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Infotag zum Diplomstudium „Mediale Künste“ an der Kunsthochschule für Medien Köln (KHM)

5. Dezember 2018 | 10 bis 21 Uhr | Aula der KHM
Eingabedatum: 03.12.2018

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Filmstill/Foto Marxt/KHM: „Imperial Valley (cultivated run-off)" von Lukas Marxt (2018, 14 Min.)bilder

Infotag zum Diplomstudium „Mediale Künste“ an der Kunsthochschule für Medien Köln (KHM)
für Bewerber*innen für das Wintersemester 2019/20
Mittwoch, 5. Dezember 2018, mit einem Programm von 10 bis 21 Uhr, Aula der KHM
Filzengraben 2, 50676 Köln, Eintritt frei


Alle, die sich für das Studium und/oder eine Bewerbung für das WS 2019/20 an der KHM interessieren, sind herzlich willkommen!
Der Infotag zum Diplomstudium "Mediale Künste" bietet einen breit gefächerten ersten Einblick in Ziele und Möglichkeiten eines Studiums an der Kunsthochschule für Medien in 9 Semestern (grundständig, Diplom1) oder 4 Semestern (postgradual, Diplom 2).

Das Programm umfasst Studienberatung, Besichtigungen, Gespräche mit Lehrenden und Projektbeispiele von Studierenden.
- 10-12 Uhr, Aula, Filzengraben 2: Allgemeine Studienberatung zu den Diplomstudiengang "Mediale Künste" (in 9 oder 4 Semestern)
- 13-14.30 Uhr, Treffpunkt Innenhof Filzengraben 2: Offene Studios und Ateliers der KHM – rund um den Filzengraben
- 15-18 Uhr, Aula, Filzengraben 2: Gespräch mit Lehrenden und Studierenden: Präsentationen aus unterschiedlichen Lehrgebieten; mit Projektbeispielen aus dem interdiziplinärem Studium der "Medialen Künste" in der Aula, Filzengraben 2
- 19 Uhr, Aula, Filzengraben 2: KHM-Heimspiel Spezial EXPERIMENTALFILM: Prof. Matthias Müller und Daniel Burkhardt präsentieren Debütfilme von KHM-Absolvent*innen im Bereich Experimentalfilm und zeigen u. a. „One Hour Real“ von Miriam Gossing und Lina Sieckmann (2017, 12 Min.), der sich mit dem Freizeitphänomen der Real Life Escape Games beschäftigt und bei den Kurzfilmtagen Oberhausen 2017 uraufgeführt wurde, und „Imperial Valley (cultivated run-off)" von Lukas Marxt (2018, 14 Min.) über die industrielle Landwirtschaft und das Bewässerungssystem in der Sonora-Wüste Kaliforniens, der in diesem Jahr bei der Berlinale seine Premiere
feierte.

Das Studium als offener Prozess – die Kunsthochschule für Medien Köln (KHM) bietet unter dem Titel "Mediale Künste" ein anspruchsvolles Projektstudium an, das jedem Studierenden die freie Wahl und individuelle Kombination von künstlerischen Schwerpunkten ermöglicht. "Mediale Künste" kann an der KHM in 9 Semestern (grundständig / Diplom 1) oder in 4 Semestern (postgradual, Diplom 2) studiert werden.
Im Zentrum des Diplomstudiums steht die individuelle Entwicklung von künstlerischen Projekten, bei denen die Studierenden durch Professor*innen, künstlerisch-wissenschaftliche und technische Mitarbeiter*innen fächerübergreifend betreut und unterstützt werden. Die studentische Arbeit findet in den Ateliers, Studios und Laboren der KHM statt, die über eine hochwertige, an der Vielfalt der Lehrgebiete orientierte Ausstattung verfügen. Die Verbindung der künstlerischen Praxis mit kunst- und medientheoretischen Diskursen, mit filmwissenschaftlichen Analysen sowie ästhetischen, philosophischen und technischen Fragestellungen ist Bestandteil des Studiums, der Lehre und der Forschung.
Als mögliche Schwerpunkte im Studium seien alphabetisch und exemplarisch genannt: • Animation / 3D-Animation / Games • Bildgestaltung / Kamera / Montage • Experimenteller Film / Videokunst • Experimentelle Informatik / Code / Netzkunst • Klangkunst / Sound • Künstlerische Fotografie • Kreatives Produzieren / TV-Formate / Live-Regie • Kunst- und Medienwissenschaften / Queer Studies
• Kunst im öffentlichen Raum / Installation / Performance • Literarisches Schreiben / Drehbuch / Dramaturgie • Regie für Spiel- und Dokumentarfilm

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Mithu M. Sanyal (Foto Regentaucher)

Vortrag über Chancen, Gefahren & vor allem Aussichten einer Debatte
Mithu M. Sanyal: #metoo & what to do
)

13. Dezember 2018, 19 Uhr, Aula Filzengraben 2, Kunsthochschule für Medien Köln (KHM)

Die Auseinandersetzung über sexuelle Grenzüberschreitungen und Sexismus, die unter dem Hashtag #metoo begonnen und seitdem immer weitere Kreise gezogen hat, stellt die grundlegenden Fragen: Wie wollen wir in dieser Gesellschaft zusammenleben? Welche Rolle spielt Geschlecht? Was sind sexuelle Grenzüberschreitungen? Und wo fangen sie an? Was ist „gute“ Sexualität?

Dass diese Antworten keineswegs immer einfach sind, zeigen die Reaktionen von rechts und links. Und auch die Feminismen vertreten keineswegs alle dieselbe Position, wie an dem offenen Brief von Catherine Deneuve und 99 weiteren französischen Kulturschaffenden oder dem Buch von Svenja Flaßpöhler „Die Potente Frau“ deutlich wird. Was sagt uns die Debatte? Was können wir daraus lernen? Und wie geht es jetzt weiter?

Dr. Mithu M. Sanyal ist Autorin, Kulturwissenschaftlerin und Journalistin. Für ihre Hörspiele und Feature erhielt sie dreimal den Dietrich Oppenberg Medienpreis. Arbeit für WDR, SWR, Deutschlandfunk, BpB, MISSY Magazine, SPEX, Konkret, Vice etc. Sie hat eine regelmäßige Kolumne in der taz.

Kunsthochschule für Medien Köln (KHM)
Academy of Media Arts Cologne
Peter-Welter-Platz 2
50676 Köln

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