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Der Preis der Schönheit - Wiener Werkstätte in einer Ausstellung im MAK in Wien - 7.3.04


Eingabedatum: 18.12.2003

Die Wiener Werkstätte, 1903 von Josef Hoffmann und Koloman Moser gegründet, wurde zum Inbegriff der Markenbildung im Bereich der Kunst und des Kunsthandwerks im 20. Jahrhundert. Ihre ambivalente Geschichte zwischen wirtschaftlichem Desaster und kultureller Institutionalisierung erzählt die aufwändig gestaltete Publikation anhand von teilweise erstmals publizierten historischen Abbildungen, Dokumenten und Originaltexten, ausgewählt von den Experten des MAK (seit 1955 in Besitz des bedeutenden Archivs der Wiener Werkstätte).
Diese reiche Materialsammlung wird begleitet von einer Zeitschiene, welche den künstlerischen, politischen, technischen und kulturellen Hintergrund jener Jahre in Erinnerung ruft. Herausragende Wiener-Werkstätte-Objekte aus den Bereichen Architektur, Möbel, Keramik, Glas, Bücher, Plakate, Postkarten, Teppiche, Schmuck, Mode und Grafik werden auf einer Vielzahl von ganzseitigen Abbildungen vorgestellt. Der Schwerpunkt aber liegt in der Darstellung des innovativen Gesamtkonzepts, durch das sich die Wiener Werkstätte rückblickend als eine der historischen Avantgarden der »Consumer Culture« etablierte: der Entwicklung einer bis zur letzten Konsequenz verfolgten Corporate Identity.

Mit eingelegtem, 28-seitigem Faksimile des Programms der Wiener Werkstätte von 1905.


Der Preis der Schönheit
100 Jahre Wiener Werkstätte
Hrsg. Peter Noever, Beiträge von Heimo Zobernig, Text von Siegfried Mattl, Peter Noever, Paulus Rainer, Christian Witt-Dörring
Deutsch
2004. 448 Seiten, 790 Abb., davon 460 farbig
24,50 x 32,50 cm
gebunden, mit geprägtem Plastikcover
€ 48,50, SFR 81,00
ISBN 3-7757-1410-3
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