Zin Taylor „Creative Writing“

4. 03. - 7. 05. 2017 | Westfälischer Kunstverein
Eingabedatum: 06.03.2017

Werkabbildung

Installationsansicht „Five Units of Haze“, Oakville Galleries, Kanada, 2016 | Courtesy der Künstler und Supportico Lopez, Berlin | Foto: Zin Taylorbilder

Der kanadische Künstler Zin Taylor (*1978, Calgary) hat ein ausgeprägtes Interesse am Erzählen von Geschichten. In seiner bildhauerischen Praxis verfolgt er daher Fragen danach, wie Ideen und Gedanken eine Form finden, wie sie sich in Objekten materialisieren können. Zin Taylor wird den Westfälischen Kunstverein mit einer Einzelausstellung bespielen, die weit mehr als nur den Sehsinn anspricht und sich dabei an den architektonischen Gegebenheiten vor Ort orientiert. Zeichnungen, die sich über alle Wände des Ausstellungsraumes erstrecken, bilden das Narrativ und werden ergänzt durch filigrane Mobiles sowie eine Audioarbeit. Leiten lässt sich Taylor dabei vom Genre des „Kreativen Schreibens“, dem hippiesken Vetter der Literatur, wie der Künstler selbst sagt.

Zum Ende der Ausstellung erscheint das Künstlerbuch „Void Flowers, Vol. 2“ (hg. von Bywater Bros. und Westfälischer Kunstverein).
Zin Taylor lebt und arbeitet in Paris. Die Ausstellung wird kuratiert von Kristina Scepanski.

Westfälischer Kunstverein
Rothenburg 30
48143 Münster
westfaelischer-kunstverein.de

Presse








Daten zu Zin Taylor:

- art basel miami beach, 2014

- online Biennale 2013

Weiteres zum Thema: Zin Taylor



Zin Taylor


Unter dem Titel "The Units/Die Einheiten" präsentiert die Ursula Blickle Stiftung unter dem Titel „The Units“ die erste Überblicksausstellung des in Brüssel lebenden kanadischen Künstlers Zin Taylor (*1978).

International bekannt geworden ist er durch seine aufwändigen Installationen, die Elemente von Performance und Skulptur mit Zeichnung, Malerei und Video zusammenbringen. Ein wesentlicher Bestandteil Taylors facettenreicher Arbeit ist die Narration. Seine Geschichten sind oft der Populärkultur, d.h. der Underground-Musikszene und den Mythen der Kunst entnommen. In der Arbeit
Put Your Eye In Your Mouth: a conversational documentary recording Martin Kippenberger´s Metro-Net Station in Dawson City, Yukon (2007) und The Crystal Ship (2008) nimmt er die Vermächtnisse von zwei Konzeptkünstlern als Ausgangspunkt. Der Künstler beschreibt diese Arbeit als „eine journalistische Erzählung, die die visuelle Arbeitsweise von Marcel Broodthaers als kontextuellen Rahmen verwendet, um eine Reihe von Wahrzeichen eines Viertels in Antwerpen zu interpretieren“. Journalismus, Forschung, Geschichtenerzählen, sowohl das gesprochene als auch das geschriebene Wort spielen eine entscheidende Rolle in Taylors Arbeit. Er gehört einer Generation von Künstlern an, für die der gewandte Umgang mit Sprache, auf theoretischer wie literarischer Ebene eine wesentliche Komponente ihrer künstlerischen Identität geworden ist. Viele seiner Installationen werden von Publikationen und/oder Künstlerbüchern begleitet – so auch in dieser Ausstellung. Die von ihm gestalteten Poster kündigen das Kunstwerk oder das Projekt als „Event“ an.

