genf. Im Anschluss steht dann ein einmonatiger Aufenthalt am Ars Electronica Futurelab in Linz auf dem Programm. Im Rahmen ihrer Residency werden Gerhardt und Jarmann an einer digitalen Installation arbeiten, die sich mit der Beschaffenheit und unserer Wahrnehmung der Welt beschäftigt. Darüber hinaus stellen sie die Frage, wie wissenschaftliche Werkzeuge und Entdeckungen aus dem Bereich der Teilchenphysik unsere Wahrnehmung der Natur beeinflussen.

Über Semiconductor

Semiconductor, das sind Ruth Jarman und Joe Gerhardt, ein Künstlerduo aus England. In ihren künstlerischen Arbeiten beschäftigen sie sich mit der grundlegenden Beschaffenheit unserer Natur und wie wir diese durch die „Augen“ der Wissenschaft wahrnehmen bzw. wie diese unsere Wahrnehmung der Dinge beeinflusst. Ihr einzigartiger Zugang wurde bereits mehrmals ausgezeichnet und mit diversen Stipendiums-Programmen ausgezeichnet: So erhielten Sie 2012 den Samsung Art + Prize für neue Medien, ein Smithsonian Künstler-Forschungsstipendium sowie ein NASA Raumforschungs-Stipendium. Ihre Ausstellungen und Screenings wurden bereits im House of Electronic Arts in Basel, bei FACT in Liverpool, im ArtScience Museum in Singapur, im San Francisco Museum of Modern Art, in der Royal Academy of Arts in London, beim Sundance Film Festival in Utah und beim Film-Festival in Rotterdam gezeigt. Ihre Arbeiten Magnetic Movie und Brillian Noise sind fixer Bestandteil der Sammlung des Hirshhorn Museum in Washington DC und dem Centre Pompidou in Paris/Frankreich.

Jury und Entscheidungsprozess

Monica Bello (ES), Michael Doser (AT), Horst Hörtner (AT), Gerfried Stocker (AT) und Mike Stubbs (UK) bildeten die Collide@CERN Ars Electronica Award Jury. Nach Sichtung aller Einreichungen entschieden sie sich für das englische Künstlerduo Semiconductor (Ruth Jarman und Joe Gerhardt). als GewinnerInnen des internationalen Wettbewerbs. Die beiden erwartet nun eine vollständig finanzierte zweimonatige Residency am CERN in Genf, gefolgt von einem Monat im Ars Electronica Futurelab in Linz. Kerstin Ergenzinger (DE) and Antje Greie-Ripatti (DE) wurden mit Honorary Mentions bedacht. 161 Einreichungen aus 53 Ländern wurden von der Jury gesichtet. Die Gewinner bewiesen bei ihren früheren Arbeiten bereits viel Sinn für Gedankenspiele und komplexe Sachverhalte. bei denen Sie verschiedene Phänomene in konkrete, oftmals wunderschöne Formen verbrachten.

Collide@CERN Ars Electronica Award

Gemeinsam mit sieben Kunst- und Kultureinrichtungen, CERN und der ESO (European Southern Observatory) startete Ars Electronica im Dezember 2014 eine internationale Initiative: Das European Digital Art and Science Network, das KünstlerInnen die Chance auf einen Aufenthalt beim CERN, bei der ESO und am Ars Electronica Futurelab eröffnet. Den Gewinnerinnen und Gewinnern des Collide@CERN Ars Electronica Award bietet CERN als internationales Kompetenzzentrum für physikalische Grundlagenforschung Raum für Inspiration und Entwicklungsmöglichkeiten um neue künstlerische Ansätze zu entdecken und diese im Anschluss weiterzuentwickeln. Nach dem Aufenthalt am CERN folgt eine einmonatige Residency am Ars Electronica Futurelab in Linz, welch welche die Umsetzung der am CERN generierten Ideen und Projekte zum Ziel hat.

Ars Electronica Linz GmbH
Ars-Electronica-Straße 1
4040 Linz/Austria
www.aec.at



Presse





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