In den letzten Jahren scheint Taylors Arbeit abstrakter, oder vielleicht genauer ausgedrückt, absoluter geworden zu sein. Werke wie The Wishing Well, White Pearl Sunshine Summoning Charm oder The Flute of Sub (eine Videoinstallation und eine Skulptur, die 2009 in einer Gruppenausstellung der Ursula Blickle Stiftung zu sehen war), alle aus dem Jahr 2007, deuten bereits auf das umfassende Anliegen von The Bakery of Blok (2009) und die Arbeiten, die daraus hervorgegangen sind hin. Sie beschäftigen sich mit der grundsätzlichen Befragung der Geheimnisse der skulpturalen Form. Hier zeigt sich das schon lange bestehende Interesse des Künstlers an den Traditionen des Handwerks, den scheinbar archaischen Praktiken der Gestaltung und der manuellen Produktion: die „klassische“ Bildhauerei, oder die Verwendung „klassischer“ skulpturaler Elemente wird – egal in welchen Mischformen sie auftaucht – zum bevorzugten Medium der programmatischen Erforschung eines der größten Rätsel der Kunst: Wie entsteht Form? Wie entsteht ein Kunstwerk? Wie wächst die Kunst? Der Titel der Ausstellung, The Units / Die Einheiten ist bereits eine Anspielung auf die nicht weiter reduzierbaren, wesentlichen Bausteine einer Plastik. Diese sind zum einen die Einheiten von Materie – Taylors Kunst wird tatsächlich immer „materialistischer“ – und zum anderen sind es die Zeiteinheiten. Im Erscheinen der skulpturalen Form als ein Wunder modularer Zauberei, die sich ihren Weg durch die architektonisch unterschiedlichen Räume der Ursula Blickle Stiftung bahnt, entfalten sich diese Einheiten als Erzählung.

Kurator: Dieter Roelstraete, Museum van Hedendaagse Kunst, Antwerpen

Abbildung: ZIN TAYLOR, White Pearl Sunshine Summoning Charm, Filmstill, 2007
Courtesy Galerie VidalCuglietta, Brüssel

Öffnungszeiten während der Ausstellungen
Mittwoch 14 - 16 Uhr
Sonntag 14 - 18 Uhr sowie nach Vereinbarung

Ursula Blickle Stiftung
Mühlweg 18
76703 Kraichtal-Unteröwisheim
Tel +49 (0) 7251-60 91 9
ursula-blickle-stiftung.de

BiennaleOnline Artist'List


BiennaleOnline Artist List Announced


Emerging artists of the future are announced today
The online platform ART+ (www.artplus.com) announces 180 of the most promising emerging artists chosen by 30 world-leading curators. A streamed selection of the artist’s work, including rising stars from across the globe, will be shown on the BiennaleOnline exhibition that opens 26 April 2013.

International Curatorial Team

The team consists of leading international curators who are affiliated with prestigious museums such as the Guggenheim Museum in New York, Palais de Tokyo in Paris, the Serpentine Gallery in London, Museum of Modern Art in Stockholm, Museum of Modern Art in Warsaw, SMAK in Ghent, Leeum Samsung Museum of Art in Seoul, the Museum of Contemporary Art in Tokyo, the National Gallery of Canada in Ottawa, the MAC in Hornu, the Museum of Contemporary Art in Detroit, and the Jewish Museum in New York. The participating curators are:
Rodrigo Alonso (Argentina), Laurent Busine (Belgium), Iara Boubnova (Bulgaria), Adriano Pedrosa (Brazil), Josée Drouin-Brisebois (Canada), Gerardo Mosquera (Cuba), Rebecca Lamarche-Vadel (France), Martin Germann (Germany), Katerina Gregos (Greece), Chang Tsongzung (Hong Kong), Vincenzo de Bellis (Italy), Ranjit Hoskote (India), Gideon Ofrat (Israel), Javier Hontoria (Spain), Yuko Hasegawa (Japan), Hyunsun Tae (South Korea), Cuauhtémoc Medina (Mexico), Elena Sorokina (Russia), Nataša Petrešin-Bachelez (Slovenia), Lorenzo Benedetti (Netherlands), Joanna Mytkowska (Poland), Daniel Birnbaum (Sweden), Giovanni Carmine (Switzerland), Manray Hsu, (Taiwan), Fulya Erdemci (Turkey), Catherine David (UAE), Hans Ulrich Obrist (UK), Nancy Spector (USA East), Jens Hoffmann (USA West).The 30 leading curators selected five artists each, with a minimum of two from their own country. The number of works per artist was unlimited and the curators chose at least one piece from each of

the following categories

: photography, new media, installation, performance, and traditional media (painting, drawing, sculpture).Gong Muse

The list of artists selected to take part in Jan Hoet's BiennaleOnline 2013 are:

Meriç Algün, Ringborg Edgardob Aragon, Francesco Arena, Marcela Armas, Ed Atkins, Niclas Bacal, Guy Bar Amotz, Wojciech Bąkowski, Eduardo Basualdo, Stefania Batoeva, Atul Bhalla, Beni Bischof, Rossella Biscotti, Lucas Blalock, Katinka Bock, Gwenneth Boelens, Thomas Bogaert, Pawet Bownik, Veronica Brovall, Michal Budny, Sophie Bueno Boutellier, Giuseppe Campuzano,Nina Canell, Francesco Cavaliere, Tony Chakar, Rosa Chancho, Alejandro Chaskielberg, Jeanette Chávez, Chieh-Jen Chen, Wei Chen, Paolo Chiasera, Vaast Colson, Sarah Conoway, Michael Dean, Koenraad Dedobbeleer, Raphaëlle de Groot, Edith Dekyndt, Virginia De Medeiros, Liz Deschenes, Jessica Dickinson, Aleksandra Domanovic, Eitan Efrat, Nezaket Ekici, Charlie Engman, Ruth Ewan, Sirah Foighel Brutmann, Linda Fregni, Nagler Leyla Gediz, Mariam Ghani, Babak Golkar, Kristin Grey Apple, Meta Grgurevič, Osang Gwon, Hadley+Maxwell, Petrit Halilaj, Susan Hefuna, Thomas Helbig, Calle Holck, Jonathan Horowitz, Vlatka Horvat, Carlos Irijalba, Fritzia Irizar, Sarah Anne Johnson, Zin Ki Jong, Regina José Galindo, Leja Jurišič, Nikita Kadan, Franka Kassner, Ragnar Kjartansson, Thomas Kratz, Cheung-Chi Kwan, Olivier Larik, Guillaume Leblon, Changwon Lee, Sojung Lee, Yeesookyung, Gauthier Leroy, Ellen Lesperance, Hanna Lidén, Shiga Lieko, Minouk Lim, Ryan Lobo, Jarbas Lopes, Nicola Lopez, Maider Lopez, Desire Machine Collective, Kevin Mancera, Luiza Margan, Taus Makhacheva, Maria Marshall, Hiroyuki Masuyama, Manuel Mathar, Mediengruppe Bitnik, Wesley Meuris, Maro Michalakakos, Mikael Mikael, Adrien Missika, Marge Monko, Ivan Moudov, Carter Mull, Marina Naprushkina, Otobong Nkanga, Uri Nir, Navid Nuur, Christine Ödlund, Ahmet Ogut, Teatro Ojo, Nikolay Oleynikov, Daniela Ortiz, Sener Özmen, Amilkar Packer, Anna Parkina, Slawomir Pawszak, Kiko Perez, Dulce Pinzón, Falke Pisano, Frédéric Platéus, Sharon Poliakin, Paloma Polo, Agnieszka Polska, Nicolas Provost, Michael+Florian Quistrebert, Shiming Qiu, Timofey Radya, Camila Ramirez, Lucy Raven, Teja Reba, Mandla Reuter, Beau Rhee, James Richards, Evariste Richer, Rubedo, Analia Saban, Jeremy Shaw, Praneet Soi, Julia Spinola, Corin Sworn, Alberto Tadiello, Pilvia Takala, L.N. Tallur, Zin Taylor, Angelica Teuta, James T. Hong, Clarissa Tossin, Katerina Undo, Ignacio Uriarte, Joris van de Moortel, Jan van Imschoot, Stela Vasileva, Yvonne Venegas, Ben Vickers, Vincent Vulsma, Suse Weber, Pavel Wolberg, Zorka Wollny, Chung-Yu Wong, Wai-Yin Wong, Jui-Chung Yao, Samira Yamin, Xiang Yang, Weili Yeh, Masha Yozefpolsky, Cheng-Ta Yu, Tobias Zielony.


Auf der Karte finden Sie folgende Standorte:






    Anzeige
    Atelier


    Anzeige
    Burg Halle


    Anzeige
    Ausstellung


    Anzeige
    Atelier


    Anzeige
    berlin



    Alexandra Bircken - STRETCH

    »STRETCH« ist eine umfassende Werkschau der Künstlerin Alexandra Bircken, die sowohl frühe als auch neue ortsspezifische Arbeiten zeigt. weiter


    Klaus Rinke, DERZEIT - Über Zeit und keine Zeit mehr zu haben

    Klaus Rinke zählt zu den Vorreitern der Prozesskunst, die Zeit und Raum als "Primärdemonstration" für den Betrachter erfahrbar macht. weiter


    Julian Schnabel - Palimpsest

    Julian Schnabel gilt als ein Multitalent und Shootingstar der Kunstszene. 1981 war er der jüngste Künstler, der seine Kunst neben ... weiter


    Erwin Wurm

    Wurms Werke sind generell hintersinnig und hinterlistig – Bekanntes aufgreifend weisen sie uns auf die Fremdartigkeit des Vertrauten hin. weiter


    GABRIELE KROMER: EXPRESSIVE INNENSICHTEN

    EXPRESSIVE INNENSICHTEN transportieren die ‚Kopffilme’ in die Außenwelt. Aber sie verharren nicht in der Expression des inneren Aufruhrs, sondern stellen den Bezug her zu den Faktoren aus Gesellschaft und persönlicher Biographie, die jene ‚Kopfflilme’ getriggert haben.(Anzeige) weiter

    Bianca Baldi Eyes in the Back of Your Head

    weiter


    NO SECRETS!

    Überall online und digital vernetzt, beklagen wir den Verlust unserer Privatsphäre. Schuld daran sind paradoxerweise wir selbst, die mit ... weiter


    Skulpturen aus Papier. Von Kurt Schwitters bis Karla Black

    Die Städtischen Museen Heilbronn haben sich mit Übersichtsausstellungen zur Entwicklung der Skulptur und Plastik im 20. Jahrhundert einen Namen gemacht weiter

    Anne-Mie Van Kerckhoven - What Would I Do in Orbit?

    Mit der Einzelausstellung »What Would I Do In Orbit?« der belgischen Künstlerin Anne-Mie Van Kerckhoven präsentiert der Kunstverein Hannover erneut eine Ausstellung, die sich mit digitalen Fragestellungen auseinandersetzt. weiter


    Florian Bielefeldt - Ein Blick ins Atelier

    Wie so viele Künstler verschlug es Florian Bielefeldt (*1977 in Frankfurt a. M.) nach dem Studium – auf der Flucht vor Armut und Hunger – ins Herz der Republik nach Berlin, ... weiter


    herman de vries

    herman de vries (1931) findet seine Materialien in der Natur: Blüten, Blätter, Samen, Moose weiter


    Katharina Sieverding

    „Kein Bild ist denkbar ohne die Gesamtheit aller Bilder, die in der Welt sind.“ Katharina Sieverding, 2015
    weiter

    Emy-Roeder-Preis 2017

    Ludwigshafen ist eine Stadt, die zeitgenössischer Kunst gegenüber offen ist und wo der Kunstverein Ludwigshafen eine Kultur der Auseinandersetzung mit künstlerischen Positionen pflegt weiter

    Paul Boesch Preis an Vaclav Pozarek

    Die Paul Boesch Stiftung verleiht den gleichnamigen Preis im Wert von CHF 50´000 an Vaclav Pozarek. Sie würdigt damit das konzeptuell und medial vielseitige Werk des in Bern lebenden Künstlers. weiter


    Karin Sander – Identities on Display

    Karin Sander lässt jeweils ein Haar auf ein weißes Blatt Papier fallen und fixiert es. Die so entstehenden „Haarzeichnungen“ (1998) folgen den Gesetzmäßigkeiten des natürlich Gewachsenen. weiter